Soziale Verantwortung

Frauen in Afrika mit Früchten aus nachhaltigem Anbau in den Händen 

Verantwortung für die Menschen in unserer Wertschöpfungskette

Als führender Lebensmittelhersteller und global aufgestelltes Unternehmen tragen wir eine soziale Verantwortung, die wir bewusst und aktiv wahrnehmen. Wir engagieren uns für faire Arbeitsbedingungen und für bessere Lebensbedingungen der Menschen, die mit Nestlé zusammenarbeiten.

Soziale Verantwortung beinhaltet auch die Einhaltung höchster Standards in allen Bereichen – von der Gestaltung von Lieferbeziehungen über unsere eigenen Arbeitsverhältnisse bis zur Kommunikation. Unseren Richtlinien, Standards und Vorschriften liegen die Nestlé-Unternehmensgrundsätze zugrunde, die auf anerkannten internationalen Standards, Verträgen und Initiativen und den Global-Compact-Prinzipien der Vereinten Nationen beruhen.

Nestlé und die Menschenrechte

Wir erkennen die in den "UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" (pdf, 1,1 MB) http://www.globalcompact.de/wAssets/docs/Menschenrechte/Publikationen/leitprinzipien_fuer_wirtschaft_und_menschenrechte.pdf dargelegte „Menschenrechtsverantwortung von Unternehmen“ an, die auch in unsere Unternehmensgrundsätze einbezogen wurden.

Ein Junge erhebt seine Hand zum Schutz der MenschenrechteFerner sind wir der UN-Menschenrechtscharta und den Kernübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisationhttp://www.ilo.org/berlin/arbeits-und-standards/kernarbeitsnormen/lang--de/index.htm (ILO) verpflichtet. Wir erwarten die Einhaltung dieser Normen auch von unseren Lieferanten und lassen diese von unabhängigen Auditoren überprüfen.

Soziale Verantwortung beinhaltet für uns auch den Einsatz gegen Kinderarbeit und nicht akzeptable Arbeitsbedingungen in unseren vorgelagerten Lieferketten. Dabei arbeitet Nestlé zum Beispiel mit der Fair Labor Association (FLA) zusammen, einer Initiative, die sich gemeinsam mit Unternehmen für bessere Arbeitsbedingungen und Menschenrechte weltweit einsetzt.

Unsere soziale Verantwortung prägt auch Initiativen wie den Cocoa Plan und den Nescafé Plan. Es ist uns wichtig, Lieferketten nachhaltig und transparent zu gestalten, so dass wir die Lebensbedingungen der Menschen positiv beeinflussen können – im Sinne unserer Strategie der Gemeinsamen Wertschöpfung. Dies ist auch das Anliegen unseres „Rural Development Framework“, in dem wir unsere Maßnahmen zur Stärkung der Landwirte und ihrer Gemeinschaften bündeln. Neben den sozialen Bedingungen im Anbau unserer Rohstoffe unterstützen wir unter anderem auch die Einführung wassersparender und umweltschonender Anbaumethoden.

Mitarbeiter fördern und fordern

Ein Mann unterrichtet Teilnehmer im Rahmen eines NachhaltigkeitsprogrammsBei Nestlé haben Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz für unsere Mitarbeiter hohe Priorität. Wir bieten leistungsgerechte Vergütung, betriebliche Sozialleistungen auf einem hohen Niveau und fördern die fachliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Durch Schulungen und Weiterbildung haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Auch die Förderung von Frauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat Nestlé in den vergangenen Jahren systematisch vorangetrieben: Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen lag bei Nestlé Deutschland 2014 bei 31,8 Prozent.

Zu unserer sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern gehören auch betriebliche Programme zur Gesundheitsprävention, Ernährungsbildung, Sportangebote und weitere Leistungen. So nahmen knapp 3.000 Mitarbeiter von Nestlé Deutschland 2014 an internen Ernährungstrainings teil. Sie bekamen Wissenswertes über eine ausgewogene Ernährung und zum Gesundheitsschutz vermittelt. Das alles macht Nestlé zu einem attraktiven Arbeitgeber mit einer sehr geringen Fluktuationsrate.

Standards und Schulungen für Lieferanten und Partner

Damit entlang der Wertschöpfungskette unsere Anforderungen eingehalten werden, haben wir verbindliche Standards für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Management definiert. Diese werden über unseren Lieferantenkodex (PDF, 1,5 MB) Bestandteil aller Lieferverträge.

Die Einhaltung wird durch unabhängige Audits, so genannte SMETA-4 Pillar Audits überprüft. Bei wichtigen Rohstoffen gehen wir dabei über unsere unmittelbaren Lieferanten hinaus und betrachten die komplette Lieferkette bis in den Anbau, um mögliche Risiken in Bezug auf Umwelt- oder Sozialstandards erkennen und gezielt dagegen vorgehen zu können.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG, GettyImages

Grafik zu Nestlé Verpflichtungen

Ziele und Fortschritte

International sind wir 38 Verpflichtungen eingegangen, die wir bis spätestens 2020 erreichen möchten, um unseren Grundsatz der Gemeinsamen Wertschöpfung zu stärken. Erkunden Sie unsere interaktive Infografik und finden Sie heraus, was wir alles tun.

Ein Nestlé-Mitarbeiter prüft Milchkartons

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Milchbauern in Drittweltländern wie Indien oder Pakistan können durch die Partnerschaft mit Nestlé ihre Produktion deutlich steigern: Durch Ankauf und Verarbeitung von Rohstoffen aus der Region belebt das Unternehmen die Wirtschaft.

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Kleiner Würfel mit großer Wirkung

Die Maggi Brühwürfel sind in Afrika fester Bestandteil der Alltagsküche und leisten aufgrund ihres Jod-, Eisen- und Vitamin-A-Gehaltes einen Beitrag gegen Mangelernährung.