Eisliebhaber legen Wert auf Premiumprodukte

Eine bunte Mischung in der Kühltruhe: das sind die Eis-Trends 2014

Vanille oder Schoko, am Stiel, vom Löffel, in der Waffel oder im Becher – mit tausenden Mitarbeitern arbeitet die deutsche Speiseeisindustrie jedes Jahr an neuen Eiskreationen. Fruchtige Geschmackskombinationen und das Premium-Segment gewinnen dabei an Bedeutung.

Eisliebhaber können sich über kreative Neuheiten in den Tiefkühltruhen freuen: Die Mövenpick EisCreation des Jahres ist die Sorte „Brombeer Crème Fraîche mit Brombeerstückchen“. Aber auch unverwechselbare Rezepturen und kreative Kombinationen mit Frucht-, Schokoladen- oder Keksstückchen, Nüssen, Kakao-, Nougat-, Schoko- oder Kaffeesaucen, Panna Cotta und Toffee Fudge bieten eine riesige Vielfalt im Eis-Sommer 2014, die sich neben den Sorten auch in neuen Verpackungen und Designs widerspiegelt.

Brombeer Crème Fraîche
Für Genießer: Eissorten wie Brombeer Crème Fraîche gehören zu den Trends 2014.

Bei allen Eis-Innovationen legen die Verbraucher nach Angaben der Nestlé Studie 2012 immer mehr Wert auf die Produktqualität: Weltweit steigt die Nachfrage nach Premiumeisprodukten. Deutsche Speiseeishersteller, wie Nestlé Schöller, reagieren darauf auch 2014 mit vielen exklusiven Kreationen ohne Farbstoffe oder künstliche Aromen und mit hochwertigen Zutaten. Neu im Sortiment sind etwa Mövenpick Caramel Chocolat und Maxibon Brownie für unterwegs und eisgekühltes Tiramisu, Choco Tarte, Vanilleeis mit karamellisierten Mandeln und Crème Brûlée für Zuhause.

Zusätzlich zur klassischen Eiskrem kommen aber auch neue Sommer-Erfrischungen auf den Markt. Nachdem sich Frozen Yogurt in den vergangenen Jahren vor allem in speziellen Shops in Großstädten großer Beliebtheit erfreute, wird es davon nun auch Variationen von Mövenpick Eis für das heimische Tiefkühlfach geben. Fans dürfen sich in diesem Jahr auf verschiedene Sorten mit vier unterschiedlichen Toppings freuen.

Verliebtes Paar mit Eis
Viele Eisliebhaber essen Eis besonders gerne zu zweit.

Deutscher Eismarkt auf stabilem Niveau

Dass Eis auch hierzulande ein beliebtes Genussmittel ist, zeigen die Absatzzahlen: So liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Speiseeis in Deutschland bei jährlich rund acht Litern. Für den deutschen Speiseeismarkt bedeutet das nach der E.I.S.-Studie 2012 rund zwei Milliarden Euro Umsatz für einen Absatz von insgesamt 633 Millionen Litern Speiseeis jährlich. Damit ließen sich gut 93 olympische Schwimmbecken füllen – eine erfrischende Vorstellung für heiße Sommertage.

Olympischer Sieger wird Deutschland damit allerdings nicht: Im europäischen Vergleich liegen die Skandinavier beim Pro-Kopf-Verbrauch von Markeneis nach der letzten E.I.S.-Erhebung 2012 wieder ganz vorne. Wie schon in den Vorjahren geht Platz eins an Finnland, dicht gefolgt von Norwegen und Schweden als zweit- und drittplatzierte. Nicht einmal Italien schlägt den nordischen Eisrekord: Die Südländer liegen beim Markeneis-Konsum nur auf Platz vier, knapp gefolgt von Deutschland an fünfter Stelle.

Den Großteil des deutschen Eisverzehrs macht mit 80 Prozent das industriell hergestellte Markeneis aus, zu dem auch die Kreationen von Mövenpick Eis und Nestlé Schöller gehören. Das berühmte Eis am Stiel feierte 2013 bereits seinen 90. Geburtstag und verkauft sich in Deutschland pro Jahr über eine Milliarde Mal. Am wenigsten kommt den Deutschen Softeis in die Waffel: Der Absatz beträgt hier nur drei Prozent.

