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Partnerschaft mit der Fair Labor Association  

Nestlé geht als erstes Lebensmittelunternehmen
eine Partnerschaft mit der Fair Labor Association ein


Kakaobohnenernte

Nestlé hat sich für eine Zusammenarbeit mit der Fair Labor Association (FLA) entschlossen, um zu ermitteln, ob das Unternehmen Kakaobohnen bezieht, die mit Kinderarbeit in Verbindung gebracht werden können.

Die FLA ist eine nicht gewinnorientierte Initiative verschiedener Interessenvertreter, die sich zusammen mit Grossunternehmen für bessere Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Versorgungskette einsetzt.

Die FLA wird im Januar unabhängige Experten in die Elfenbeinküste schicken, um Nestlés Kakao-Versorgungskette zu untersuchen. Sollte es Beweise für das Vorhandensein von Kinderarbeit geben, wird die FLA die Gründe dafür ermitteln und Nestlé dabei beraten, wie das Problem nachhaltig und auf Dauer gelöst werden kann.

Die Hauptaufgabe der FLA besteht darin, Nestlé beratend zu unterstützen, um die Bemühungen zur Beseitigung der Kinderarbeit effizienter und transparenter machen.

Erstes Lebensmittelunternehmen,
das Partnerschaft mit der FLA eingeht

Nestlé bewirbt sich als Mitglied der FLA , als erstes Lebensmittelunternehmen überhaupt.

Die Zusammenarbeit von FLA und Nestlé im Kakao-Bereich wird Anfang nächsten Jahres in der Elfenbeinküste beginnen, dem weltweit grössten Kakaoproduzenten.

In einer ersten Phase wird die FLA ein Team unabhängiger Experten in die Elfenbeinküste schicken, um die Versorgungskette zu untersuchen.

Die Ergebnisse der FLA-Studie werden im Frühjahr 2012 veröffentlicht und werden wegweisend für Nestlés künftige Aktivitäten sein.

„Kinderarbeit wird in unserer Versorgungskette nicht geduldet”, so José Lopez, Nestlé Generaldirektor Operations. „Alleine können wir das Problem nicht lösen, doch mit einem Partner wie der FLA können wir sicherstellen, dass unsere Bemühungen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden.”

Das Problem gemeinsam mit Interessengruppen angehen

Die FLA ist ein Zusammenschluss sozial verantwortlicher Unternehmen, ziviler Organi-
sationen und Experten zur Förderung der Einhaltung internationaler Arbeitsnormen.

In einer zweiten Phase wird Nestlé mit der FLA sowie weiteren Interessengruppen, einschliesslich der Regierung der Elfenbeinküste, an die identifizierten Probleme herangehen.

Die Konsequenzen dieser Bemühungen werden von der FLA bewertet und die erzielten Fortschritte regelmässig veröffentlicht werden.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen

Arbeiter auf Plantage

Auret van Heerden, FLA-Präsident, begrüsste die künftige Zusammenarbeit mit Nestlé.

„Bei unserem Ansatz geht es weniger um Audit und Kontrolle sondern vielmehr um die Erforschung der Ursprünge eines Problems”, erklärte er. „Wir können dazu beitragen die Kapazitäten vor Ort auszubauen, um identifizierte Probleme anzugehen und Lösungsansätze auf ihre Wirksamkeit zu prüfen.”


Erweiterung des Nestlé Cocoa Plans

Die Zusammenarbeit mit der FLA ergänzt Nestlé’s Engagement im Rahmen des Nestlé Cocoa Plans für einen nachhaltigen Kakaoanbau und bessere Arbeitsbedingungen in der Kakao-Versorgungskette.

Mit dem Cocoa Plan investiert Nestlé CHF 110 Millionen über einen Zeitraum von zehn Jahren, um Kakaobauern hochwertige Kakaosetzlinge zur Verfügung zu stellen und die Kakao-Versorgungskette transparenter zu machen.

Dies kommt den Kakaobauern, deren Familien und Gemeinschaften direkt zugute.

In der Elfenbeinküste arbeitet Nestlé bereits mit zwei weiteren Organisationen, UTZ und Fairtrade, um sicherzustellen, dass der Kakao aus verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschafteten Quellen stammt.

Bisher sind 22 landwirtschaftliche Kooperativen Teil des Nestlé Cocoa Plans in der Elfenbeinküste und jedes Jahr kommen neue hinzu.

Eine lange und komplexe Versorgungskette

Die Kakao-Versorgungskette ist lang und komplex.

Deshalb ist es für die Lebensmittelunternehmen schwer ersichtlich, woher der Kakao genau stammt und unter welchen Arbeitsbedingungen die Kakaobohnen geerntet wurden.

Zertifizierung durch Organisationen wie UTZ oder Fairtrade bedeutet, dass die Kakaobauern der Kooperativen geschult wurden, von Kinderarbeit abzusehen. Die Arbeitsbedingungen in den Kooperativen werden überwacht und durch ein externes Audit überprüft.

Während der Nestlé Cocoa Plan bereits in verschiedenen Ländern eingeführt wurde, beginnt die Zusammenarbeit mit der FLA in der Elfenbeinküste, Nestlé’s grösstem Kakaolieferanten.

In der Elfenbeinküste gibt es über 800.000 Kakaofarmen, mehrheitlich sich im Familienbesitz befindende und von den Eigentümern selbst bewirtschaftete Kleinbetriebe.

„Bisher konnten wir keinen geeigneten glaubwürdigen Partner finden, um uns in einem Projekt dieser Art zu unterstützen”, so José Lopez. „Doch nun haben wir eine Organisation gefunden, die uns dabei hilft dazu beizutragen, das Problem der Kinderarbeit anzugehen.”


Für weitere Informationen:


 
 
 
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