Pumpt Nestlé der kanadischen Provinz Ontario das Wasser ab?

Eine Online-Petition beschuldigt Nestlé Waters in Kanada, schuld an sinkenden Grundwasserspiegeln in Ontario zu sein, und trotz der Trockenheit im Sommer 2016 Wasser abzufüllen. Außerdem mache das Unternehmen einer Stadt die Wasserrechte streitig.

  • Nestlé Waters in Kanada betreibt zwei Quellen in Ontario – mit behördlicher Genehmigung und unter Einhaltung aller Regulierungen und Auflagen. Nestlé Waters zahlt dafür den gleichen Preis wie alle anderen kommerziellen Wassernutzer.
  • Seit Anfang 2015 hatte Nestlé Waters Kanada eine Kaufoption auf einen privaten Abfüllbetrieb in der Gemeinde Elora, Middlebrook Water Co. Der Vertrag mit dem privaten Verkäufer sah vor, dass Nestlé Waters beim Eingang eines weiteren Kaufangebots den Kaufpreis nachbessern kann – eine durchaus übliche Regelung. Die Gemeinde Wellington hat dem Verkäufer ein anonymes Kaufangebot vorgelegt. Ohne zu wissen, dass dieses Angebot von einer der Gemeinden in der Region kam, hat Nestlé Waters Kanada von dem vertraglichen Recht Gebrauch gemacht, den Preis nachzubessern. Derzeit laufen hydrologische Untersuchungen, um die Möglichkeiten für einen langfristigen und nachhaltigen Betrieb der Quelle zu überprüfen.
  • Nestlé Waters in Kanada arbeitet strikt nach den Vorgaben des zuständigen Ministeriums für Umwelt und Klimawandel (MOECC). Die gegenwärtige Trockenphase in Ontario nimmt auch Nestlé Waters ernst. Umso wichtiger ist ein nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser. Nestlé Waters hat wegen der Trockenzeit die Wasserentnahmen in Ontario deutlich (um 20%) reduziert. Die Quellen werden durch eigene Monitoringsysteme streng überwacht, um jegliche mögliche negative Auswirkung der Wasserentnahme zu vermeiden.
Frau pumpt Wasser

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