Unsere Aktivitäten in Kalifornien

Warum hören Sie nicht auf, Wasser in Kalifornien abzufüllen?

Die Menschen brauchen Trinkwasser. Das Wasser, das wir nutzen, um unsere Produkte herzustellen, wird nicht verschwendet. Es wird effizient und effektiv verwendet und in Flaschen abgefüllt, so dass es als Teil einer gesunden Ernährung getrunken werden kann. Wenn Menschen an einem Ort unterwegs sind, wo kein Leitungswasser zur Verfügung steht, ist Wasser in Flaschen ein gesundes, bequemes Getränk - eine Alternative zu zuckerhaltigen Getränken.

Wie viel Wasser beziehen Sie aus Kalifornien?

Wir beziehen weniger als 0,008% des Gesamtvorkommens. Es werden knapp 50 Milliarden Kubikmeter Wasser in Kalifornien pro Jahr verwendet. Nestlé nutzt dort insgesamt weniger als 4 Millionen Kubikmeter. Wir betreiben fünf Werke zur Wasserabfüllung (von insgesamt 108 Betrieben im Bundesstaat Kalifornien, die Wasser in Flaschen abfüllen) und vier Lebensmittelwerke. Unsere Werke zur Wasserabfüllung nutzen rund 2,75 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.

Aber warum setzen Sie Ihre Tätigkeiten fort, wenn die Bewohner des Bundesstaates aufgefordert werden, Wasser zu sparen?

Wenn wir unsere Betriebe schließen oder die Wassermenge, die wir abfüllen, deutlich reduzieren, wird das die Dürre nicht beheben. Sollte Nestlé alle Werke in Kalifornien schließen, würden die daraus resultierenden jährlichen Einsparungen weniger als 0,3% der Gesamtmenge ausmachen, die laut des Gouverneurs im Bundesstaat von Bewohnern und öffentlichen Nutzern eingespart werden sollte.

Noch wichtiger ist, dass wir durch die Produktion von Lebensmitteln und Getränken in Kalifornien einen Wert für Kalifornien schaffen. Wir beschäftigen mehr als 7.000 Menschen in dem Bundesstaat. Unsere Produktionsstätten und unsere Lieferanten tragen dort zur kalifornischen Wirtschaft bei. Und ein großer Teil unserer Produkte wird in Kalifornien verkauft und konsumiert.

Warum reduzieren Sie dann nicht die Wassermenge, die Sie verwenden?

Wir arbeiten daran. Wasser ist eine kostbare Ressource, nicht nur in Zeiten der Dürre. Wir wollen auf den Fortschritten, die wir in den letzten Jahren gemacht haben, aufbauen, damit unsere Werke in Kalifornien eine Vorreiterrolle für Wassereffizienz in dieser Produktkategorie einnehmen. Nestlé ist seit langem der Nachhaltigkeit verpflichtet. Unser langfristiger Erfolg hängt auch davon ab, sicherzustellen, dass die Landwirte, die uns mit Rohstoffen beliefern, unsere Abfülltätigkeiten und unsere Produktionsanlagen nachhaltig arbeiten.

Also werden Sie versuchen, die Effektivität Ihrer Werke zu verbessern?

Ja, wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um Wasser bei unseren Tätigkeiten zu sparen und überwachen die Auswirkungen auf die örtlichen Wasserquellen. Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser ist eine wichtige Säule, auf die sich unser Geschäft stützt. Wir sind fünf übergreifende Verpflichtungen für Wasser eingegangen, und Sie können unsere Fortschritte bei der Erfüllung dieser Verpflichtungen in unserem Bericht „Nestlé in der Gesellschaft (PDF, 3,1 MB)“ verfolgen, der jedes Jahr veröffentlicht wird.

Was genau werden Sie in Kalifornien tun?

Wir führen Gespräche mit Experten des World Resources Institute, um zu sehen, wie wir unsere Bemühungen intensivieren können, Wasser zu sparen. Wir werden den internationalen Standard für verantwortungsvollen Umgang mit Wasser der Alliance for Water Stewardship in allen unseren Werken in Kalifornien innerhalb von zwei Jahren umsetzen. Wir werden auch mit unseren Lieferanten arbeiten, um sicherzustellen, dass sie Wasser so effizient wie möglich verwenden.

Wiederlegt die Wasserabfüllung in von Dürre betroffenen Gebieten Ihre Behauptung, dass Nestlé das Menschenrecht auf Wasser respektiert?

Keine unserer Produktionsstätten oder Abfüllbetrieben, einschließlich der in den von Dürre betroffenen Gebieten, beeinträchtigt das Menschenrecht auf Wasser oder greift in die Nutzungsrechte anderer ein.

Erfahren Sie noch mehr über unser Engagement für verantwortungsvollen Umgang mit Wasser (PDF, 1,5 MB).

http://www.wri.org/ http://www.allianceforwaterstewardship.org/