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One Young World Summit 2021

Wo meine Überzeugung für ein besseres Klima auf Fachwissen aus der ganzen Welt trifft
OYW

Auf dem One Young World Summit in München: Unsere Kollegin Felicia Ehl ist als Teil einer zehnköpfigen internationalen Delegation für Nestlé hautnah dabei. Etwa 1.800 junge Menschen mit Führungsverantwortung aus mehr als 190 Ländern finden sich hier zusammen. „Ich bekomme die Chance, sowohl vor Ort als auch digital mit einflussreichen Führungskräften aus der ganzen Welt zu sprechen und mich dabei über sozial-politische Themen auszutauschen. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Summits ist die Klimakrise.“ Nicht sehr überraschend, aber umso wichtiger. Viele kluge Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Organisationen beschäftigen sich mit der Frage, wie wir das Pariser Abkommen zur Erreichung der Klimaziele in den kommenden zehn Jahren noch umsetzen können.

Für mich könnte es kaum einen interessanteren Schwerpunkt geben. Das hängt vor allem mit meiner persönlichen Überzeugung zusammen: Die Erde bietet uns einen wertvollen Lebensraum. Ich fühle mich ihr gegenüber verpflichtet – durch eine nachhaltige und emissionsärmere Lebensweise. In meinem Alltag versuche ich viele kleine Dinge zu beachten. Getreu dem Motto: „Jede Kleinigkeit zählt und ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

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Neue Impulse und Lösungen aufgreifen, aber auch Erfahrungen teilen

Mir ist es mit Blick auf die Veranstaltung also enorm wichtig, mehr über das Thema Nachhaltigkeit zu erfahren, aber auch eigenes Wissen und Erfahrungswerte zu teilen und mit anderen zu besprechen. Ich möchte insbesondere neue Impulse aufnehmen und Lösungen zur Klimakrise kennenlernen. Aber nicht nur das: Ich halte die Ohren und Augen auch zum Thema „Gleichberechtigung“ auf. Wir diskutieren im Alltag in unseren Nestlé Teams viel dazu. Ich werde neue Learnings mitbringen, an denen wir gemeinsam weiterarbeiten können.

Gleichzeitig werde ich in meiner Rolle als Nachhaltigkeitschampion bei Nestlé Wagner meine Erfahrungen teilen und zeigen, die ich auf dem Summit gemacht habe und wie nachhaltig wir bei Nestlé bereits denken und handeln – und wie andere von uns lernen können. Auf dem Summit möchte ich vor allem anderen Expert:innen die Klima-Roadmap von Nestlé, unseren Weg zur „Grünen Null“ vorstellen. Ziel von Nestlé ist es, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 zu halbieren und bis 2050 sogar die „Grüne Null“ zu erreichen. Wir bei Nestlé wissen, dass das ein ambitioniertes Ziel ist. Wir möchten nicht nur an all unseren 800 Standorten, also in allen Büros und Werken, bis 2025 auf Grüne Energie aus 100-prozentigen Öko-Strom setzen. Wir wollen bis zum Kern vordringen, wo die meisten Emissionen entstehen: im Anbau der Rohstoffe, dort, wo unsere Produkte ihren Ursprung haben. Das gleiche gilt für die Logistik und den Transport, der zum Beispiel durch E-Trucks, und auf Lieferungen über die Eisenbahnschiene klimafreundlicher werden soll. Meine Kollegin Anke Stübing hat das vor einer Weile schon im Detail erklärt. Ich kann ihren Artikel nur weiterempfehlen, um das Ganze besser zu verstehen. Daher wissen wir auch, welche Hebel wir dafür betätigen müssen – und dass es dazu keine Alternative im Sinne eines lebenswerten Planeten gibt.

Im Kern beschäftigen wir uns deshalb unter anderem mit der Beschaffung klimafreundlicher Zutaten und einer regenerativen Landwirtschaft, pflanzenbasierten Produkten, einer Optimierung der Logistik, der Nutzung regenerativer Energien und der Förderung von Biodiversität, um der Atmosphäre CO2 zu entziehen. Es geht aber auch darum, mit unserer Stimme voranzugehen und wichtige Themen bei politischen und wirtschaftlichen Stakeholder:innen zu platzieren. Denn: Allein können wir das Ziel nur schwer erreichen. Das schaffen wir schneller gemeinsam, indem wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Der Summit bietet dafür eine optimale Plattform.

Klimaneutral bis 2050: Erste Schritte eines langen Weges sind bei Nestlé gemacht

Mir ist jedoch bewusst, dass wir noch am Anfang eines langen Weges stehen. Erste Schritte haben wir schon gemacht, wenn ich zum Beispiel an die veganen Piccolinis denke, die wir für Wagner auf den Markt gebracht haben. Ich denke aber auch an unsere Innovationskraft bei pflanzenbasierten Produkten. So haben wir einen „Thun-Visch“ von Garden Gourmet entwickelt, der auf Basis eines pflanzlichen Erbsenproteins hergestellt wird. An dieser Stelle ließen noch viele weitere Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emmissionen aufzählen, die wir bereits umsetzen. Wer das noch nicht wusste und dazu noch mehr erfahren möchte, kann sich zum Beispiel unseren aktuellen Fortschrittsbericht genauer anschauen. Dort erklären wir, wo und wie wir uns bereits aktiv für die Umwelt einsetzen.

Jetzt bin ich jedoch gespannt, welche neuen Eindrücke und Erkenntnisse ich für mich auf dem One Young World Summit gewinnen und mit in den Nestlé-Kosmos nehmen kann. Ich freue mich darauf, davon zu berichten und möglichst viele Insights mit Euch zu teilen.