Greenpeace lobt Nestlé für Palmöl-Beschaffung

Südamerikanischer Arbeiter steht vor Palmfeld

 

In ihrem Anfang März 2016 erschienenen Bericht über den Anbau von Palmöl würdigte die Nichtregierungsorganisation Greenpeace Nestlé für den Fortschritt, den das Unternehmen in den Bereichen verantwortungsvolle Beschaffung, transparentes Reporting und Reformwillen innerhalb der Branche erreicht hat. Aus 14 weltweit agierenden Unternehmen wurde neben Nestlé lediglich Ferrero mit „erkennbaren Fortschritten“ bewertet.

Nestlé Deutschland bezieht seit 2015 den kompletten Palmölbedarf aus transparenten Lieferketten, sowie nach dem Zertifizierungsstandard RSPO segregated. Nestlé hat sich dazu verpflichtet, kein Palmöl von Flächen zu beziehen, die nach 2005 gerodet wurden und hat strenge Kriterien für den Anbau beschlossen, die über die Anforderungen von RSPO hinausgehen. Außerdem arbeitete das Unternehmen bei der Einführung der Richtlinien zur verantwortungsvollen Beschaffung mit der Umweltorganisation The Forest Trust zusammen.

Die aktuelle Bewertung von Greenpeace: Greenpeace Company Scorecard (in Englisch) http://www.greenpeace.org/international/Global/international/publications/forests/2016/gp_IND_PalmScorecard_FINAL.pdf

Einkauf von verantwortungsvoll hergestelltem Palmöl: http://www.nestle.de/verantwortung/palmoel

Frag Nestlé - Warum verwendet Nestlé Palmöl in ihren Produkten: http://www.nestle.de/unternehmen/frag-nestle/antwort/warum-verwendet-nestle-palmoel

Ein Arbeiter schaufelt Palmölkerne

Aus nachhaltiger Produktion

Palmöl ist wegen seiner guten Verarbeitungseigenschaften ein wichtiger Rohstoff für die Lebensmittelindustrie. Um den nachhaltigen Anbau zu gewährleisten, analysiert Nestlé ihre Lieferketten bis zum Ursprung.