Zurück zur Liste 21. Aug 2018

Verantwortungsvoller Tomatenanbau in Italien

nachhaltige Tomaten - Collage

Seit 2017 begleitet die NGO Fundación Global Nature die Wagner Tomatenbauern in der Region Emilia-Romagna in Italien auf dem Weg zu einem verantwortungsvollen Anbaukonzept. Im Juni 2018 konnten zwei Mitglieder des Nestlé Verbraucherbeirats bei einem Besuch des Tomatenzulieferers Steriltom und ansässigen Bauern in persönlichen Gesprächen mehr erfahren.

Biodiversität und Nachhaltigkeit gewinnen in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Von Nestlé wurden daher in den letzten Jahren mehrere Initiativen ins Leben gerufen, die eine Verbesserung der landwirtschaftlichen Praktiken bei den Zulieferern zum Ziel haben. Beispielsweise werden Blühstreifen neben den Feldern angelegt, in denen Insekten und Vögel leben. Die Insekten bestäuben die Tomatenblüten, Fledermäuse oder Vögel fressen Schädlinge. Dass dieses Vorgehen funktioniert, zeigt MAGGI für seine Tomaten schon seit 2015 in Spanien. Mit Steriltom setzt Nestlé Wagner diese Art des nachhaltigen Anbaus auch für seine italienischen Pizzatomaten um.

Neben der Biodiversität ist für Nestlé Wagner auch ein nachhaltiges Wassermanagement grundlegend. Gerade in den trockeneren südeuropäischen Anbauländern arbeitet Nestlé mit NGOs und den Produzenten eng zusammen, um den Tomaten optimale Wachstumsbedingungen bei möglichst geringem Wasserverbrauch zu bieten. Mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit ist also auch bei einem «Massenprodukt» wie den Tomaten für die Wagner Pizzen möglich – und nötig!

Eine Vertreterin und ein Vertreter des ehrenamtlich tätigen Nestlé Verbraucherbeirates haben sich in der Region Emilia-Romagna die Tomatenfelder genau angesehen. Ihre Eindrücke geben sie in einem Interview auf dem Nestlé Marktplatz wieder.