Meta-Analysen bestätigen:Beba HA schützt Kinder langfristig vor Allergie

Alle Presseinformationen1. Apr. 2011

Beba,
Ernährung & Gesundheit

Erste Hinweise auf 10-Jahresergebnis von GINI zur Wirkung von hypoallergener (HA) Säuglingsanfangsnahrung / Gesundheits-ökonomische Analyse zur Kostenersparnis durch Langzeiteffekte

Biessenhofen, 31. März 2011 - „Die Risikosenkung einer atopischen Dermatitis liegt nach dem 1. Lebensjahr bei 55 und 52 Prozent," sagt Dr. med. Andrea von Berg. (1) Die Leiterin des Forschungsinstituts an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Marien-Hospital Wesel zitiert zwei aktuelle Metaanalysen, die unabhängig voneinander zu diesem Ergebnis kommen. (2)(3) Beba HA wurde in beiden Analysen als Referenzprodukt verwendet. Diese hypoallergene (HA) Säuglings-anfangsnahrung hat auch in der GINI-Studie überzeugt.(4) Die atopische Dermatitis (Neurodermitis) ist die häufigste allergische Erkrankungsform im Kindesalter. (5)

Die German Infant Nutritional Intervention (GINI)-Studie ist die weltweit größte Studie zur alimentären Allergieprävention. Gefördert wird diese unabhängige Langzeit-Studie vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung. Drei verschiedene Typen Hydrolysatnahrung im Vergleich zur herkömmlichen Säuglingsnahrung auf Basis von nicht hydrolisiertem (nicht gespaltenem) Kuhmilch-Eiweiß sind im Fokus von GINI. Die 6-Jahresergebnisse zeigen, dass Beba HA langfristig wirkt: Das partielle Hydrolysat (teilweise gespaltene) aus Molken-Eiweiß verringert das Allergierisiko vom Säuglings- bis ins Schulalter signifikant. (4)

„Dieser Effekt hält auch nach 10 Jahren an", sagt von Berg, „wenn Säuglingen präventiv 4 bis 6 Monate HA-Nahrung gegeben wird." Von Berg weist darauf hin, dass diese 10-Jahresanalyse von GINI demnächst veröffentlicht wird. Die Empfehlung betrifft Mütter, die nicht ausreichend stillen können. Denn der protektive Einfluss des Stillens ist laut von Berg bekannt: „Deshalb empfehlen wir, den Säugling in den ersten 4 bis 6 Monaten mit Muttermilch zu ernähren." Funktioniere dies nicht, solle bei allergiegefährdeten Kindern auf HA-Nahrung mit in Studien nachgewiesenem Effekt zurückgegriffen werden.

Kostenanalyse von GINI

„Die Kostenersparnis nach 6 Jahren liegt für partiell hydrolysiertes Molkeneiweiß bei 6.351 Euro", erklärt von Berg, „das gilt pro vermiedener atopischer Dermatitis". (6) Diese Kostenanalyse beziehe sich auf gesellschaftlichrelevante Aspekte: „Im Falle einer allergischen Erkrankungen entstehen direkte Kosten beispielsweise durch Krankenhausaufenthalte, Reha-Maßnahmen, Medikamente." Hinzu kämen indirekte Kosten wie Arbeitsausfall, Verdiensteinbußen, Zeitaufwand für die Pflege der Kinder. Dieser gesellschaftlichen Analyse hat das Team um von Berg eine aus Sicht der Krankenversicherungen gegenübergestellt. „Hier beziffert sich die Ersparnis nach 6 Jahren auf 784 Euro pro verhinderter allergischer Dermatitis", sagt von Berg. Somit kann mit Hilfe von HA-Säuglingsanfangsnahrung aus partiell-hydrolysiertem Molkeneiweiß (Beba HA) den Familien nicht nur viel Leid erspart werden, sondern auch der finanzielle Aufwand.


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Quellen:
(1) Expertengespräch „Allergieprävention braucht wissenschaftliche Evidenz": 31. März 2011, Biessenhofen
(2) DD Alexander et al. Partially Hydrolyzed 100% Whey Protein Infant Formula and Reduced Risk of Atopic Dermatitis: A Meta-analysis. Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition; Volume 50, 2010
(3) H. Szajewska et al. Meta-analysis of the evidence for a partially hydrolyzed 100% whey formula for the prevention of allergic diseases. Current Medical Research & Opinion, Volume 23, 2009
(4) Berg et al. Preventive effect of hydrolized infant formulas persists until age 6 years: Long-term results from the German Infant Nutritional Intervention Study (GINI). Journal of Allergy Clinical Immunology; 121 (6), 2008
(5) www.kiggs.de (Kinder- und Jugendgesundheitssurvey, Rober-Koch-Institut, Berlin)
(6) Mertens et al. Is prevention of atopic eczema with hydrolysed formulas cost-effective? An application of results of the GINI-study to the German situation. Congress Abstract, European Academy of Paediatric Societies (EAPS), Kopenhagen 2010


Pressekontakt:
Nestlé Deutschland AG
Jutta Bednarz
Pressesprecherin Ernährung und Gesundheit
Lyoner Straße 23
60523 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 6671-3740
E-Mail Jutta.Bednarz@de.nestle.com

Beba HA 3
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