Was tut Nestlé, um den Zuckergehalt in ihren Produkten zu reduzieren?

 

Nestlé überarbeitet schon seit vielen Jahren Produkte mit der Zielsetzung, den Gehalt an zugesetztem Zucker zu reduzieren. Neben technologischen Aspekten ist vor allem die Verbraucherakzeptanz eine der größten Herausforderungen für die Überarbeitung von Produkten. Unsere Bemühungen sind nämlich nur dann erfolgreich und nützen den Verbrauchern, wenn das überarbeitete Produkt noch genauso gut schmeckt, wie vorher und Verbraucher nicht auf Alternativen mit einem höheren Zucker-Gehalt ausweichen. Die Reduktion von Zucker erfolgt daher zumeist schrittweise.

 

Zwischen 2014 und 2016 war unsere Zielsetzung, den Gehalt an zugesetztem Zucker um durchschnittlich 10 Prozent zu verringern, bei Produkten, die noch nicht den Nährwertkriterien unseres Nestlé Nutritional Profiling Systems entsprachen. In diesem Zeitraum konnten wir in Deutschland den Gehalt an zugesetztem Zucker um durchschnittlich 6,6 Prozent, bzw. um 500 Tonnen, reduzieren.

 

Auch vor 2014 haben wir an der Überarbeitung von Rezepturen gearbeitet. So konnten wir Anfang 2013 den Gehalt an zugesetztem Zucker in allen Nestlé Cerealien für Kinder um 17-30 Prozent reduzieren. 2015 folgte eine Zuckerreduktion bei Cerealien der Marke Fitness um 13-31 Prozent. Im April 2017 haben wir bei KitKat eine neue Rezeptur eingeführt, in der der Anteil an Milch und Kakao erhöht1 und dadurch der Anteil an zugesetztem Zucker um durchschnittlich 8% reduziert wurde. So werden jährlich 235 Tonnen weniger Zucker in den KitKat-Produkten für den deutschen Markt eingesetzt – das entspricht einer Füllmenge von etwa 1.500 Badewannen.

 

Wir werden auch weiterhin an der Überarbeitung unserer Produkte arbeiten. Daher haben wir uns neue Ziele gesetzt: Bis 2020 wollen wir für zugesetzten Zucker eine weitere Reduktion um durchschnittlich fünf Prozent über alle Produkte hinweg erreichen.

 

Bei der Reduktion von Zucker sind Zuckerersatzstoffe für uns dabei nicht die primär favorisierte Lösung. Umso besser: Unsere Forscher haben einen Weg gefunden, die Struktur von Zucker so zu verändern, dass er sich schneller im Mund auflöst. Dadurch schmeckt z.B. Schokolade so süß wie gewohnt, enthält aber weniger Zucker. Diese neue Zuckerstruktur lassen wir uns gerade patentieren, damit sie dann möglichst schnell einen Weg in die Produkte findet.Hier erfahren Sie mehr.

 

1 Je nach KitKat-Produkt haben wir den Milchanteil um 25-26% und den von Kakao um 5-8% erhöht.

Weitere Einzelheiten zur Zuckerreduktion finden Sie in unserer Nestlé Policy on Sugars (PDF, 1,4 MB).