„Dialog ist das A und O“

Nestlé-Stakeholder diskutieren nächste Schritte der Qualitätsinitiative

Eine Zeichnung der Themen vom Nestlé Stakeholderworkshop 2016

Wie verbessert Nestlé das Tierwohl in der Lieferkette? Wie kann das Unternehmen seine Lieferketten effektiv kontrollieren? Und wie ist es um die Überarbeitung von Produkten und Portionsgrößen bestellt? Diesen und weiteren Fragen ging das Unternehmen mit 40 Stakeholdern im vierten Stakeholder-Workshop in Frankfurt nach.

Zum vierten Mal hat Nestlé Deutschland Stakeholder zum Dialog über das Qualitätsprogramm eingeladen. Ziel des Workshops: Die Fortschritte der Initiative „Qualität bedeutet mehr“ bewerten lassen und Impulse für die Weiterentwicklung des Programms für die Jahre 2016 bis 2020 gewinnen.

Über 40 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Hochschulen, Politik und Partnerorganisationen folgten der Einladung in das Nestlé Competence Center in Frankfurt. In vier Workshops erarbeiteten die Teilnehmer Empfehlungen für wichtige Handlungsfelder: Tierwohl, Gestaltung von Lieferketten sowie die Überarbeitung von Produkten und Portionsgrößen standen als Schwerpunktthemen an. In einer Reihe von Panel-Diskussionen ging es dann um eine große Bandbreite von Themen – von Anforderungen an Transparenz der Lieferketten über Recycling von Kaffeekapseln bis zu Empfehlungen für eine breitere Verbraucherkommunikation über Programm, Handlungsfelder und Produkte.

Dabei war auch Raum für kritische Fragen – von der Position Nestlés zu den aktuell diskutierten Freihandelsabkommen über das Menschenrecht auf Wasser bis zur Rolle von Menschenrechten und den UN-Entwicklungszielen in der Wertschöpfungskette von Nestlé.

Kommende Herausforderungen im Blick

Dafür standen den Gästen sowohl die Experten aus dem Qualitätsprogramm als auch Mitglieder der Geschäftsleitung von Nestlé Deutschland zur Verfügung. Auch Beatrice Guillaume-Grabisch, Vorstandsvorsitzende Nestlé Deutschland, begrüßte die Teilnehmer und stellte sich ihren Fragen. „Der Stakeholder-Workshop ist für Nestlé Deutschland sehr wichtig. Er bietet uns die Möglichkeit, mit NGOs auch über brisante Themen zu diskutieren.“



Die Programm-Managerin Jolanda Schwirtz stellte die 2015 erreichten Meilensteine und die Eckpunkte der Strategie für die kommenden Jahre vor. Neben der Überarbeitung von Produkten wird es weiterhin um ökologische und soziale Herausforderungen in den Lieferketten und die Weiterentwicklung des Unternehmens gehen. „In der modernen Welt, in der wir alle leben, ist Dialog das A und O“, sagte Guillaume-Grabisch.

Ein plastisches Beispiel lieferte Volker Baltes, Geschäftsführer Herta: „Wir haben in unseren internationalen Einkaufspolicies das Thema Tierwohl bereits breit adressiert. Unsere Strategie richtet sich im Wesentlichen auf die ‚Five Freedoms‘ aus, die auch breit anerkannt sind. Wir haben klar definiert, wann wir was erreichen wollen. In Deutschland merken wir aber – und das ist auch Feedback aus dem Stakeholder-Workshop – dass die Erwartungshaltung noch etwas größer ist, und wir noch etwas weiter gehen müssen. Das haben wir jetzt entsprechend aufgenommen.“

Das Nestlé Competence Center als Dialogplattform

Mit seinen zwei Ebenen bot das 2015 eröffnete Nestlé Competence Center (NCC) gute Möglichkeiten zum Austausch – mit einer modernen Konferenzebene und einer interaktiven Multimedia-Ausstellung rund um Ernährung und das Qualitätsprogramm ist das NCC bewusst als Dialogplattform geschaffen worden.



„Wir haben von sehr vielen Teilnehmern die Rückmeldung bekommen, wie wichtig und gut es ist, dass Nestlé sich öffnet und auf ihre Stakeholder zugeht“, so Achim Drewes, Leiter Public Affairs Nestlé Deutschland. Diesen Weg will Nestlé mit dem Experten- und NGO-Beirat weiter gehen und gezielt weitere Akteure in die Arbeit des Unternehmens einbeziehen.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

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