Vorgestellt: Florian Haible, Trainee im Ingenieursbereich

Autos, Flugzeuge, Maschinen – daran denken viele, wenn sie an die deutsche Industrie denken. So ging es auch Florian Haible, als er sich nach seinem Maschinenbau-Studium auf die Suche nach dem passenden Berufseinstieg machte.

Mit ersten Erfahrungen in der Automobil- und Luftfahrtbranche schien der Weg für den jungen Augsburger klar. Bis er über ein Online-Portal erfuhr, dass auch Nestlé Ingenieure einstellt. „Die Lebensmittelindustrie hat mich fasziniert, weil sie eine enorme Vielfalt bietet, die man so nicht erwartet“, sagt Haible. „Es sind Themen wie die Reduktion von Produktionsverlusten, die eine besondere Verantwortung mit sich bringen, denn schließlich handelt es sich bei Nahrungsmitteln um ein kostbares Gut“, so der junge Ingenieur.

Von Maggi zu Wagner

Seit neun Monaten arbeitet Florian Haible als Technik-Trainee im Maggi Werk Singen, bald geht es für ihn weiter zum Nestlé Wagner Werk nach Nonnweiler. Die Flexibilität, den Wohnort mehrmals während der Ausbildung zu wechseln, musste er mitbringen. „Ja, es ist anspruchsvoll, immer wieder neu anzufangen. Aber gerade das macht die Arbeit für mich aus“, freut sich Florian Haible. Auch wenn viele seiner Studienkollegen in anderen Branchen untergekommen sind, fühlt er sich gut aufgehoben in der Lebensmittelindustrie.

Die Suche nach technischen Fachkräften ist zum Wettbewerb der Industrien geworden. „Wir als Lebensmittelhersteller konkurrieren mit Siemens, Bosch oder BMW als Arbeitgeber. Da müssen wir den jungen Bewerbern zeigen, dass Nestlé ebenfalls eine gute und spannende Alternative darstellt“ sagt Burkhard Schneider, Leiter des Nachwuchskräfteprogramms im Ingenieursbereich.

Technik-Traineeprogramm überarbeitet

Um mehr Ingenieure für die Lebensmittelbranche zu begeistern, hat Nestlé in den letzten Jahren ihr technisches Traineeprogramm überarbeitet. Seit dem Frühjahr 2016 gibt es fünf Schwerpunkte, aus denen die Bewerber im Bereich Technik wählen können:

  • Verpackungstechnik,
  • Qualität,
  • Produktionstechnik,
  • Ingenieurswesen oder
  • „Operations Excellence“.

Oben drauf erhalten die Nachwuchskräfte eine umfassende Betreuung aus den Fachbereichen. „Wir haben den Anspruch, dass unsere Nachwuchskräfte neue Impulse setzen und das Unternehmen mit Innovationen vorantreiben. Dafür ist es wichtig, dass sie von Anfang an viele verschiedene Abteilungen und Ansprechpartner kennenlernen“, sagt Schneider. Er koordiniert monatlich Telefonkonferenzen zum Austausch untereinander. Auch Schulungen mit internen Nestlé Experten aus verschiedenen Abteilungen helfen, dass die Nachwuchskräfte sich vernetzen und einen Blick über den Tellerrand des Tagesgeschäfts werfen können.

Jedes Jahr starten bei Nestlé in Deutschland ca. 13 junge Nachwuchskräfte eins der fünf unterschiedlichen Traineeprogramme: Technik, Supply Chain, Finanzen & Rechnungswesen, Marketing & Vertrieb oder Personalwesen. In 24 Monaten können sie sich in verschiedenen Stationen ausprobieren und werden von ihrem Fachbereich individuell betreut.