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80-75-80: Wie nachhaltig ist pflanzliche Ernährung?

Ein Besuch bei Garden Gourmet
Garden Gourmet

90-60-90, das war einmal. 80-75-80 sind die „Maße“, die man sich nun merken sollte. Was dahintersteckt? Wir sagen nur so viel: pflanzliche Ernährung, CO2, Energie und Landverbrauch. Mit anderen Worten – Nachhaltigkeit. Die beginnt nämlich schon auf dem Teller, wie Heike berichtet.

Es ist Samstagabend und Heike bekommt Besuch von Freunden. Zum Abendessen gibt‘s einen Klassiker: Burger, selbstgemacht. Knackiger Salat, Brioche-Brötchen, Zwiebelringe, Saucen, ein Burger-Patty – und fertig ist das Dinner. Genau hier wird es interessant: Statt eines Rindfleisch-Pattys nimmt Heike lieber einen veganen Burger. Der schmeckt und ist zugleich gut für die Umwelt: „Wer statt Fleisch eine pflanzliche Alternative wie unseren Sensational Burger nimmt, hilft, CO2, Energie und Landfläche einzusparen. Daher bezeichnen wir unseren Burger auch gerne als den 80-75-80-Burger unter den 90-60-90-Fleischburgern."

80-75-80? Ein genauer Blick auf die Ökobilanz

Pflanze statt Fleisch: Wie nachhaltig diese Entscheidung ist, zeigt ein Vergleich, den Garden Gourmet 2019 durch Expert:innen* ziehen ließ. „Wir wollten wissen, wer beim Thema Umweltfreundlichkeit die Nase vorne hat – ein Burger aus Rindfleisch oder der Garden Gourmet Sensational Burger“, erzählt Heike. „Gut, ganz so pauschal lässt sich das nicht sagen, da Ökobilanzen sehr vielschichtig sind.“ Diese wurden für den Vergleich in einem aufwändigen Verfahren für beide Burger ermittelt. „In mindestens drei Bereichen hatte der pflanzliche Burger aber die Nase vorne. Er verbraucht 80 Prozent weniger Energie, produziert 75 Prozent weniger CO2 und benötigt 80 Prozent weniger Landfläche“, freut sich Heike.

Beachtliche Werte, bei denen sich die Frage stellt: Wie kann das sein? Haben die beiden Produkte nicht ähnliche Transportwege? „Wenn es um die CO2-Bilanz geht, spielt der Transport nicht automatisch die größte Rolle. Beim Patty aus Rindfleisch ist es eher die Aufzucht der Tiere. Dadurch entstehen große Mengen Methan. Bei pflanzlichen Burgern fällt das weg“, so Heike.

 

Gut für die Natur: Unsere Ersparnis bei der Landnutzung 

Und was hat es mit der Landnutzung auf sich? Hier geht es weniger um Weideland, obwohl das auch eine Rolle spielt. Heike erläutert: „Den größten Flächenbedarf hat die Rinderzucht bei den Futtermitteln. Ein Tier frisst beachtliche Mengen Futter. Insgesamt circa 50 Kilogramm pro Tag. Dieses Futter muss irgendwo angebaut werden und dafür wird Landfläche genutzt. Der pflanzliche Burger benötigt dagegen nur die wenigen pflanzlichen Zutaten, aus denen er selbst besteht. Eine große Ersparnis und ein Plus für die Natur.“

 

Soja, aber bitte verantwortungsvoll

Apropos Zutaten, hier lohnt sich ein Blick auf Rückseite des Garden Gourmet Sensational Burgers. „Unsere Zutatenlisten sind transparent und nachvollziehbar. Mit vielen Zutaten, die man von zu Hause aus der Küche kennt“, so Heike. Dazu gehört Gemüse wie Rote Beete, Paprika und Karotte oder Obst wie beispielsweise Johannisbeere. Aber auch Gewürze wie Pfeffer, Muskatnuss oder Chili, Kräuter wie Minze, Basilikum oder Rosmarin – und Soja- und Weizenprotein. Für Heike ein ganz klarer Fall: „Es ist doch so: Du bist, was du isst. Deshalb achten wir bei unseren Produkten sehr genau auf die Zutaten. Nur wenn hier alles stimmt, sind wir zufrieden.“

