Wie überprüft Nestlé Lieferanten auf Arbeitssicherheit?

Über 15.000 direkte Lieferanten bilden die Lieferbasis von Nestlé Deutschland – von vereinzelten kleinen Lieferungen von z. B. Büromaterial bis hin zu strategischen Rohstoffen. Etwa 1.000 dieser Lieferanten liefern Rohstoffe und Verpackungsmaterialien, die bei den Nachhaltigkeitsprogrammen im Vordergrund stehen.

Aufgrund der strategischen Bedeutung der Geschäftsbeziehung, der Materialart und anhand von Risikoanalysen hat Nestlé Deutschland rund 1.000 Unternehmen ausgewählt, die als „bevorzugte Lieferanten“ einer eingehenden Überprüfung auch durch unabhängige Audits unterliegen.

Nestlé nutzt innerhalb des Responsible Sourcing-Audit-Programms zwei Instrumente, um die Einhaltung des Kodex durch Lieferanten sicherzustellen: Das SMETA (Sedex Members’ Ethical Trade Audit), durchgeführt von unabhängigen Auditoren, und das Nachhaltigkeitsperformance-Assessment EcoVadis. Neue Lieferanten strategischer Materialien müssen sich vor Vertragsabschluss einem Audit unterziehen.

Alle strategischen Lieferanten müssen bei Vertragsabschluss nach SMETA oder EcoVadis auditiert sein.

  • Seit 2012 hat Nestlé Deutschland 595 Lieferanten auditiert. Weitere Audits erfolgten durch die jeweiligen Nestlé Gesellschaften am Sitz der Lieferanten.
  • 2015 sind von Nestlé Deutschland 112 Lieferanten auditiert worden.
  • International wurden zwischen 2010 und 2015 rund 11.000 Lieferanten auditiert.

SMETA ist eine weltweit anerkannte soziale Auditmethode, um Risiken in der Lieferkette zu minimieren. Es erfasst den Umgang der Lieferanten mit Arbeitsbedingungen, Arbeitssicherheit und Gesundheit, ökologischer Nachhaltigkeit und geschäftlicher Integrität. Bei Verstößen werden Korrekturmassnahmen vereinbart, die nach verbindlichen Fristen umgesetzt werden müssen.