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Der Südsudan ist von einem 30-jährigen Bürgerkrieg gezeichnet. Als Resultat ist unter anderem die Wirtschaft des Landes nahezu vollständig eingebrochen, Öl als einziges Exportgut übrig geblieben. Nespresso begann im Rahmen des Nespresso AAA Sustainable QualityTM Program im Jahr 2011 die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation TechnoServe mit dem Ziel, dem Südsudan seine durch den Bürgerkrieg beinahe völlig zerstörte Kaffeekultur zurückzugeben.

Das Land gilt als Wiege des Kaffees und hat als eines der wenigen Länder auf dieser Welt noch wildwachsende Kaffeesorten. Seit der Ausrufung der Republik Südsudan 2011 hat Nespresso mit über 700 lokalen Bauern gearbeitet und ihnen grundlegende Fertigkeiten des Kaffeeanbaus beigebracht und erste Infrastruktur errichtet, darunter beispielsweise sechs Mühlen zum nassmahlen von Kaffeebohnen. So soll neben der Diversifizierung der Wirtschaft auch ganz direkt die Armut der Kleinbauern gelindert werden.

Die Arbeitsumgebung in Südsudan stellt eine Herausforderung dar und Regierungen und NROs können dies nicht alleine schaffen. Geschäftsinvestitionen sind entscheidend für eine langfristige wirtschaftliche Entwicklung und Nespresso hat eine große Führungsstärke bewiesen, indem es im Südsudan tätig ist und kontinuierlich in das Land investiert. William Warshauer, Präsident und CEO von TechnoServe

Die erste Ernte von rund 20 Tonnen „SULUJA ti South Sudan“ wurde im letzten Jahr eingefahren und daraufhin in Frankreich vermarktet. Diese Erntemenge soll konstant erweitert werden. Für dieses Jahr steht auch in Deutschland eine limitierte Menge ab Ende Oktober zur Verfügung. Der Name des Kaffees „SULUJA ti South Sudan“ bedeutet in dem lokalen südsudanesischen Dialekt Kakwa „Der Beginn des Südsudans“.

 

Erfahren Sie hier mehr über den Nespressokaffee aus dem Südsudan.
Erfahren Sie mehr über das Nespresso AAA Sustainable QualityTM Program.