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Kaffeebauer Zhong Dong Dan präsentiert stolz seine drei Monate alte Enkelin. Vor zwanzig Jahren begann seine Familie in Pu’er – eine Region, die eigentlich eher für Tee bekannt war – Kaffee anzubauen. Er ist als Nescafé-Bauer Teil des Nescafé Plans, welcher die Menschen bei ihrer Arbeit unterstützt und informiert.

1992 eröffnete Nestlé eine erste Zweigstelle in der südwestlichen Provinz Yunnan, um lokale Bauern über die Möglichkeiten des Kaffeeanbaus zu informieren. Mittlerweile ist China der größte Wachstumsmarkt für Kaffeekonsum weltweit: Wachstumsraten von 15 Prozent deuten die Faszination der Menschen für das Heißgetränk an.

Nestlé zählt dort zu den führenden Kaffee verarbeitenden Unternehmen und hat somit auch einen Anteil an dem veränderten Lebensstandard der Bauern in der Region. Nescafé kauft die Kaffeebohnen direkt von den Bauern zu einem überdurchschnittlichen Marktpreis und garantiert so die faire Herkunft der Produkte. Außerdem bietet Nestlé seit Beginn der Kooperationen kostenfreie Schulungen und Informationen für interessierte Farmer an, um diese bei Ertrag und Umweltbewusstsein zu unterstützen.

Ausbildung, Schulung, Unterstützung

Im Zuge des Nescafé Plans, welcher seit 2010 global in Kraft getreten ist, hat sich Nestlé mit der Rainforest Alliance, dem Sustainable Agriculture Network (SAN) sowie der Common Code for the Coffee Community (4C) zusammengetan. Der Plan beinhaltet eine fachliche Ausbildung durch Experten, um Bauern im nachhaltigen Kaffeeanbau zu schulen, sowie praktische Unterstützung durch qualitativ hochwertige und krankheitsresistente Jungpflanzen. Diese jungen und speziell entwickelten Kaffeepflanzen ermöglichen es den Bauern, ihre Ernte zu verbessern, den Ertrag zu vervielfachen und ihr Einkommen zu erhöhen.

Aktiv gegen den Klimawandel

Nestlé hat sich im Rahmen des Programms „climate change leadership“ dazu verpflichtet, dem Klimawandel aktiv zu begegnen. Dazu wird Nestlé jedes Jahr die Ausstoßmenge von Emissionen verringern und Menschen aufklären.

Denn der Klimawandel zählt zu den Problemen beim Kaffeeanbau, so auch für Kaffebauer Zhong: „In den letzten Jahren hatten wir immer öfter Frost und dies kann dem Kaffee schaden.“ Trotzdem ist Pu’er mittlerweile zum Zentrum Chinas für Kaffee geworden.

Kaffee aus China