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Was haben Fruktoseintoleranz, Käsekuchen und Konjak-Nudeln gemeinsam? Diese Wörter gehören zu den meistgesuchten auf Google im Bereich Ernährung im Jahr 2017. Das ist nicht nur unterhaltsamer Fun Fact, hier lassen sich die relevanten Fragen der Nutzer und neue Trends ablesen.

Was früher das Lexikon, Kochbuch oder ein Gespräch mit jemandem, der mehr Informationen als man selbst hatte, ist heute die Suchmaschine Google. Wer also nicht weiß, was zum Beispiel Konjak-Nudeln sind, gibt dies schnell in den Suchschlitz ein und hat in wenigen Sekunden ein Ergebnis. Vor einigen Jahren war dies eher ein Glückstreffer, doch inzwischen finden die User in wenigen Sekunden die konkreten Antworten auf einer vertrauenswürdigen Seite.

Google ist für die meisten Menschen auf der Welt zu einer unverzichtbaren Informationsquelle geworden, jeden Tag soll es dort über drei Milliarden Suchanfragen geben. Das reicht von Prominenten-Status-Updates bis zur Definition wissenschaftlicher Begriffe, zur Übersetzungshilfe oder zu allen Fragen rund um das Thema Ernährung.

Was die suchenden Menschen am häufigsten wissen wollen, analysiert der Internet-Riese seit 2006 mit Hilfe von Google Trends und erstellt daraus jedes Jahr eine Rangliste der meistgesuchten Begriffe – den Jahresrückblick „Year in Search“.

Google-Trends sind wichtige Indikatoren

Diese Trends haben neben dem Unterhaltungswert aber auch einen ganz praktischen Nutzen – zum Beispiel für Wissenschaftler. Denn die Möglichkeit, die Popularität einzelner Begriffe über eine bestimmte Zeit zu analysieren, ermöglicht auch Rückschlüsse auf Gesundheits-“Trends“ in der Gesellschaft. Der US-amerikanische Software-Ingenieur Jeremy Ginsberg schaute sich 2009 zusammen mit Kollegen an, inwieweit sich die Ausbreitung von Grippeerkrankungen anhand von Google-Suchwörtern in einzelnen Regionen vorhersagen lässt. Die Forscher stellten fest, dass es tatsächlich eine Korrelation zwischen der Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe und der Anzahl Grippe-bedingter Arztbesuche gibt. In Gegenden mit einer hohen Anzahl an Internet-Nutzern, so das Ergebnis, ließen sich auf diese Weise Influenza-Ausbrüche schneller erkennen.

Nestlé hat sich die Suchtrends zum Thema Ernährung auswerten lassen

Nestlé hat sich von Google die Suchtrends 2017 für den Bereich Ernährung auswerten lassen, mit vielen interessanten und überraschenden Ergebnissen. Am häufigsten gesucht wurde nach:

  1. Kokosöl
  2. Manuka Honig
  3. Arganöl
  4. Konjak Nudeln
  5. Popcornmaschine
  6. Kurkuma
  7. Glutenfreies Brot
  8. Palmöl
  9. Low Carb Nudeln
  10. Porridge

Auf den ersten Blick eine zusammenhangslose Ansammlung von Zutaten, die auf den zweiten allerdings einem aktuellen Trend folgen, so Bettina Kinzel-Hink aus der Abteilung Market Intelligence bei Nestlé: „Diese Suchtrends spiegeln aktuelle Facetten von Trendphänomenen wider, die auf den großen Megatrends Gesundheit, Individualisierung, Konnektivität, Urbanisierung, Mobilität und Globalisierung basieren und unser Essverhalten beständig verändern.“ Google Trends zeige, dass „die Zukunft nicht vor uns, sondern um uns herum liegt.“ Auf viele dieser Fragen können Nestlé und ihre Experten auch direkt Antworten geben: Zu den Top-Suchbegriffen um Kokosöl und Co. hat Nestlé Professional mit dem Koch Tim Armann eine kleine Videoserie produziert, mit vielen Infos und schnellen Rezepten.

Google Trends gibt uns eine Übersicht über die wichtigsten Suchbegriffe des Jahres und rundet das Bild, das uns Nestlé-eigene Studien sowie lokale und globale Trendreports von Marktforschungs- und Trendinstituten liefern, ‚zeitgeistig‘ ab“, erklärt Kinzel-Hink.

Ein Trendwort 2017: Low Carb

Viele der Trend-Wörter im Bereich Ernährung kreisten 2017 um besondere Ernährungsformen. Die mit Abstand meistgesuchte war dabei „Low Carb“, also eine Ernährung mit einem nur geringen Anteil an Kohlenhydraten. Wer sich „Low Carb“, ernährt, verzichtet beispielsweise auf Brot, Reis und Kartoffeln und konzentriert sich auf Gemüse, Fleisch und Fisch. Maggi hat dafür eine ganze Seite mit Low-Carb-Rezepten, Low-Carb-Genießer-Tipps gibt es auch beim Nestlé Ernährungsstudio.

Für diese Art der Ernährung eignen sich übrigens auch die anfangs erwähnten Konjak-Nudeln, bei denen es sich natürlich nicht um ein mit Hochprozentigem versetztes Eiermehl-Produkt handelt. Diese speziellen Nudeln werden aus dem Mehl der Konjak-Wurzel hergestellt, die fast frei von Kalorien und Kohlenhydraten ist.

Immer Trend: Fragen zu Zucker, Salz und Fett

Viele Fragen haben die Nutzer auch zu einzelnen Nährstoffen, wie Salz, Zucker oder Fett. Meist gesucht sind hier:

    Fett

  1. Wie viel Fett am Tag
  2. Welches Fett zum Frittieren
  3. Was verbrennt Fett
  4. Wann verbrennt der Körper Fett
  5. Wie verbrenne ich am schnellsten Fett

    Zucker

  1. Wie viel Zucker am Tag
  2. Welcher Zucker ist gesund
  3. Was ist Zucker
  4. Wie wird Zucker hergestellt
  5. Wie schädlich ist Zucker

    Salz

  1. Wie viel Salz am Tag
  2. Was neutralisiert Salz
  3. 3.Welches Salz ist gesund
  4. Wie viel Salz ist tödlich
  5. Wie entsteht Salz

 

Wichtig, weil giftig!

Besonders überraschend sind die Top 3 Anfragen zum Thema „Schokolade“:

  1. Warum ist Schokolade giftig für Hunde
  2. Mein Hund hat Schokolade gefressen – was tun
  3. Warum dürfen Hunde keine Schokolade fressen

Hier hat Franziska Conrad, Tierärztin bei Nestlé Purina PetCare die Antwort: „Schokolade ist tatsächlich giftig für Hunde, da sie Theobromin aus der Kakaobohne enthält. Hunde können diesen Stoff nicht abbauen. Daher: Bringen Sie Ihren Hund sofort zum Tierarzt, wenn Sie beobachten oder vermuten, dass er Schokolade gefressen hat.“