So setzt Garden Gourmet zum Beispiel gezielt auf auf Protein aus Sojabohnen. Das hat einen guten Grund. „Das kleine Kraftpaket enthält neun essentielle Eiweißbausteine – sogenannte Aminosäuren. Also genau die Aminosäuren, die unser Körper selbst nicht erzeugen kann. Sie müssen grundsätzlich über die Nahrung aufgenommen werden. Deshalb haben viele Garden Gourmet Produkte einen hohen Proteingehalt – auf der Basis von Sojaprotein“, so Heike. Doch woher stammt das Soja? „Aktuell kommen etwa 50 Prozent aus Europa und 50 Prozent aus den USA. Aber das soll sich bald ändern, wenn mehr und mehr Soja aus Europa zur Verfügung steht.“ Den Anfang macht der Garden Gourmet Sensational Burger. Dieser soll im Laufe des Jahres 2021 ganz auf europäisches Soja umgestellt werden.

„Schon jetzt setzten wir auf Soja aus verantwortungsvollem Anbau“, unterstreicht Heike. Bei Garden Gourmet sind dafür alle Lieferanten nach dem „Responsible Sourcing Standard“ zertifiziert, den Nestlé entwickelt hat. „Er gilt für die Bauern und die Zwischenhändler. Alle müssen die Anforderungen des Standards erfüllen. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Menschenrechte gewahrt werden und die Rohstoffe nicht aus Gebieten stammen, für die Wälder abgeholzt wurden.“

Nährwerte, die sich sehen lassen können

Drehen wir die Verpackung des Sensational Burgers einmal um und betrachten die Vorderseite. Dort gibt es einen weiteren Punkt, der dem gesamten Team von Garden Gourmet am Herzen liegt. „Der Nutri-Score, den finden wir richtig gut. Innerhalb weniger Sekunden liefert er einen ersten Überblick über die Nährwertqualität“, so Heike. Die Buchstabenskala des Nutri-Scores reicht von A (günstige Nährwerte) bis hin zu E (ungünstige Nährwerte). „Die meisten unserer Produkte erreichen bereits ein A oder B. Darauf möchten wir uns aber nicht ausruhen. Irgendwo gibt es bestimmt noch etwas zu verbessern.“

Apropos Verpackung – ab zum Recycling

Die am Anfang erwähnte Freundesrunde kann sich also freuen. Sie hat mit dem Garden Gourmet Sensational Burger nicht nur etwas Leckeres mit guten Nährwerten auf dem Teller, sondern leistet auch etwas für die Umwelt. Aber was passiert mit der Verpackung? „Wir sind der festen Überzeugung, dass Verpackungen ein zweites Leben verdient haben", unterstreicht Heike.

Deshalb setzt Garden Gourmet auf gute Recyclingfähigkeit. „Unsere Verpackungen bestehen aus wenigen Einzelkomponenten. Jede ist sortenrein und kann dadurch gut in den Recycling-Kreislauf gegeben werden. Der Umkarton gehört zum Beispiel ins Altpapier. Übrig bleiben die Kunststoffschale und die obere Folie. Beide kommen in die gelbe Tonne oder den gelben Sack.“ Gleichzeitig forscht Garden Gourmet intensiv nach neuen, alternativen Verpackungsoptionen. „Da bleiben wir definitiv dran. Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch einiges zu tun", so Heike.

Beim Essen etwas für die Umwelt tun

Ob CO2-Bilanz oder Landnutzung – das Beispiel des Sensational Burgers zeigt: Pflanzliches Essen hat an wichtigen Stellen beim Thema Nachhaltigkeit die Nase vorne. „Es lohnt sich also, hin und wieder statt Fleisch auch mal zu pflanzlichen Alternativen zu greifen“, betont Heike, „und das nicht nur wegen der Umwelt. Pflanzliches Essen ist auch noch richtig lecker.“ So wie zum Beispiel die vielfältigen Produkte von Garden Gourmet. Hier findet jeder sein Lieblingsessen – für neue Geschmacksabenteuer auf dem Teller und eine gesündere Umwelt.

* Basierend auf der LCA (2019), geprüft von Quantis, Vergleich eines 100 % German Beef Burger mit unserem Garden Gourmet Sensational Burger bei gekühlter Distribution und Konsumierung in Deutschland.