Verunreinigung stammt nicht aus der Produktion: Behörde gibt Entwarnung für Mineralwasser der Marke Acqua Panna

Alle Presseinformationen10. Jan. 2017

Frankfurt am Main, 10. Januar 2017 – Nach Analyse des Landesuntersuchungsamts Erlangen kann ausgeschlossen werden, dass die verletzende Flüssigkeit in einer Acqua Panna Flasche auf eine Unregelmäßigkeit in der Produktion zurückzuführen ist. Darüber wurde das Unternehmen Nestlé am heutigen Nachmittag durch das Kreisverwaltungsreferat München informiert.

Am 4. Januar hatte sich eine Münchener Bürgerin in einem Restaurant in der Innenstadt Verletzungen durch eine ätzende Substanz zugezogen. Inzwischen konnte durch ein Labor im Auftrag des KVR ermittelt werden, dass dieses Reinigungsmittel nicht identisch ist mit den in der Abfüllfabrik verwendeten Reinigungsmitteln. „Chlorhaltige Reinigungsmittel sind in unseren Wasserbetrieben nicht erlaubt", sagte Gunter Fricke, Leiter Qualitätsmanagement Nestlé Deutschland AG.

Ohnehin werden sowohl der Reinigungsprozess der Mehrwegflaschen als auch der Abfüllprozess intensiv kontrolliert. So sind Detektoren – sogenannte Sniffer – und Durchleuchtungsgeräte im Einsatz, die jede Flasche vor der Füllung untersuchen. Auch die Untersuchung von Rückstellproben abgefüllter Flaschen hatte keine Auffälligkeiten ergeben.

Nestlé geht davon aus, dass die Verunreinigung der Flasche erst nach Auslieferung erfolgt ist. Nestlé wird die Behörden bei ihren Nachforschungen weiter unterstützen.

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