Fortschritt, weil alle mitziehen

Der „Bericht zur gemeinsamen Wertschöpfung“ 2014 zeigt, wie konsequent Nestlé das Qualitätsprogramm umsetzt

Lisa Giesbrecht und eine Kakaobauerin stehen auf einer Plantage. 

Das Qualitätsprogramm schreitet sichtlich voran: Nestlé führt höhere Nachhaltigkeitsstandards ein und verbessert ihre Produkte hinsichtlich Nährwerten, Zusammensetzung und Verbraucherinformation. Der neue Fortschrittsbericht für Deutschland dokumentiert, wie die ambitionierten Vorgaben umgesetzt werden.

Wie schafft es ein Unternehmen, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen? Wohl vor allem, indem es offen kommuniziert und transparent informiert. Seit 2012 läuft bei Nestlé Deutschland die Initiative „Qualität bedeutet mehr“, mit der sich der Lebensmittelhersteller viel vorgenommen hat – sei es bei den Rezepturen von Produkten oder bei der nachhaltigen Beschaffung von sensiblen Rohstoffen wie Kakao oder Palmöl. Dahinter steht ein klares Leitbild: „Ich bin überzeugt davon, dass ein Unternehmen nur dann erfolgreich sein kann, wenn es einen Mehrwert für die Gesellschaft bietet“, sagt Nestlé-Deutschlandchef Gerhard Berssenbrügge.

98 % des Kaffees im Nescafé Werk Mainz basieren auf dem 4C Standard
Ein wichtiger Fortschritt: Bereits 98 Prozent des im Nescafé Werk Mainz verarbeiteten Kaffees stammen aus Anbau nach 4C Standard.

Wie konsequent der Konzern seine hoch gesteckten Ziele verfolgt, zeigt der nun vorliegende „Bericht zur gemeinsamen Wertschöpfung“ (PDF, 3,7 MB) für Deutschland 2014. Nestlé informiert in einem globalen Bericht (PDF, 3,1 MB) auf rund 300 Seiten ausführlich über weltweite Programme und Verpflichtungen. Der deutsche Bericht ergänzt die globale Berichterstattung auf gut 50 Seiten mit Informationen, die konkret für Deutschland wichtig sind. Unter dem Titel „Qualität nehmen wir persönlich“ informiert er über die Fortschritte der deutschen Qualitätsinitiative und die bereits erreichten Ergebnisse.

Ein Gemeinschaftswerk zahlreicher Mitarbeiter

Ebenso wie der internationale Bericht wurde der deutsche nach dem aktuellen Berichtsstandard der „Global Reporting Initiative“ GRI4 erstellt, der von den Unternehmen ein hohes Maß an Transparenz verlangt. Welche Themen zu berichten sind, entscheidet das Unternehmen nicht alleine: „Wir haben hierzu neben den Programm-Mitarbeitern selber vor allem externe Anspruchsgruppen befragt und die Relevanz der Themen in unserem jährlichen Stakeholderworkshop diskutiert“, erläutert Achim Drewes, Leiter Public Affairs bei Nestlé Deutschland und verantwortlich für den Bericht. Danach wurden die Schwerpunkte für den Qualitätsbericht festgelegt und, mit Unterstützung einer spezialisierten Agentur, Triple Innova, die Daten-Anforderungen des Reporting-Standards geprüft.

Damit begann die eigentliche Arbeit für ein größeres Team – vor allem die Qualitäts-Champions der verschiedenen Produktbereiche und Unternehmensfunktionen mussten auf dieser Grundlage Informationen zu den Fortschritten in ihrem Bereich zusammenstellen, Daten recherchieren und abstimmen. Auch Externe kommen in dem Bericht zu Wort – so haben unter anderem Vertreter des Experten- und NGO Beirats und von Partnerorganisationen Stellungnahmen und Bewertungen beigetragen. Und nachdem der Bericht in Form gebracht war, wurde geprüft, ob die Anforderungen des GRI Standards erfüllt wurden.

„Wichtig war uns neben klaren und transparenten Informationen zu unseren Fortschritten vor allem, dass die Mitarbeiter zu Wort kommen, die im Qualitätsprogramm die eigentliche Arbeit machen und durch ihr Engagement die Qualitätsinitiative vorantreiben“, betont Drewes. „Der Bericht ist wie das Qualitätsprogramm ein Gemeinschaftswerk.“

Anspruchsvolle Ziele schneller als geplant erreicht

100 % Kindereis und Pizza von Nestlé sind ohne künstliche Farbstoffe oder Aromen
Eis für Kinder und Pizzen sind komplett frei von künstlichen Farbstoffen oder Aromen.

Der Bericht lebt vor allem von den Fortschritten, die 2014 erreicht wurden: Gerade bei wichtigen Themen wie bei der Beschaffung von Rohstoffen und bei Ernährungsthemen kamen die Projektteams schneller voran als zunächst erwartet. Insbesondere bei zentralen Rohstoffen wie Kakao, Kaffee, Palmöl oder auch Vanille wurde die Produktion in Deutschland praktisch bereits komplett auf die entsprechenden Nachhaltigkeitsstandards umgestellt. Und bei der Überarbeitung von Produkten ging es ebenfalls zügig voran – so kommen Kindereis und Tiefkühl-Pizzen nun komplett ohne künstliche Aromen aus, und bei zahlreichen Produkten wie bei Maggi und Wagner wurden die Rezepturen umgestellt und kommen etwa mit weniger Salz aus. Weiterhin wurden bei Maggi rund 150 Rezepturen hinsichtlich Verständlichkeit der Zutaten für die Verbraucher überarbeitet.

„Mit dem Bericht wollen wir nicht nur über die Fortschritte informieren, sondern wir wollen auch einen Blick hinter die Kulissen erlauben und zeigen, wie wir arbeiten“, sagt Public Affairs-Leiter Drewes.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

Kreisdiagramm Verantwortung bei Nestlé

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