Tiefe Einblicke ins Nescafé Werk Mainz

Nestlé Botschafter und Verbraucher erleben Nescafé Herstellung hautnah

Die Nestlé Qualitätsbotschafterbegutachten Produkte. 

Qualität bedeutet mehr – auch in Mainz. Davon haben sich Botschafter der Qualitätsinitiative von Nestlé während einer Besichtigung des Nescafé Werks überzeugt. Auch Verbraucher haben am „Tag der Qualität“ tiefe Einblicke in die Nescafé Produktion erhalten.

Kaffeeduft durchzieht den Raum. Aus tiefbraunen, gemahlenen Bohnen gebrüht, ergießt sich der schwarze, dampfende Trunk in bauchige Tassen. Aber kein Café ist der Ort des Geschehens – sondern ein Labor. Hier, im Nescafé Werk Mainz, überzeugen sich die Nestlé Botschafter der Initiative „Qualität bedeutet mehr“ von den Produkten und Herstellungsmethoden.

Die Botschafter der Qualitätsinitiative sind Mitarbeiter aus fast allen Standorten von Nestlé. Sie erkunden den Qualitätsanspruch von Nestlé vor Ort – um mehr über die Produktion zu erfahren, sich mit anderen Mitarbeitern auszutauschen und Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen. Ein wichtiger Nebeneffekt: Durch die Transparenz lernen sie andere Fachbereiche des Unternehmens besser kennen und können Freunden, Bekannten und Kollegen Auskunft über Qualitätsthemen geben. So entwickeln sie sich selbst zu Qualitätsexperten bei Nestlé. Die Gruppe der 30 Botschafter, von denen 15 das Werk in Mainz besucht haben, hat eine Jury, bestehend unter anderem aus Nestlé Personalvorstand Peter Hadasch, sowie der Programmleiterin der Initiative Jolanda Schwirtz, aus 124 Bewerbern ausgewählt. Sie können erleben, wieviel Spitzenqualität hinter Rohstoffen, Verarbeitung und Produktion eines Nescafé steht.

Duft nach Früchten im Kaffeelager

Bei einer Führung erhalten die Nestlé Qualitätsbotschafter viele Informationen.
Während der Führung im Nescafé Werk Mainz informieren sich die Nestlé Qualitätsbotschafter über die Herstellung der Nescafé Produkte.

Für die Botschafter der Qualitätsinitiative ist nicht nur die Degustation im Labor ein Höhepunkt, sondern auch die Besichtigung der Abfülllinie und der Rohkaffeehalle versetzt sie ins Staunen. Denn beim Betreten der Halle stellen sie überrascht fest, dass frischer Rohkaffee nicht den bekannten Kaffeeduft versprüht – er riecht viel fruchtiger. Erst nach der Röstung verbreiten die Bohnen das typische Aroma, erklärte Werksleiter Edgar Jäckle.

„Es ist für mich sehr interessant, die Fortschritte der Qualitätsinitiative in einem anderen Werk zu besichtigen“, sagte Botschafterin Marina Ehm. Als Anlagenführerin im Maggi Werk Singen ist sie selbst täglich mit dem Thema Qualität beschäftigt. „Mich beeindruckt die Offenheit und Transparenz der Prozesse“, fügt ein Kollege aus der Nestlé Deutschland-Zentrale in Frankfurt hinzu. „Man weiß theoretisch viel über Qualität und Ansprüche von Nestlé, aber hier erlebt man es wirklich live.“

Diagramm Großansicht 

Zu dem Erlebnis trägt auch Jolanda Schwirtz bei. Als Managerin der Initiative „Qualität bedeutet mehr“ gibt sie einen Überblick über das Nestlé Programm. Außerdem erklärten Nescafé Brand Manager und Qualitäts-Champion Ivonne Schneider sowie Rohstoff-Controller und Kaffee-Experte Thomas Weber die Idee des Nescafé Plans – und was Nestlé hier bereits umgesetzt hat. Unter anderem will das Unternehmen bis 2015 in sämtlichen 27 Nescafé Werken weltweit ausschließlich mit „4C“-Grünkaffee arbeiten. „4C“ steht für einen Verhaltenskodex, auf den sich Kaffeeproduzenten, -verarbeiter und Nicht-Regierungsorganisationen verständigt haben. Er garantiert wichtige Standards in Arbeits- und Anbaubedingungen sowie in nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken. Dabei ist das Nescafé Werk Mainz Vorreiter und beschafft bereits bis Ende dieses Jahres nur noch Rohkaffee, der den Kriterien entspricht. 

„Tag der Qualität“: Nestlé gewährt Einblicke in die Produktion

Auch Verbraucher können sich beim „Tag der Qualität“ über die Herstellung von beliebten Markenprodukten informieren. Im Anschluss an die Tour der Botschafter der Qualitätsinitiative öffnet das Nescafé Werk in Mainz seine Tore für interessierte Verbraucher. Die Besucher erhalten eine Führung durchs Werk. Sie erfahren neben der Kaffeeproduktion und Abfüllung unter anderem, dass Nestlé ihren Energieverbrauch in Mainz um fast elf Prozent und den Wasserverbrauch um 37,5 Prozent gesenkt hat. Mithilfe eines neuen Eindampfers, der dem Kaffee nach der so genannten Extraktion weiter Wasser entzieht, spart das Werk jährlich die Energie von über 4.700 Vier-Personen-Haushalten. Außerdem gewinnt das Mainzer Team derzeit schon fast 40 Prozent seines Energiebedarfs aus der Verbrennung des Kaffeesatzes – und spart so den Einsatz von Öl oder Gas.

Die Nestlé Qualitätsbotschafter können auch selbst Produkte im Nescafé Werk Mainz testen.
Überraschung: Nescafé Produkte und ihre unterschiedlichen Bestandteile.

Mit einem neuen Projekt wird Nestlé in Mainz bis Jahresende darüber hinaus den Ausstoß von Dampf in die Umgebung verringern – und dadurch auch viel weniger der oftmals als störend empfundenen Duftstoffe aus der Kaffeeproduktion nach außen abgeben. Die Geruchsemissionen für die Anwohner im Umfeld des Werkes sollen so erheblich reduziert werden. Das kam bei den Besuchern gut an.

Unter den Gästen waren neben Verbrauchern und Lesern der Mainzer Allgemeinen Zeitung auch mehrere Oberbeiratsmitglieder aus Mainz-Mombach sowie ein Vertreter der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd. Werksleiter Edgar Jäckle freut sich über die rege Teilnahme. „Es ist toll, dass sich so viele Leute für die Kaffeeherstellung interessieren. Wir zeigen gerne, woran wir täglich arbeiten und freuen uns über den Austausch mit unseren Gästen.“

Um noch mehr Transparenz zu gewähren und Qualität stetig zu optimieren, bindet Nestlé den Experten- und NGO-Beirat  und den Verbraucherbeirat in viele Entscheidungsprozesse entlang der Initiative „Qualität bedeutet mehr“ ein. Die Beiräte bringen ihr fachliches Know-how ein, geben Impulse für die Weiterentwicklung der Initiative und vertreten die Interessen der Gesellschaft – mit dem Ziel, jedes Produkt noch besser zu machen.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

Die Gäste begutachten beim Tag der Qualität die Nestlé Werke.

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