Nestlé Nutritional Profil (NF)

Das Nährwertprofil unserer Produkte

Zur Bewertung und Verbesserung des Nährwerts unserer Produkte verwenden wir das Nestlé Nutritional Profiling System (pdf, 882 kB). Es beruht auf Empfehlungen zur Nahrungsaufnahme international anerkannter Organisationen, etwa der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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Seit dem Jahr 2004 haben wir dieses System stufenweise auf Nestlé-Produkte in aller Welt ausgeweitet. Das System teilt Nahrungsmittel in 32 Kategorien ein. Für alle gibt es „Nährstoffziele“, die auf Ernährungsrichtlinien für verschiedene Altersgruppen basieren.

Das System schränkt in jeder Kategorie die Verwendung bestimmter Nährstoffe wie Zucker, Salz und Fett ein und ersetzt diese durch gesunde Alternativen. Eine wissenschaftliche Peer-Review-Studie zeigt, dass Nestlé das System bereits erfolgreich eingesetzt hat, um gesündere Produkte herzustellen.

Zucker

Um den Nährwert der Nestlé-Produkte stetig zu verbessern, reduzieren wir seit Jahren den Zuckergehalt. In den zehn Jahren zwischen 2000 und 2010 haben wir den Zuckergehalt unserer Produkte insgesamt um 34 Prozent verringert. Das errechnet sich aus der Differenz des insgesamt von uns gekauften Zuckers und unserem Gesamtumsatz in dieser Zeitspanne.

Seit 2007 befolgen wir eine Vorschrift zur dauerhaften Reduzierung des Zuckergehalts insbesondere bei Produkten, die einen großen Teil der Zuckeraufnahme der Konsumenten ausmachen. Dazu gehören vollständige Mahlzeiten, Snacks, Getränke und speziell für Kinder gedachte Produkte wie Frühstückszerealien.

Bei Produkten wie Getränken verwenden wir begrenzte Mengen an Süßstoff, um den Zuckergehalt zu reduzieren und gleichzeitig einen süßen Geschmack zu bieten, ohne dass dadurch Produktqualität, behördliche Richtlinien oder Kundenvorlieben beeinträchtigt werden.

Salz

Die hauptsächliche Natriumquelle bei unserer Ernährung ist das Salz. Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen hohem Natrium- oder Salzkonsum und Bluthochdruck besteht. Eine Senkung des Bluthochdrucks durch geringere Natrium- oder Salzaufnahme verringert das Risiko für einen vorzeitigen Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle sowie Nierenkrankheiten, wie Untersuchungen belegen.

Im Sinne unseres Versprechens zur stetigen Verbesserung unserer Produkte aus gesundheitlichen Aspekten hat Nestlé 2005 eine Richtlinie zur deutlichen Reduzierung des Salzgehaltes eingeführt. Bis Ende 2007 konnten wir den Salzgehalt in Produkten mit hohem Salzanteil bereits um zehn Prozent reduzieren. Bis Ende 2010 konnten wir den Salzgehalt auf 75 Prozent der Menge der Originalrezepte senken. Insgesamt konnten wir den Salzgehalt für unser Produktportfolio innerhalb der letzten 10 Jahre um mehr als 12.000 Tonnen reduzieren.

Wir haben uns zudem verpflichtet, den Salzgehalt unserer Produkte nicht wieder über den gegenwärtigen Stand hinaus zu erhöhen und ihn, wo immer möglich, zu senken.

Trans-Fettsäuren (TFA)

Seit 1999 besagt eine unserer Richtlinien, dass der Gehalt an Trans-Fettsäuren (TFS) unserer Produkte für normale Ernährung nicht mehr als drei Prozent des Gesamtfettgehalts von Nahrungsmitteln oder ein Prozent der gesamten Energiezufuhr pro Tag (laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation) betragen darf. Insbesondere bemühen wir uns, den TFS-Gehalt in Produkten, die von Kindern konsumiert werden, sowie in Suppen, Snacks, Pizzen und Fertiggerichten zu reduzieren.

Trans-Fettsäuren kommen von Natur aus in Milchfett vor. Nach wie vor umstritten ist, ob dieses dieselben Auswirkungen wie TFS in pflanzlichen Ölen hat. Daher ist Milchfett von der Richtlinie ausgenommen. Um die verschiedene Ernährungsbedürfnisse erfüllen zu können, bietet Nestlé fettfreie, fettarme und Vollmilchprodukte an.

Gesättigte Fettsäuren

Unsere Richtlinie sieht eine Reduzierung der gesättigten Fettsäuren vor, wo immer dies möglich ist. Bisherige Werte dürfen nicht überschritten werden. Wir unterstützen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Mengen an gesättigten Fettsäuren in der Ernährung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit.

Bio-Lebensmittel

In einigen Ländern bietet Nestlé neben konventionellen auch Bio-Produkte an.

Gesundheitsbezogene Angaben

In manchen Ländern müssen alle Gesundheitsangaben vor der Freigabe der Produkte registriert und von den lokalen Behörden genehmigt werden. In anderen Ländern (darunter die USA und die Europäische Union) gelten diese gesetzlichen Genehmigungsverfahren lediglich für bestimmte Lebensmittelkategorien und insbesondere dann, wenn die Produkte neu sind oder mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit werben. Wir sind der Meinung, dass alle Gesundheitsangaben auf wissenschaftlichen Grundlagen basieren sollten und befürworten Gesetze zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit.