Hungrige Helfer – Fledermäuse für natürliche Schädlingsbekämpfung

Die Sonnenstrahlen treffen bereits früh am Morgen auf die Tomatenfelder in der spanischen Extremadura und bleiben meist den ganzen Tag – ideale Voraussetzung für die zarten Pflänzchen, die dort zu geschmacksintensiven Tomaten heranwachsen. Doch nicht nur das für Maggi so wichtige Gemüse fühlt sich hier wohl. Auch zahlreiche Fledermäuse, Schildkröten und verschiedene Vogelarten sind im Südwesten Spaniens – nicht weit von der portugiesischen Grenze entfernt – in den letzten Jahren wieder heimisch geworden.

Der Grund hierfür: Ein Vorzeigeprojekt von Maggi und dem Global Nature Fund, das die außergewöhnliche Ko-Existenz von industrieller Landwirtschaft auf der einen und „wilder“ Fauna und Flora auf der anderen Seite fördert.

Agrarwirtschaft: Tomaten.

Biodiversität - ein kostbares Gut

Seit einigen Jahren setzt Maggi gemeinsam mit „Conesa“, seinem wichtigsten Tomatenlieferanten aus Spanien, und der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) „Fundación Global Nature“ ein Projekt um, das die Themen nachhaltiger Anbau und Biodiversität Realität werden lässt. Denn der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur und die Nutzung natürlicher Ressourcen liegen den Projektpartnern besonders am Herzen. Kontinuierlich arbeiten sie daran, die Umsetzung des Projekts weiter voranzutreiben.

„Natürliche Schädlingsbekämpfung durch Fledermäuse oder die Bewässerung der Tomatenfelder mit Wasser aus umliegenden Flüssen können wir als erste Erfolge verzeichnen“, freut sich Jordi Domingo Calabuig, Projekt Manager, Fundación Global Nature, über den Fortschritt des Nachhaltigkeitsprojekts. Dabei präsentiert Calabuig stolz die für die Fledermäuse eigens angefertigten Baumhäuschen. 30 Stück davon hat er mit seinem Team an den Bäumen in Ufernähe bereits angebracht. Dort können sich die fliegenden Säugetiere, die sich von Tomatenschädlingen ernähren, ansiedeln und ihrem natürlichen Jagdinstinkt nachgehen. Mit innovativen Ultraschallgeräten beobachten die Experten die Fledermäuse, um aus den Daten Rückschlüsse zu ziehen und weitere Maßnahmen für das Projekt ableiten zu können. Denn die hungrigen Helfer sollen zukünftig immer stärker dafür sorgen, auf den Einsatz von Pestiziden zu verzichten.

Agrarwirtschaft: Tomaten.

Restaurierte Lebensräume

Wie können der geschützte Lebensraum und die Artenvielfalt in dieser Umgebung weiterhin aufrechterhalten werden?

Um die Biodiversität rund um die Tomatenfelder zu erhöhen und neue Lebensräume für Tiere zu erschaffen, wurden bereits drei Hektar Unkraut beseitigt und sechs Hektar des Ufer-Ökosystems wieder hergestellt. Mit eigenen Händen pflanzen Calabuig und sein Team daher stetig neue Bäume und sorgen so für neuen, fruchtbaren Boden. Dass dieser Wiederaufbau positive Auswirkungen auf die Qualität der Tomaten hat, ist nicht von der Hand zu weisen – langfristig gesehen kann dadurch der Einsatz von Düngemitteln reduziert werden, zudem sorgt die frische Bepflanzung für eine Temperaturregelung vor Ort, die sich positiv auf den Anbau und wiederum die Qualität der Ernte auswirkt. Die Maßnahmen haben somit auch für Kunden von Maggi-Produkten erheblichen Mehrwert – nämlich noch besseren Geschmack.

Verbraucher überzeugen sich von Qualität und nachhaltigem Anbau

Maggi/Nestlé möchte Verbraucher für die transparente und nachhaltige Rohstoffbeschaffung sensibilisieren. Daher besuchte Maggi beispielsweise im Sommer 2017 mit Verbrauchern die Tomatenfelder und die Fabrik von Conesa im spanischen Badajoz. Sie probierten saftige Tomaten direkt vom Feld und verfolgten den eindrucksvollen Prozess vom Anbau kleiner Setzlinge über die Verpflanzung ins freie Feld bis hin zur Ernte. Beeindruckte Gesichter auch bei der anschließenden Besichtigung in der örtlichen Fabrik. Hier konnten die Verbraucher die spannende Reise der Tomaten von Anlieferung über Qualitätskontrolle bis hin zur Verarbeitung zu Tomatenmark oder -pulver verfolgen – nachhaltige Erinnerungen inklusive.

Agrarwirtschaft: Tomaten.

Ziel: Alle Tomaten aus nachhaltigem Anbau

Die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsreise von Maggi/Nestlé geht noch weiter. Mit den bereits umgesetzten Maßnahmen kann gewährleistet werden, dass auf lange Sicht 100 Prozent der Maggi Tomaten unter nachhaltigen Bedingungen angebaut werden. Doch nicht nur die Tomaten, sondern auch die 21 wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten möchte Maggi/Nestlé bis 2020 aus nachhaltigem Anbau beschaffen – mit Hilfe der Fundación Global Nature und deren erfolgsversprechenden Projekten ist ein wesentlicher Grundstein dafür bereits gelegt.