„Machen Sie bitte so weiter!“

Experten diskutieren auf dem Nestlé Stakeholder-Workshop

Diskussionsrunde beim Stakeholder Workshop

Der Nestlé Stakeholder-Workshop 2014 stand im Zeichen des Dialogs über die Fortschritte im Qualitätsprogramm. Gemeinsam mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft und Fachverbänden sowie des Experten- und NGO-Beirates diskutierten Management und Mitarbeiter von Nestlé. Das Credo: Nestlé solle nun auch die Verbraucher offensiver darüber informieren, was das Programm bereits erreicht hat.

Erst die Dinge auf den Weg bringen, dann darüber reden – so lautet eine Maxime im Qualitätsprogramm von Nestlé Deutschland. Das 2012 gestartete Programm „Qualität bedeutet mehr“ hat die Stärken und Schwächen in Produkten und Lieferketten analysiert, Handlungsfelder identifiziert und einen offenen Dialog mit kritischen Anspruchsgruppen auf den Weg gebracht. „Mit den aufgebauten Strukturen und kritisch begleitet von unseren Beiräten wollen wir unser gesamtes Produktportfolio in Deutschland mit unserem Qualitätsverständnis von Ernährung, Umwelt, Gesellschaft und Sicherheit in Einklang bringen“, sagte Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender der Nestlé Deutschland AG. „Dabei beziehen wir auch die vorgelagerten Lieferketten ein.“

Wichtige Ziele schon vor dem Zeitplan erreicht

Nestlé bringt Fortschritte in den vier Dimensionen von Qualität voran
Nestlé bringt Fortschritte in den vier Dimensionen von Qualität voran

Das Programm, das alle Produktbereiche von Nestlé in Deutschland umfasst, liegt gut im Zeitplan: Über die Hälfte der für Ende 2015 gesetzten Ziele wurden 2014 schon erreicht, erläuterte die für die Initiative zuständige Nestlé-Programmanagerin Jolanda Schwirtz. So entsprechen bereits 97 Prozent des Palmöls, das in der deutschen Produktion verarbeitet wird, den strengen Nestlé Anforderungen. Der gesamte Kakao für die im Hamburger Werk hergestellten Schokoladenprodukte stammt bereits aus dem Nestlé Cocoa Plan und ist von UTZ Certified zertifiziert. Oder die Ernährungsvorgaben für Kinderprodukte: Hier erfüllen aktuell bereits 95 Prozent die geforderten Nährwertprofile. Doch damit will sich Nestlé nicht zufrieden geben, sagt Annette Neubert, im Qualitätsprogramm verantwortlich für Ernährungsfragen: „Wir werden in unseren Produkten mittelfristig zehn Prozent Salz, Zucker und gesättigte Fettsäuren reduzieren und Transfettsäuren eliminieren“

„Um Verbraucher über das Qualitätsprogramm zu informieren, hat Nestlé 2014 ein duales Kampagnenkonzept verfolgt“, so Andreas Peters, Director Corporate Brand Development. In zwei Wellen wurden TV-Spots ausgestrahlt, die den 200. Geburtstag des Unternehmensgründers Heinrich Nestlé mit den Qualitätsbotschaften der Nestlé Marken verbanden. Im Spot wurden die Verbraucher zum Dialog auf dem Nestlé Marktplatz eingeladen, um dort Fragen zu stellen und sich näher über das Qualitätsprogramm zu informieren. Die TV Spots wurden durch eine digitale Kampagne auf Plattformen wie dem Nestlé Marktplatz oder Facebook unterstützt. Ziel der Kampagne war vor allem der intensive, direkte Dialog mit den Verbrauchern.

Rückmeldungen von Experten für Experten

Expertendialog in themenspezifischen Arbeitsgruppen
Expertendialog in themenspezifischen Arbeitsgruppen

Im zweiten Teil des ganztägigen Workshops ging es dann in Arbeitsgruppen in die Details: An insgesamt 10 Thementischen stellten die Nestlé-Experten den Gästen Maßnahmen und Fortschritte zu verantwortungsvoller Beschaffung, Tierwohl-Standards, Ernährungs- und Verpackungsfragen, Lebensmittelsicherheit sowie Verbraucherinformationen vor. Vor allem aber ging es darum, zuzuhören, Rückmeldungen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Programme zu erhalten: Sind die Nährwertkriterien ehrgeizig genug? Wie kann Nestlé helfen, das Ernährungswissen der Verbraucher zu verbessern? Wie kann der Verbraucher besser über die Arbeit im Qualitätsprogramm informiert werden, digital oder am Point of Sale? Und bei welchen Themen – zum Beispiel bei Tierwohl, so eine der Empfehlungen - sollte Nestlé sich stärker in unternehmensübergreifende Initiativen einbringen und mit Handel und anderen Industrieunternehmen kooperieren?

Themen des Stakeholder-Workshops
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Themen des Stakeholder-Workshops
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Die Fülle der ambitionierten Ziele, die bereits erreichten Fortschritte, aber vor allem auch die hohe Bereitschaft zu Transparenz bei der Umsetzung beeindruckten viele Teilnehmer des Workshops. Georg Abel, Sprecher des Experten- und NGO-Beirates, begrüßte das Programm als Beitrag zu einem nachhaltigeren Lebensstil: „Die breite Aufstellung des Programms muss man loben, hier unterscheidet sich Nestlé von anderen Mitbewerbern. Wir begleiten das Programm als Beiräte mit kritischem Blick, empfinden den Workshop als hervorragende Gelegenheit, mit anderen Stakeholdern ins Gespräch zu kommen. Ich persönlich würde mir ‚Qualität bedeutet mehr‘ als weltweite Initiative wünschen.“ Auch Wolfgang Scheunemann, Geschäftsführer dokeo und Initiator des „Deutschen CSR-Forums“ für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, zeigte sich beeindruckt vom „neuen Nestlé-Weg“: „Hier sind bereits gewaltige Schritte vollzogen worden und sie dürften aus meiner Sicht ruhig noch offensiver kommuniziert werden. Ich möchte dem Konzern gerne zurufen: Machen Sie bitte so weiter!“

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

Gerhard Berssenbrügge spricht bei der Podiumsdiskussion Goethe meets Nestlé.

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