Der Mann für die Sicherheit

Wie sich Martin Roth für Qualität und Transparenz einsetzt

Martin Roth von Nestlé Schöller 

Als Leiter des Qualitätswesens arbeitet Martin Roth bei Nestlé Schöller daran, den Kunden qualitativ hochwertige Lebensmittel anbieten zu können. In der Rolle des Qualitäts-Champions vertritt er die Nestlé Qualitätsinitiative gegenüber Kunden, Partnern und seinen Mitarbeitern und macht zugleich die Werte des Unternehmens transparent.

Ein Schwerpunkt in der Qualitätsinitiative „Qualität bedeutet mehr“ seitens Nestlé Schöller gilt der Vanille. „Bereits seit dem Frühjahr 2014 setzt das Unternehmen für die deutsche Produktion des Vanilleeis‘ ausschließlich natürliche Vanille aus kontrolliertem Vertragsanbau ein. Im Juli 2015 waren Mitarbeiter in Madagaskar und haben sich vor Ort den Vanilleanbau, die Lebensbedingen der Bauern und die Programme der Lieferanten angesehen.

Martin Roth, Leiter des Qualitätswesens bei Nestlé Schöller ist von den Bemühungen seines Arbeitgebers begeistert. Sein Verständnis von Qualität beschreibt er so: „Es ist die Erfüllung des Anspruchs der Kunden an uns.“ Dabei geht es nicht nur um den guten Geschmack, sondern auch um das gute Gewissen. „Die Lebensmittel sollen unter guten Bedingungen produziert werden“, erklärt der gelernte Lebensmittelchemiker. Die Verbraucher seien heute qualitätsbewusster und fragen auch nach den sozialen und ökologischen Seiten der Herstellung. „Nachhaltigkeit wird für immer mehr Menschen wichtig“, betont Roth.

Was Qualität bedeutet

Martin Roth ist Leiter Qualitätswesen bei Nestlé Schöller
Martin Roth ist Leiter Qualitätswesen bei Nestlé Schöller.

Auch für Nestlé stehen Themen wie Nachhaltigkeit im Anbau und soziale Verantwortung weit oben auf der Agenda. Deshalb hat der Konzern 2012 die Initiative „Qualität bedeutet mehr“ ins Leben gerufen. Seitdem hat das Unternehmen viel optimiert – von Rezepturen bis zur Lieferkette. Das Programm umfasst die Bereiche Ernährung, UmweltGesellschaft und Sicherheit.

Die Lebensmittelsicherheit ist der Teil der Initiative, dem sich Martin Roth am stärksten verbunden fühlt. Nur mit einwandfrei hergestellten, sicheren Lebensmitteln könne man ein dauerhaft erfolgreiches Geschäftsmodell betreiben. „Das ist unabdingbar – aus ethischer wie auch aus wirtschaftlicher Sicht.“

Transparenz ist ein anderer Punkt, der Roth wichtig ist und den er in seiner Rolle als Qualitäts-Champion mit angeschoben hat. Sie ist elementar für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern oder auch bei der Ausschreibung von Projekten, wenn die Herstellerangaben zur Verfügung gestellt werden müssen. „Die Kunden wollen die Herkunft der Produkte kennen“, beschreibt Roth den Anspruch. Diesem Wunsch nach mehr Transparenz, der auch einen Bewusstseinswandel der Menschen zeigt, begegnet Nestlé mit einem großen Angebot an Informationen zu den Produkten.

Besseres „Bum Bum“: das Kindereis mit neuer Rezeptur

Das Eis „Bum Bum“ ist ein gelungenes Beispiel, wie Roth und seine Kollegen die Qualitätsinitiative umsetzen. Mit seinem Kaugummistiel und mit seiner knallroten Farbe ist „Bum Bum“ bei Kindern sehr beliebt. Aber: Es erfüllte bis vor kurzem nicht die strengen Nährwertvorgaben der Nestlé Nutritional Foundation. Also arbeitete das Team um Martin Roth intensiv an einer neuen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Hätten sie dies nicht geschafft, hätten sie es aus dem Sortiment genommen – so wichtig ist Nestlé Schöller die Nährwertvorgabe.

Die Lebensmittelexperten hatten nun die anspruchsvolle Aufgabe sowohl die Kinderwünsche als auch die umfassenden Anforderungen an den Gehalt von Kalorien, Zucker und gesättigten Fettsäuren zu erfüllen. Denn natürlich sollen Kinder das Eis wiedererkennen, und es soll ihnen weiterhin gut schmecken. Sie reduzierten also die Kalorien, tauschten aufwendig den roten Farbstoff gegen färbende Frucht- und Pflanzenextrakte und verzichteten für den Kaugummistiel komplett auf Zucker; die Vanille für das Eis stammt aus verantwortungsvollem Anbau. Insgesamt hat Nestlé „Bum Bum“ geringfügig verkleinert und stellt es seit 2015 ohne künstliche Aromen und Farbstoffe her –  ebenso wie alle anderen Eisprodukte im Sortiment.

Die Qualität ausweiten

Bisher war die Qualitätsinitiative auf die eigene Herstellung begrenzt. Doch Roth sieht für die Zukunft weitere Ziele: „Wir wollen unsere Standards auch auf Partner ausdehnen“, erklärt er. Dies sei ein wichtiger Schritt, um glaubhaft zu sein. Aber eben erst, wenn man mit gutem Beispiel vorangehen könne.

Nach Ansicht von Roth, der seit 27 Jahren bei Nestlé arbeitet, hat die Qualitätsinitiative viel über die Lebensmittelsicherheit hinaus bewegt. Es werden, neben den ausführlichen Fakten und Informationen zu den Produkten, wichtige Bereiche weiter entwickelt – wie die Verantwortung für die Umwelt, die Wertschöpfungskette oder die Reduzierung von Zucker und Fetten. Dabei wirkt die Initiative nicht nur nach außen – auch nach innen sei sie wichtig: „Sie sensibilisiert meine Mitarbeiter und mich. Denn unser Qualitätsanspruch gilt nicht nur für den Vanilleanbau in Madagaskar, sondern ganz genauso für uns hier vor Ort.“

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

Eine junge Frau schaut sich eine Verpackung im Supermarkt an

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