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NESCAFÉ Plan 2030 zeigt Fortschritte bei regenerativer Landwirtschaft, höhere Produktivität und weniger Treibhausgas-Emissionen

Vietnamese farmer picking coffee cherries
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Vevey

NESCAFÉ ist die größte Kaffeemarke von Nestlé und einer der beliebtesten Kaffees der Welt. Die Marke stellt heute den zweiten Fortschrittsbericht zum Nachhaltigkeitsprogramm NESCAFÉ Plan 2030 vor. Der Bericht zeigt Fortschritte bei der Einführung regenerativer landwirtschaftlicher Praktiken, die zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Erträge und zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen beitragen. 

Im Jahr 2023 stammten mehr als 20 Prozent des Kaffees von NESCAFÉ von Landwirt:innen, die regenerative landwirtschaftliche Praktiken umsetzten. Diese Daten basieren auf das Monitoring und die Folgenabschätzung, die Rainforest Alliance bereitgestellt hat. Das Monitoring bezieht sich auf Gruppen von Kaffebäuer:innen in elf Kaffee-Ursprungsregionen, aus denen NESCAFÉ seinen Kaffee bezieht. Das Ergebnis zeigt, dass Kaffeefarmer:innen in Ländern wie Honduras, Indien, den Philippinen, Thailand und Vietnam im Vergleich zu 2022 die Produktivität im Kaffeeanbau um 5 bis 25 Prozent pro Hektar steigern konnten. Besseres Düngen1 und Mulchen2 gehören zu den wichtigsten Praktiken, die zu dieser Steigerung beigetragen haben. Die Umsetzung dieser Praktiken führte auch zu einer Verringerung der Treibhausgas-Emissionen pro Kilogramm Kaffee, die zwischen 15 Prozent und 30 Prozent lag. Im Jahr 2023 verteilte der NESCAFÉ Plan 21 Millionen Kaffeepflanzen an Bauern und Bäuerinnen, um Kaffeeplantagen in den Kaffee-Ursprungsländern zu renovieren, zu verjüngen und die Produktivität zu verbessern. 

Philipp Navratil, Head of Nestlé’s Coffee Strategic Business Unit, sagte: „Der NESCAFÉ Plan verkörpert unser Engagement, die Zukunft des Kaffees zu sichern. Dies ist das Herzstück von NESCAFÉ. Der zweite Fortschrittsbericht ist ein Beleg für die Arbeit, die wir täglich vor Ort mit unseren Partnern, Lieferanten und Landwirt:innen in den Regionen leisten, aus denen wir unseren Kaffee beziehen. Er motiviert uns noch mehr, unsere Bemühungen fortzusetzen.“ 

Eine Priorisierung des Wissenstransfers und des Aufbaus von Fachwissen ist unerlässlich, um die Akzeptanz der regenerativen Landwirtschaft zu steigern. Im Jahr 2023 erhielten mehr als 140.000 Kaffeebauern und Kaffeebäuerinnen aus 16 Kaffee-Ursprungsregionen eine umfassende Ausbildung in regenerativen Landwirtschaftspraktiken sowie technische Hilfe. In Honduras zum Beispiel erhielten 12.000 Kaffeebauern und Kaffeebäuerinnen der jüngeren Generation Schulungen zu Unternehmertum, Qualität und regenerativer Landwirtschaft. So will der NESCAFÉ Plan die nächste Generation von Farmer:innen dabei unterstützen, ihre landwirtschaftliche Betriebe produktiver zu führen. 

Der NESCAFÉ Plan hat die Bedeutung von Peer-to-Peer-Learning erkannt und eine innovative Online-Plattform namens Agrinest eingerichtet. Diese Plattform soll Landwirt:innen aus der ganzen Welt miteinander verbinden, um den Wissensaustausch und Zusammenarbeit zu erleichtern. Aktuell nutzen mehr als 1.600 Farmer:innen in Vietnam und 240 Farmer:innen in Indonesien Agrinest aktiv, wobei in den kommenden Jahren ein steigender Trend zur Teilnahme erwartet wird. 

Nestlé hat auch zum „Regenerative Agriculture for Low-Carbon and Resilient Coffee Farms - A Practical Guidebook” beigetragen. Der Leitfaden wurde in Zusammenarbeit mit der Alliance of Bioversity International und dem International Center for Tropical Agriculture (CIAT) erstellt. 

Der Ratgeber bietet Agrarexpert:innen, Trainer:innen und Fachleuten, die mit Kaffeebäuer:innen arbeiten, eine Reihe von Best Practices. Sie können die Best Practices anwenden und an verschiedene landwirtschaftliche Kontexte anpassen, um Landwirt:innen beim Übergang zu regenerativer Landwirtschaft zu helfen. Der Leitfaden ist für den Kaffeesektor öffentlich zugänglich. 

Ziel von dem NESCAFÉ Plan 2030 ist, jährlich einen Fortschrittsbericht zu veröffentlichen, um über die Arbeit der Marke bei der Unterstützung der Kaffeeanbaugemeinschaften bei der Umstellung auf regenerative Anbaumethoden zu informieren und damit zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beizutragen. Dies ist der zweite Fortschrittsbericht seit dem Start des NESCAFÉ Plans 2030. 

Hier können Sie den NESCAFÉ Plan 2030 Fortschrittsbericht (2023) lesen. 

Hier können Sie die Studie des Sustainable Food Lab lesen. 

Den ersten Fortschrittsbericht von dem NESCAFÉ Plan 2030 (2022) finden Sie hier.

 

 

1Es handelt sich um ein Programm, das mehrere Maßnahmen für Unkrautbekämpfung enthält, darunter präventive, kulturelle, mechanische und chemische Verfahren. 

2Es handelt sich um das Bedecken des Bodens mit Stroh, Rinde oder Blättern, um die Bodenfeuchtigkeit zu halten und die Temperatur zu regulieren.


Pressekontakt

Nora Bartha-Hecking Nestlé Deutschland AG
Nora Bartha-Hecking
Tel.: 069 / 66 71 38 01
E-Mail: [email protected]