  • Ob Zuhause, im Schwimmbad, auf Reisen oder im Kino – Eis schmeckt nicht nur gut, sondern hellt auch die Stimmung auf. Das bestätigt sogar die Wissenschaft: Londoner Wissenschaftler fanden heraus, dass der Verzehr von Eis die gleiche Wirkung im menschlichen Gehirn zeigt wie ein Geldgewinn oder das Hören der Lieblingsmusik.

    Im Alten Griechenland galt der „Schnee vom Olymp“ sogar als „Götterspeise“. Die Angehörigen der damaligen Oberschicht, darunter auch der Philosoph Hippokrates und Alexander der Große, verfeinerten das Eis mit Früchten oder Wein. Ähnlich gingen die Römer vor, die unter anderem Honig, Zimt, Rosenwasser, Datteln und Nüsse verwendeten.

    Aus dem Luxusgut wurde erst im 16. und 17. Jahrhundert ein Genussmittel für die breite Masse. Ein Bäcker aus dem italienischen Catania fand 1530 heraus, dass man mit Salpeter künstliche Kälte erzeugen konnte – was die Eisproduktion unabhängig von den Jahreszeiten und auch von der geographischen Lage machte. Trotzdem wurde das erste Eiscafé erst 1672 in Paris eröffnet. Von da an wollte das Volk Eis schlemmen wie die Könige.

  • Das Deutsche Lebensmittelbuch für Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse differenziert offiziell neun Sorten. Dabei geht es nicht um die Vielfalt der Geschmacksrichtungen, sondern in erster Linie um die Zutaten und die Art der Zubereitung: Milcheis ist – wie der Name schon sagt – das Eis mit dem höchsten Milchanteil. Zu dieser Kategorie gehört auch Mövenpick frozen Yogurt. Es enthält mindestens 70 Prozent Milch, während das Kremeis schon mit 50 Prozent Milch auskommt. Dafür enthält es jedoch Ei . Nicht zu verwechseln ist das Kremeis mit Eiskrem – diese Sorte enthält nur zehn Prozent Milchfett, Rahmeis hingegen wird mit Sahne hergestellt.

    Deutlich fruchtiger geht es bei den Sorten Fruchteis, Fruchteiskrem oder (Frucht-)Sorbet zu: Letzteres hat den höchsten Fruchtanteil von mindestens 25 Prozent; im Fruchteis stecken 20 Prozent Frucht. Bei der Fruchteiskrem macht der bloße Fruchtgeschmack den Unterschied zur Eiskrem aus.

    Auch das Wassereis ist eine gute Alternative: Es enthält weniger als drei Prozent Fett und ist in unterschiedlichsten Farben erhältlich. Eiskreationen, die keiner dieser Kategorien entsprechen, werden allgemein als Eis eingeordnet, darunter auch Softeis. Mit Innovationen wie „Brombeer Crème Fraîche mit Brombeerstückchen“ von Mövenpick Eis bieten sie immer neue Geschmackserlebnisse.

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Eine Frau genießt ihren Mövenpick frozen Yogurt

Die Alternative zur Eiscreme

Der Trend aus den USA kommt in die deutschen Tiefkühltruhen: Mövenpick hat vier unterschiedliche Frozen Yogurt Sorten im Angebot, die diesen Sommer erstmals im Handel erhältlich sind: Caramel Almond, Red Fruit Cookie, Honey Walnut - Type Greek Yogurt und frozen Yogurt Crispy.

Mark Scheller entwickelt neue Eissorten für Nestlé Schöller.

Meister der Eiskreation

Mark Scheller entwickelt neue Eissorten bei Nestlé Schöller. Bis zu 40 Varianten kreiert er jedes Jahr - von süß bis herb und von klassisch bis exotisch. Hier gewährt er Einblicke in seine Tätigkeit.