Nimmt Nestlé den Menschen das Wasser weg?

Im Jahr 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt. Dies umfasst den Zugang zu sanitären Einrichtungen und sauberen Trinkwasser weltweit für jeden Menschen. Es bildet die Basis für das Recht auf Leben, Nahrung, Gesundheit und Schutz vor Hunger.

Anders als in medialen Beiträgen – etwa „Bottled Life“ – dargestellt, erkennt Nestlé das Menschenrecht auf Wasser an – besonders in Regionen, wo ein ausreichender Zugang zu sauberem Wasser keine Selbstverständlichkeit ist. Das Menschenrecht ist in unseren Unternehmensgrundsätzen verankert und bildet die Grundlage unserer Geschäftstätigkeiten weltweit.

Unsere Aktivitäten beeinträchtigen nicht die Wasservorkommen vor Ort.

Beispiele unserer Aktivitäten

An zahlreichen Standorten unterstützen wir die lokale Bevölkerung in Bezug auf Wasser:

  • Im Falle eines Standortes in Südafrika durch eine Zapfstelle außerhalb des Werksgeländes (der in der Nähe des Werkes liegende Slum hat keine leitungsgebundene Wasserversorgung, und wird von der Kommune mit Tankwagen versorgt).
  • In Brasilien unterhalten wir in Sao Lorenco einen öffentlichen Wasserpark mit u.a. Heilquellen – dies ist Teil der dortigen Vereinbarungen mit der Kommune.
  • In Pakistan haben wir eine Reihe von Dörfern im Umfeld des Werkes mit Wasseraufbereitungsanlagen unterstützt, da die Wasserqualität in den höheren Grundwasserschichten tatsächlich dort ein Problem ist.
  • In Elfenbeinküste und Mosambik wurden seit 2005 171 Wasserstellen gebaut oder restauriert, die über 100.000 Menschen nutzen. Über 7.000 Latrinen in Haushalten wurden gebaut, 93 Latrinengebäude in Schulen und acht öffentliche Latrinengebäude, von denen über 75.000 Menschen profitieren.
  • insgesamt erhalten in infrastrukturschwachen Ländern durch Nestlé 400.000 Menschen rund um unsere Werke Zugang zu sauberem Trinkwasser.