Forschen für die Ernährung der Zukunft

Nestlé investiert 22 Millionen Euro in die Epigenetik-Forschung

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Nestlé verstärkt ihr Engagement in der Erforschung gesunder Lebensmittel für Schwangere und Babys. Mit rund 22 Millionen Euro für die nächsten sechs Jahre beteiligt sich das Unternehmen am EpiGen Consortium, einem Zusammenschluss internationaler Forscher. Diese öffentlich-private Partnerschaft wird so zu einer der größten ihrer Art. Ihr Ziel: die Ernährung der Zukunft für Mütter und Kleinkinder noch ein Stück besser zu machen.

Das EpiGen Consortium beschäftigt Wissenschaftler an Forschungseirichtungen in England (Southampton), Neuseeland (Auckland) und Singapur. Es ist ein Joint Venture aus öffentlichen und privaten Institutionen; durch die Nestlé-Beteiligung wird es zu einem der größten der Welt.

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Infografik: Einflüsse der Epigenetik auf die Entwicklung von Kindern. (jpg)

Die Epigenetik erforscht die Auswirkungen der Essgewohnheiten und Lebensumstände von Schwangeren auf die Gene sowie die Gesundheit ihrer Babys. Bereits seit 2011 arbeitet Nestlé mit dem Konsortium an der Ernährung der Zukunft. Durch die internationale Ausrichtung können Mütter und Babys in drei sehr unterschiedlichen Regionen der Welt untersucht werden. So bekommen die Forscher ein tieferes Verständnis dafür, welche Auswirkungen diese kleinsten epigenetischen Veränderungen auf das zukünftige Wachstum und die Gesundheit der Kinder haben.

Zuletzt arbeitete das EpiGen Consortium gemeinsam mit dem Nestlé Research Center in Lausanne (Schweiz) an einer Studie über Faktoren, welche die Entwicklung von Darmbakterien von Kleinkindern beeinflussen. Darmbakterien gelten als wichtiger Unterstützer eines intakten Immunsystems. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, gesündere Lebensmittel für Schwangere zu entwickeln.

„Das Leben der Menschen verbessern“

„Diese Kooperation ist für Nestlé sehr wichtig, da sie unser Verständnis dafür verbessert, wie Ernährung und Genetik am Anfang eines Lebens die spätere Entwicklung beeinflussen“, sagt Nestlés Chief Technology Officer Stefan Catsicas. Durch die Forschung auf einem wichtigen Feld wie der Epigenetik werde es möglich, Produkte herzustellen, die einen noch positiveren Einfluss auf die Gesundheit von Müttern und Kindern haben. Catsicas: „Als weltweit führender Lebensmittelhersteller ist es unsere Aufgabe, das Leben der Menschen zu verbessern.“

Die Zusammenarbeit hat das Ziel, Müttern und Kindern eine bessere Ernährung zu ermöglichen und das Risiko auf schwangerschaftsbedingte Krankheiten wie Diabetes zu verringern. In Südostasien sind von Diabetes rund 20 Prozent der Schwangeren betroffen. Gerade schwangerschaftsbedingte Diabetes jedoch hat nachweislich einen negativen Einfluss auf Wachstum und Entwicklung der Babys sowie auf die zukünftige Gesundheit der Mutter.

Gesunde Ernährung von Babys zahlt sich langfristig aus

„Die Forschung zeigt, dass die Ernährung von Kindern in den ersten 1.000 Tagen nach der Empfängnis  großen Einfluss auf ihre zukünftige Gesundheit und ihre Lebensqualität hat“, sagt Heiko Schipper, Geschäftsführer von Nestlé Nutrition. „Nestlé nutzt diese einmalige Gelegenheit, um eine gesündere Generation zu fördern, indem wir ihr wissenschaftlich nachweisbar bessere Lebensmittel zur Verfügung stellen.“

Seit der Gründung 2006 haben Forscher des EpiGen Consortium wichtige Fortschritte in der Erforschung von Nahrungsmitteln für Mütter und Kleinkinder gemacht. Sie konnten unter anderem belegen, dass die Ernährung von Schwangeren direkten Einfluss auf die DNS von Babys hat. Wenn Schwangere beispielsweise zu wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen, kann das bei ihren Kindern zu einem erhöhten Risiko für Diabetes, Fettsucht oder Herz-Kreislauf-Störungen führen - ein Problem, das Dank der Erkenntnisse des EpiGen Consortium immer weiter eingedämmt werden soll.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

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