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Generalversammlung: Starke Aktionärsmehrheiten für Anträge des Verwaltungsrats

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Ruth Khasaya Oniang’o, Patrick Aebischer und Renato Fassbind neue Mitglieder des Verwaltungsrats

2.446 Aktionäre nahmen an der heutigen Generalversammlung des Unternehmens Nestlé in Lausanne teil. Sie repräsentierten 52,7 Prozent des gesamten Aktienkapitals und 73,5 Prozent der stimmberechtigten Aktien. Der Jahresbericht und die Konzernrechnung wurden genehmigt, und die Aktionäre erteilten dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung Entlastung. Die Aktionäre bewilligten die vorgeschlagene Dividende von CHF 2,20 pro Aktie.

Die Generalversammlung stimmte sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats mit starken Mehrheiten zu.

Neue Mitglieder des Verwaltungsrats gewählt

In Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen für börsennotierte Schweizer Unternehmen wählten die Aktionäre jedes Verwaltungsratsmitglieds individuell für eine Amtszeit bis zum Ende der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Titia de Lange und Rolf Hänggi standen nicht zur Wiederwahl. Der Verwaltungsrat dankte ihnen für ihre hochgeschätzten Dienste. Die Aktionäre wählten Ruth Khasaya Oniang’o, Patrick Aebischer und Renato Fassbind als neue Mitglieder des Verwaltungsrats.

Die Aktionäre wählten sowohl Peter Brabeck-Letmathe als Präsident des Verwaltungsrats als auch die Mitglieder des Vergütungsausschusses individuell.

Gemäss dem neuen schweizerischen Gesellschaftsrecht genehmigten die Aktionäre prospektiv die gesamte Vergütung des Verwaltungsrats und der Konzernleitung mit bindender Wirkung. Dem Nestlé-Vergütungsbericht 2014 wurde in einer separaten Konsultativabstimmung zugestimmt.

Desweiteren genehmigten die Aktionäre die Vernichtung von 36.400.000 Aktien, die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms zurückgekauft wurden, sowie die Herabsetzung des Aktienkapitals auf CHF 318.840.000.

Peter Brabeck-Letmathe betont die instabile Rechtslage als Ergebnis politischer Entscheidungen

In seiner Rede an die Generalversammlung betonte Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Letmathe die instabile Rechtslage als Ergebnis verschiedener politischer Entscheidungen in der Schweiz. Er erwähnte insbesondere den neuen Vorschlag des schweizerischen Gesellschaftsrechts, der abermals eine neue Vorschrift zur Vergütung vorsieht, eine Frauenquote für die Generaldirektion von Unternehmen und ein Sonderprozessrecht für Unternehmen. Er folgerte: „Angesichts der anderen Herausforderungen, denen sich die Schweiz zur Stunde stellen muss, ist es umso störender, dass dies in einem Bereich geschieht, wo die Schweiz als eher guter Schüler gilt. Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass neue Gesetzgebungen wirklich notwendig sind; es gilt also zu prüfen, ob ein dringender Bedarf auf Reglementierungsstufe besteht und das Gesetz angemessen ist – ob es also einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse standhalten kann. […] Was wir benötigen, ist ein politisches und rechtliches Umfeld in der Schweiz, das unserem Unternehmen einen stabilen Rahmen gewährleistet. Dies war in der Vergangenheit immer einer der großen Trümpfe dieses Landes, und wir müssen alles unternehmen, um dies weiterhin sicherzustellen.“

Nach der Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank, die Bindung des Schweizer Frankens an den Euro aufzuheben, sagte Brabeck-Letmathe im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz, dass er „mit der Schweizerischen Nationalbank vollkommen einig [ist]: eine Kursuntergrenze, die von einer Zentralbank und nicht vom Markt festgelegt wird, entspricht nicht einer global führenden Wirtschaft, und die wirtschaftliche Realität hat klar gezeigt, dass dies unhaltbar ist.“ Er fügte an: „Die operativen Folgen für Nestlé als Konzern sind sicher weniger einschneidend als für andere Schweizer Unternehmen. Etwa 90% unserer globalen Produktion wird lokal verkauft. […] Allerdings wirken sich die Folgen der Anpassung des Wechselkurses unmittelbar und stark auf die Exporte von Produkten aus, die in unseren Fabriken in der Schweiz hergestellt werden, sowie auf die lokalen strukturellen Kosten. Diese beinhalten die in der Schweiz ansässigen regionalen Strukturen, die hiesigen Zentralen der weltweit operierenden Tochtergesellschaften sowie den internationalen Hauptsitz der Gruppe. […] Massnahmen zur Erhöhung der Produktivität und zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit sind deshalb umso wichtiger.“

Innovation und Produktverbesserung fördern

 Nach Erläuterung des Geschäftsverlaufs der Nestlé-Gruppe im Jahr 2014, unterstrich Nestlé CEO Paul Bulcke das Ziel des Unternehmens, das allgemein anerkannte führende Unternehmen für Nutrition, Gesundheit und Wellness zu sein: “Auch 2014 haben wir entscheidende Massnahmen ergriffen, um unser Ziel umzusetzen, die Lebensqualität der Menschen in den Bereichen Nutrition, Gesundheit und Wellness sowie durch wissenschaftsbasierte Innovationen und Produktverbesserungen zu fördern.“

Darüber hinaus betonte er die Entschlossenheit von Nestlé, ihre Organisationsstruktur noch effizienter zu gestalten: Mit der Optimierung unserer Organisation setzen wir Ressourcen frei, um unser Wachstum zu fördern, jetzt und in Zukunft. Genau aus diesem Grund haben wir Ende 2014 Nestlé Business Excellence geschaffen. So können wir schneller und flexibler agieren, während sich die Märkte auf ihre Geschäftstätigkeiten konzentrieren können.“

Er endete: „Wir haben die Strategien, wir haben die Strukturen und wir haben vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihr Engagement für Nestlé, ihre Ausdauer und ihre Konzentration auf unsere Strategie garantieren, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen: weiterhin dafür zu sorgen, dass Nestlé die weltweite Nummer eins für Nutrition, Gesundheit und Wellness ist.“

Im kommenden Jahr stellt sich die Zusammensetzung des Verwaltungsrats und seiner einzelnen Ausschüsse wie folgt dar:

Verwaltungsrat
Peter Brabeck-Letmathe, Paul Bulcke, Andreas Koopmann, Beat Hess, Daniel Borel, Steven G. Hoch, Naïna Lal Kidwai, Jean-Pierre Roth, Ann M. Veneman, Henri de Castries, Eva Cheng, Ruth Khasaya Oniang’o, Patrick Aebischer, Renato Fassbind

Präsidial- und Corporate-Governance-Ausschuss
Peter Brabeck-Letmathe, Paul Bulcke, Andreas Koopmann, Beat Hess, Renato Fassbind

Vergütungsausschuss
Beat Hess, Daniel Borel, Andreas Koopmann, Jean-Pierre Roth Nominationsausschuss Andreas Koopmann, Peter Brabeck-Letmathe, Steven G. Hoch, Ann M. Veneman

Kontrollausschuss
Renato Fassbind, Naïna Lal Kidwai, Henri de Castries, Eva Cheng

Weiterführende Informationen zu Nestlé in der Gesellschaft finden Sie in  unserem neuesten Bericht zur Gemeinsamen Wertschöpfung (PDF, 3,11 MB).

Kontakte

Medien: Robin Tickle Tel.: +41 21 924 22 00
Investoren: Steffen Kindler Tel.: +41 21 924 35 09