CNN zeigt Nestlé Kakaoanbau

Reporter Richard Quest: „Leidenschaftliches Engagement vor Ort“

Nestlé-Manager Jose Lopez erhält ein Geschenk von den Kakaobauern

Seit vielen Jahren engagiert sich Nestlé für bessere Lebensbedingungen von Kakaobauern und die Bekämpfung von Kinderarbeit mit dem Nestlé Cocoa Plan. Ein Team des US-amerikanischen Nachrichtensenders CNN begleitete Nestlé bei einer Reise durch Elfenbeinküste und überzeugte sich von den Fortschritten.

Der Beitrag „Cocoa-nomics“ lief im Frühjahr auf CNN: „Ich habe großartige Veränderungen beobachtet“, kommentierte Reporter Richard Quest, der für den US-Nachrichtensender vor Ort war. „Das ist ein überzeugendes Beispiel für leidenschaftliches Engagement in Elfenbeinküste.“

Die Vorgeschichte

Nestlé-Manager Jose Lopez im Interview mit CNN-Reporter Richard Quest auf einer Kakaoplantage
Jose Lopez und Richard Quest stehen inmitten einer Kakaoplantage in Elfenbeinküste.

Über den Kakaoanbau in Elfenbeinküste produzierte Richard Quest bereits 2011 einen Film. Der CNN-Reporter machte die Unternehmen für die schlechten Lebensbedingungen der Kakaobauern und das Problem der Kinderarbeit verantwortlich. Seitdem hat sich jedoch vieles verändert. Um sich ein Bild davon zu verschaffen, wandte sich Quest vergangenes Jahr an Nestlé. Der weltweit größte Lebensmittelkonzern bewies Transparenz und nahm den CNN-Journalisten im Oktober 2013 mit auf eine Geschäftsreise von José Lopez, Executive Vice President Nestlé S.A., der seit 2011 der Hauptverantwortliche bei Nestlé für die Bekämpfung von Kinderarbeit ist.

„Wenn der Kakaoanbau in der bisherigen Form weitergeht, werden wir bald nicht mehr genug Kakao haben“, erklärt Lopez. Um die Lieferungen sicherzustellen, müsse man vorausschauend handeln und den nachhaltigen Anbau unterstützen. Nestlé hilft den Bauern deshalb unter anderem dabei, ihren Ertrag zu steigern und gegen Pflanzenkrankheiten vorzugehen. Durch Schulungen der Bauern, effektivere Anbaumethoden und leistungsfähigere Pflanzen soll auch die inakzeptable Kinderarbeit gestoppt werden. „Das ist ein sehr ernster Fall“, so Lopez. Also höchste Priorität für Nestlé.

Transparenz zeigt auch Nestlé Deutschland: In einem Online-Tagebuch berichtete KitKat-Managerin Lisa Giesbrecht von ihrer Reise durch Elfenbeinküste. Ein Nestlé-Team besuchte in mehreren Städten und Dörfern unterschiedliche Projekte und Plantagen in Begleitung einer Gruppe von Journalisten und NGOs. Wie hilft Nestlé den einzelnen Kakaobauern? Wie nutzen und verbreiten die Bauern ihr neu erworbenes Wissen über den Anbau von Kakaobohnen? Und wie erntet man eigentlich die Schoten? In dem Blog beantwortete das Team auch direkt Fragen von Verbrauchern zur Reise. Die Journalisten und NGO-Vertreter berichteten offen über ihre Eindrücke, unter anderem in der Frankfurter Rundschau.

Pläne für nachhaltigen Kakaoanbau

Nicht zuletzt sind die Beiträge Beweise dafür, dass der Nestlé Cocoa Plan Früchte trägt. Mit der Initiative setzt sich Nestlé dafür ein, dass ihre Lieferanten besser vom Kakaoanbau leben können und sich weiterentwickeln. Das schließt die Bekämpfung von Kinderarbeit mit ein – zum Beispiel durch den Bau von Schulen in den Partnerdörfern, denn Zugang zu Bildung ist das beste Mittel gegen Kinderarbeit. Außerdem sind klare Prämien für Qualität vereinbart. 2009 ins Leben gerufen, hat das Unternehmen schon viele wichtige Fortschritte mit dem Cocoa Plan erzielt. 2013 bezog es 62.299 Tonnen Kakao über die Initiative. Bis 2016 sollen es 120.000 Tonnen sein. Zudem schulte es 33.885 Kakaobauern und baute oder renovierte bereits 23 Schulen.

Jährlich verteilt Nestlé mindestens eine Million Setzlinge an die Bauern. So können sie neue, ertragreichere Pflanzen anbauen. In der Folge steigen ihre Einnahmen, sodass sie auch ihre Arbeitskräfte besser bezahlen können. Sämtliche Fortschritte des Cocoa Plans sind hier übersichtlich aufgelistet.

CNN-Journalist Richard Quest filmt für seinen Beitrag.
Richard Quest filmt mit seinem Kameramann.

Nestlé Deutschland ist dabei einer der wichtigsten Nutznießer des Cocoa Plans: Ende 2013 stammten bereits zwei Drittel des Bedarfs für das Chocoladenwerk Hamburg aus dem Programm.

Auch von unabhängigen Organisationen gab es Anerkennung für das Vorgehen von Nestlé: „Es zeugt von realistischer Einschätzung, Courage und Führungskraft, weil Nestlé sich nicht für eine Notlösung entschieden hat, sondern dafür, Verantwortung zu übernehmen, Transparenz zu zeigen und somit das Problem an der Wurzel zu packen“, sagte Claudia Conjaerts, Präsidentin und CEO der Fair Labor Association (FLA), der Nestlé als erster Lebensmittelkonzern beigetreten ist.

Die Partnerschaft mit der Fair Labor Association ist ein wichtiger Bestandteil des Nestlé Cocoa Plans. Als erster Lebensmittelhersteller ist Nestlé Mitglied der FLA geworden und war so wesentlich am Aufbau eines umfassenden Kontrollsystems zur Vermeidung und Bekämpfung von Kinderarbeit beteiligt.

Nachhaltige Lösungen sind allerdings nicht kurzfristig erreichbar. Ein Wandel kann nur mit einem langen Atem und umfassenden Konzepten erzielt werden, die Nestlé gemeinsam mit NGOs und anderen Organisationen umsetzt. Die CNN Dokumentation vermittelt neben eindrucksvollen Einblicken in Land und Leute ein gutes Bild dieses Weges.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG
Zwei Afrikaner ernten Kakao.

Einsatz für mehr Lebensqualität

Mehr Qualität, mehr Ertrag, bessere Lebensbedingungen: Nestlé engagiert sich für Kakaobauern in Elfenbeinküste und den Kampf gegen Kinderarbeit.

Video 10 Fakten über Kakao

Video 10 Dinge über Kakao

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