Nimmt Nestlé den Menschen das Wasser weg und verkauft es mit ungeheurem Profit?

  • Das Angebot von Wasser – Mineralwasser oder Quellwasser – in Flaschen steht mit einer öffentlichen Wasserversorgung nicht im Konflikt oder im Wettbewerb.
  • Unternehmen erwerben Wassernutzungsrechte vom jeweiligen Rechteinhaber (also entweder von Privatpersonen oder auch z.B. von Regulierungsbehörden – die rechtlichen Rahmenbedingungen sind hier von Land zu Land sehr unterschiedlich), investieren in die Erschließung von Quellen und die Errichtung einer Abfüllanlage und transportieren die Flaschen zum Handel oder zum Verbraucher.
  • Hierfür erhalten sie einen Verkaufserlös, der Investitionen, Verpackung, Transport etc. abdecken muss. Dies ist also grundsätzlich nicht anders als bei z.B. zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken – auch dies ist ein „privates“ Geschäft, der Hauptunterschied besteht darin, das Wasser ohne Zucker, Aromastoffe etc. sicher die gesündere Option ist. Im Vergleich zu Softdrinks ist Wasser in Flaschen im Allgemeinen die preiswertere Alternative.
  • Der Gewinn ist bei abgefülltem Wasser nicht höher als bei anderen Produkten.