Nestlé startet Initiative „Qualität bedeutet mehr“ - Ziele 2015: Mehr Nachhaltigkeit, weniger Energie und Wasser

Alle Presseinformationen17. Sep. 2012

Nestlé Deutschland AG,
Unternehmen & Märkte

Frankfurt am Main, 17. September 2012 – Die Nestlé Deutschland AG will bis zum Jahr 2015 Kaffee, Kakao und Palmöl nur noch aus nachhaltigen Quellen beziehen. Dieses Ziel kündigte der Lebensmittelhersteller zum Start der Initiative „Qualität bedeutet mehr“ an. Zudem soll der Einsatz von Energie jährlich um drei Prozent und von Wasser um fünf Prozent reduziert werden. Produktinformationen über Herkunft und Inhaltsstoffe sollen zudem via Internet und testweise per QR-Code auf der Verpackung via Smartphone abrufbar sein.

“Mit unserer langfristig angelegten Initiative ‚Qualität bedeutet mehr‘ messen wir die gesamte Wertschöpfungskette an unseren hohen Qualitätsansprüchen – vom nachhaltigen Anbau eines Rohstoffs bis hin zum genussvollen Moment im heimischen Wohnzimmer“, sagte Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender der Nestlé Deutschland AG. Nach der aktuellen Nestlé-Studie „Das is(s)t Qualität“ räumen Verbraucher beim Einkauf von Lebensmitteln der Qualität gegenüber dem Preis eine immer dominantere Rolle ein. Zudem wird die Qualität von Lebensmitteln von immer mehr Verbrauchern differenziert nach vier Dimensionen bewertet: dem Geschmack, der Sicherheit, der Gesundheit und der Nachhaltigkeit. Trotzdem, so die Studie, fällt es vielen Verbrauchern schwer, die Qualität von Lebensmitteln zu beurteilen.  

Wichtige Partner bei „Qualität bedeutet mehr“ im Dialog mit dem Unternehmen werden ein eigens eingerichteter Verbraucherbeirat sowie verschiedene Nicht-Regierungsorganisationen sein. Berssenbrügge: „Güte und Wertschätzung eines Produktes orientieren sich am Beitrag und Nutzen aller Beteiligten. Daher hat der Austausch mit den Verbrauchern, dem Handel, den Lieferanten und Produzenten sowie NGOs, Wissenschaft und Politik für Nestlé hohe Priorität.“

Grundlage für die kontinuierliche Optimierung wird die umfangreichste Stärken-/Schwächen-Analyse sein, die Nestlé Deutschland bisher durchgeführt hat. Für jedes Produkt des Konzerns werden die Stärken und Schwächen in allen vier Qualitätsdimensionen analysiert und benannt und auf dieser Basis unterschiedliche Fortschrittsprogramme entwickelt.

Verbraucher wollen verständlich und transparent informiert werden

Prozesspartner ist das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP). „Konsumenten legen immer mehr Wert darauf, über Lebensmittel verständlich und transparent informiert zu werden und die Geschichte hinter dem Produkt zu kennen. Nur wer sich ehrlich informiert fühlt, kann Vertrauen fassen und sich für ein Produkt mit nachhaltiger Qualität bewusst entscheiden. Eine nachhaltige Ernährung hat enormes Potenzial“, sagt CSCP-Geschäftsführer Michael Kuhndt.

Transparenz und Kommunikation sieht der Lebensmittelkonzern neben den Fortschrittsprogrammen als zweite Säule von „Qualität bedeutet mehr“. Berssenbrügge: „Je transparenter und nachhaltiger wir unsere Prozesse machen, umso mehr Sicherheit geben wir dem Konsumenten, sich gesund und verantwortungsbewusst zu ernähren.“ Verbraucher sollen sich in Zukunft ein umfassendes Bild von der Lebensmittelqualität machen können – und zwar bei allen Produkten des Konzerns.  

Nestlé Marktplatz und Nestlé Zukunftsforum als zentrale Plattformen

Den Dialog mit Verbrauchern und Multiplikatoren will Nestlé vor allem auf den beiden Internetplattformen Nestlé Marktplatz und Nestlé Zukunftsforum führen. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Nestlé Marktplatz als offene und transparente Dialogplattform eröffnet, die eine direkte Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Verbrauchern ermöglicht. Im 2010 gegründeten Nestlé Zukunftsforum diskutieren zudem Wissenschaftler, Trend- und Meinungsforscher sowie Politiker, Sterneköche und Vertreter der Lebensmittelwirtschaft über aktuelle Ernährungsfragen. Ziel des Zukunftsforums ist es, Veränderungen im Bereich Ernährung und Gesellschaft anzustoßen, die heute und in Zukunft relevant sind.


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Alexander Antonoff
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