Nestlé engagiert sich für Wasser und Sanitärversorgung

Alle Presseinformationen5. Sep. 2013

Nestlé Deutschland AG,
Gemeinsame Wertschöpfung

Nestlé gehört zu den ersten Unterzeichnern einer neuen Erklärung des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), in der sich Unternehmen zur Umsetzung des Menschenrechts auf Wasser und Sanitärversorgung verpflichten. 

In der Erklärung zum Thema "Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene am Arbeitsplatz" (WASH) versprechen die Unternehmen, allen ihren Mitarbeitern Zugang zu sicherem Trinkwasser sowie Sanitär- und Hygieneeinrichtungen zu ermöglichen. Dies soll innerhalb von drei Jahren nach Unterzeichnung der Erklärung flächendeckend umgesetzt werden. 

Längerfristig sollen die Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sich innerhalb ihrer Wertschöpfungskette – gegenüber Mitarbeitern, lokalen Gemeinschaften und Lieferanten – für dieselben Ziele einsetzen. 

Nestlé wird die Erklärung heute während der Weltwasserwoche http://www.worldwaterweek.org/ in Stockholm zusammen mit Vertretern des WBCSD, der Vereinten Nationen und des Kunststoffherstellers Borealis vorstellen. 

Nestlé testet derzeit intern ein neues Selbstbewertungsinstrument, mit dem die unterzeichnenden Unternehmen ihre Einrichtungen überprüfen und gegebenenfalls verbessern können. 

Frühere Zusage bekräftigt

„Im Rahmen des Commitment on Water Stewardship (PDF, 1,44 MB)  haben wir uns bereits verpflichtet, unseren Mitarbeitern – auch denen in unseren weltweit 468 Werken – sauberes Wasser zugänglich zu machen“, erklärt Carlo Galli, Berater in Wasserfragen bei Nestlé.

„Mit der neuen Erklärung bekräftigen wir diese Zusage und unsere Verantwortung als Produzent und Arbeitgeber. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit den anderen Unterzeichnern weitere Unternehmen motivieren können, unserem Beispiel zu folgen.“

Fortschritte werden überprüft

Zu den Unterzeichnern gehören neben Nestlé und Borealis die Deloitte LLP, die EDF, Greif, die Hindustan Construction Company, die Roche-Gruppe und Unilever. 

Der WBCSD wird die Fortschritte dokumentieren und die Unternehmen wenn nötig bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen unterstützen. 

„Immer noch haben Millionen von Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und Milliarden keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen“, so Peter Bakker, Präsident des WBCSD. 

„Es gibt wichtige wirtschaftliche Gründe für Unternehmen, diesen Missstand aufzugreifen und offensiv anzugehen. Mit der Unterzeichnung der Erklärung leisten sie dazu einen direkten und konkreten Beitrag.“ 

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