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Nestlé setzt gegenüber Foodwatch weiter auf sachlichen Dialog

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In einem Pressestatement schlägt die Organisation Foodwatch den Vorstandsvorsitzenden von Nestlé Deutschland als Empfänger für das Bundesverdienstkreuz vor. Damit hat Foodwatch auf einen laufenden Dialogprozess mit Nestlé mit einer Klamauk-Aktion reagiert. 

Nestlé ist seit Juli diesen Jahres mit Foodwatch in einem Austausch über mögliche Veränderungen im Produktportfolio. Das Unternehmen hatte in diesem Zusammenhang auch die Reduzierung des Zuckergehalts in Cerealien in einer Größenordnung von 17 bis 30 Prozent angekündigt. Darüber hinaus bietet Nestlé seit zwei Wochen auf dem Onlineportal „Nestlé Marktplatz" zwei Produkte mit reduziertem Zuckergehalt an, um deren Akzeptanz am Markt zu testen. Die Produkte, die sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet sind, enthalten ein beziehungsweise zehn Prozent Zucker. 

Dazu Nestlé: „Wir sind stets an einem sachlichen Dialog auch mit kritischen Nicht-Regierungs-Organisationen interessiert. Unser Ziel ist es, dem Verbraucher sichere und gut schmeckende Produkte anzubieten, die einer ausgewogenen Ernährung dienen. Hierbei begrüßen wir ausdrücklich den gesellschaftlichen Dialog, sofern er ernst gemeint ist.“ Nestlé setzt darauf, mit Foodwatch eine sachliche und konstruktive Diskussion fortzuführen. Die Gespräche mit anderen Organisationen gehen unterdessen weiter.