Umweltschutz

Mann nimmt Wasserprobe

Die Zukunft nicht für kurzfristige Gewinne riskieren

Nachhaltiges Wirtschaften ist die Grundlage unserer auf langfristigen Erfolg ausgerichteten Unternehmensstrategie. Daher ist das Thema Nachhaltigkeit fest in den Nestlé-Unternehmensgrundsätzen und unserer Umweltpolitik, in unseren Produktionsstandards und Einkaufsbedingungen verankert.

Umweltschutz ist für Nestlé kein Modethema. Bereits 1991 hat Nestlé mit dem NEMS (Nestlé Environment Management System) weltweit einheitliche Standards und Verfahren eingeführt, die für die Branche Maßstäbe gesetzt haben.

Nestlé arbeitet weltweit nach diesen Standards – auch dort, wo eine Umweltgesetzgebung weniger streng ist. Dadurch haben zahlreiche Nestlé-Werke auch einen Vorbildcharakter – und tragen so dazu bei, höhere Standards und „best practices“ durchzusetzen.

Der länderübergreifende Einsatz von bewährten Verfahren und Experten trägt dazu bei, erfolgreiche Methoden im Interesse der Umwelt weltweit umzusetzen. Zahlreiche Beispiele im Bereich der Wasseraufbereitung – für alle Nestlé-Werke Pflicht –, beim Einsatz von Wärmepumpen zur Energierückgewinnung oder bei der Nutzung von Kaffeesatz als nachwachsendem Energieträger werden weltweit in Nestlé-Werken umgesetzt.

Globale Programme und Umweltziele

Wir arbeiten mit globalen Programmen an den wichtigen Schwerpunktthemen entlang unserer Wertschöpfungskette. Nachhaltige Landwirtschaft, Verbesserung von Energie- und Wassereffizienz in der Produktion und der Kampf gegen Verschwendung wertvoller Ressourcen sind fest in der Unternehmensstrategie verankert.

Für die eigenen Verarbeitungsprozesse arbeitet Nestlé weltweit mit einheitlichen hohen Standards. Alle Werke sind nach den einschlägigen ISO-Standards zertifiziert und verfügen über ein bewährtes Umweltmanagementsystem (NEMS – Nestlé Environmental Management System).

Im Rahmen globaler Programme verfolgt Nestlé das Ziel, jährlich den Energiebedarf und den Wassereinsatz kontinuierlich zu reduzieren. So hat Nestlé über die vergangenen 10 Jahre den Wassereinsatz um rund 60Prozent und den direkten Energiebedarf der Werke um gut 40 Prozent je Tonne Produkt verringert.

Umweltschutz beginnt in der Landwirtschaft

UmweltschutzNestlé investiert seit 80 Jahren in Entwicklungs- und Schwellenländern und in die jeweilige landwirtschaftliche Entwicklung vor Ort.

Dafür beschäftigt Nestlé mittlerweile allein rund 1000 Agrarberater, die unsere Rohstoff-Lieferanten schulen und unterstützen, etwa in den Bereichen Ertragssteigerung, Bewässerungsmanagement, Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit.

Der schonende Umgang mit der Umwelt – über den verringerten Einsatz von Pestiziden, Vermeidung von Wasserverunreinigungen, Diversifizierung des Anbaus usw. – ist ein wichtiges Element der Schulungen. Hiervon profitieren Bauern und Nestlé gleichermaßen: durch höhere Erträge und Einkommen einerseits und durch höhere Qualität und Liefersicherheit andererseits. Wir bezeichnen dieses Prinzip als „Gemeinsame Wertschöpfung“.

Lebenszyklus-Analysen für eine ganzheitliche Umweltpolitik

Nachhaltigkeit ist nicht in erster Linie eine Frage einzelner Produkte, sondern vielmehr der Gestaltung von Prozessen und Wertschöpfungsketten insgesamt. Dabei analysiert Nestlé die Umwelteigenschaften von Produkten und Prozessen ganzheitlich auf Basis von sogenannten Lebenszyklus-Analysen.

Betrachtet werden alle wichtigen Umweltaspekte, einschließlich Energieeinsatz bei der Produktion, klimarelevanten Eigenschaften, Wassereinsatz, Verpackungsmaterial und Recyclingfähigkeit.

Das primäre Ziel dieser Analysen ist die Optimierung der entsprechenden Prozesse, erst in zweiter Linie auch belastbare Aussagen über die Umweltfreundlichkeit gegenüber den Endverbrauchern.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG