Rund 85 Prozent der Deutschen können Wunsch und Wirklichkeit gesunder und ausgewogener Ernährung nicht in Einklang bringen. Das ist eins der wichtigsten Ergebnisse der Nestlé Studie 2009. Zur Buch-Premiere Ende Juni diskutierten Experten die Ergebnisse im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main.
Sind wir auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne Genuss? Was können Politik, Wirtschaft und Erziehung tun, damit mehr Menschen Essen und Trinken als ein Stück Lebensqualität empfinden?
Darüber diskutierten
Prof. Dr. Renate Köcher
, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie,
Dr. Antonella Mei-Pochtler
, Geschäftsführerin Boston Cosulting Group,
Ursula Heinen-Esser
, Staatssekretärin im Bundesverbraucherschutzministerium, der Ernährungspsychologe
Dr. Thomas Ellrott
und
Gerhard Berssenbrügge
, Vorstandsvorsitzender der Nestlé Deutschland AG.
Das Podiumsgespräch leitete die TV-Moderatorin Amelie Fried.
Die Nestlé Studie 2009
Für die Nestlé Studie 2009 wurden rund 4.000 Menschen zu ihrem Ernährungs- und Einkaufsverhalten befragt. Das umfangreiche Datenmaterial werteten das Institut für Demoskopie Allensbach und die Boston Consulting Group aus. Die Nestlé Studie beschreibt sieben
Ernährungstypen.
Über die Analyse hinaus will die Nestlé Studie einen gesellschaftlichen
Diskurs
zum Thema Ernährung anstoßen. Für das Buch zur Studie haben Autoren aus Politik, Medien, Gesellschaft und Wirtschaft Ernährungsfragen aus unterschiedlichen Perspektiven kommentiert. Beiträge liefern unter anderen
Dr. Wolfram Weimer
, Chefredakteur von „Cicero“, Starkoch
Johann Lafer
, der ehemalige Mönch
Anselm Bilgri
und Trendforscher
Peter Wippermann
.
Das Buch zur Nestlé Studie ist im Deutschen Fachverlag erschienen und kann über den Verlag bestellt werden.