Kaffee-Bauer bei der Arbeit

Nestlé setzt bei Kaffee Standards

Nachhaltigkeit und Förderung der Kaffeebauern: Auf dieses Rezept setzt Nestlé, wenn es um die Kaffeeprodukte geht – und das mit Erfolg.

Kaffeebauern sind mit einer Reihe potenziell existenzgefährdender Risiken konfrontiert: alternde oder kranke Baumbestände, sinkende Erträge, Preisschwankungen und Folgen des Klimawandels. Nestlé unterstützt im Rahmen des Nescafé Plans und des AAA-Sustainable-Quality-Programms Nespresso-Bauern dabei, diese Risiken besser zu bewältigen.

Hierzu gehören die Unterstützung bei einem besseren Marktzugang für die Bauern, die Bereitstellung leistungsfähiger und krankheitsresistenter Pflanzen und die an den spezifischen Bedarf angepasste technische Förderung. Zusätzlich fördert und verfolgt das Unternehmen den Common Code for the Coffee Community (4C) sowie die Umsetzung der darin festgehaltenen Nachhaltigkeitsstandards im Anbau. Zudem sichert der 4C-Standard die Transparenz der Lieferkette bis zurück in den Anbau (zertifizierte Einheiten, Farm oder Sammelstelle für angeschlossene Farmer). Er dient als Mindeststandard im Direkteinkauf von Kaffee.

Investition in den Kaffee-Plan

Der gesamte Kaffeebedarf für die deutsche Produktion wird aus dem Nescafé Plan gedeckt und erfüllt zumindest den 4C-Standard. Für das ständige Sortiment von Nespresso soll bis 2020 der gesamte Kaffee über das AAA-Sustainable-Quality-Programm beschafft werden.

Den planbaren Kaffeebedarf für das Werk Mainz bezieht Nestlé seit 2014 entsprechend dem 4C-Standard. 2015 erfüllten bereits 99% des eingekauften Kaffees diesen Anspruch. 2016 konnte nur eine Deckung von 96% erreicht werden, da für das Herkunftsland Äthiopien der 4C-Standard weiterhin noch nicht verfügbar ist. Aufgrund eines Streiks in Kolumbien war für ein geringes Volumen kurzzeitig kein Kaffee nach 4C-Standard verfügbar. Daher musste für dieses Volumen einmalig auf einen alternativen Lieferanten ausgewichen werden.