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Immer mehr Menschen wollen wissen, was sie essen. Dazu gehört auch, die Inhaltsstoffe ihrer Lieblingsprodukte zu verstehen. Das ist mitunter gar nicht so einfach: Unbekannte Abkürzungen oder lange Zutatenlisten können beim Blick auf die Verpackung irritieren. Wir zeigen, wie Thomy und Garden Gourmet ganz bewusst auf alltägliche Zutaten setzen und Inhaltsangaben transparenter machen.

Wie ernähre ich mich bewusst? Eine Frage mit vielen Antwortmöglichkeiten. Und wie findet man den für sich passenden Weg? Zunächst einmal, indem man genau hinschaut. Zum Beispiel im Supermarkt durch einen Blick auf die Zutatenliste. Aber manchmal kommt man dort nicht weit. Es erwarten einen unbekannte Begriffe, Zahlen oder Abkürzungen. Was genau steckt eigentlich hinter solchen Angaben? Kann man das nicht klarer ausdrücken? Man kann.

 
Was verbirgt sich eigentlich hinter den E-Nummern?
 

In der Kürze liegt die Würze: „E-Nummern“ sind eine Abkürzung für natürliche und künstliche Zutaten. Es muss sich dahinter also nicht per se „etwas Schlechtes“ verbergen. Hier ganz allgemein einige durchaus positive Beispiele:

 
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E 100: Kurkumin
Ein pflanzlicher Farbstoff aus der Gelbwurzel. Häufig Bestandteil von Curry.

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E 153: Pflanzenkohle
Mineralischer Stoff aus Pflanzenasche, mit dem zum Beispiel die Rinde von Ziegenkäse eingefärbt wird.

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E 160b: Annatto, Bixin, Norbixin, Carotinoid
Pflanzliche Farbstoffe (orange) aus den Samenkrusten des Annatto- oder Orleanstrauchs. Wird zum Beispiel für die Käseherstellung verwendet.

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E 300: Ascorbinsäure
Ascorbinsäure ist eine andere Bezeichnung für Vitamin C.

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E 901: Bienenwachs
Natürliches Trenn- und Überzugsmittel, das durch Ausschmelzen von Honigwaben gewonnen wird.

 

Vereinfachte Zutatenliste und voller Geschmack

Transparenz schafft Vertrauen. Gerade, wenn es um ein so sensibles Thema wie Lebensmittel geht. Für mich im Supermarkt bedeutet das: Ich möchte auf der Zutatenliste schnell erkennen können, was ich in den Händen halte. Das schafft man zum Beispiel durch verständliche Begriffe in den Zutatenlisten. Ein Weg, den auch Thomy und Garden Gourmet eingeschlagen haben. Aber beide Marken gehen noch einen Schritt weiter.

Garden Gourmet: Natürlicher Geschmack und bekannte Zutaten

Garden Gourmet  

Die Küche ist ein vertrauter Ort: Hier weiß man, was auf den Tisch kommt. Schließlich hat man es ja selbst gekauft – und für gut befunden. Bekannte Zutaten sind dabei die Grundlage für den guten Geschmack.Nach diesem Prinzip arbeitet auch Garden Gourmet. Die Veggie-Marke hat damit begonnen, die Zutatenlisten schlanker und verständlicher zu machen. Jens Köster von Garden Gourmet Deutschland „Wir möchten so viel Transparenz wie möglich vermitteln.“ Die Zutatenlisten seien nun verständlicher formuliert. „Darüber hinaus haben wir einige Rezepturen angepasst, um gezielt einzelne Zutaten zu ersetzen“, beschreibt Jens Köster.

Kontrovers diskutierte Zutat: Was genau ist Glutamat überhaupt? Wir haben eine Expertin gefragt:


Was ist Glutamat 
 

Mehr Gewürze + mehr Kräuter = noch mehr Geschmack

Auch Thomy arbeitet daran die Zutatenlisten verständlicher und kürzer zu gestalten – aber ohne Abstriche im Geschmack. Inspiration ist der heimische Garten: Noch mehr Gewürze, Kräuter und reines Öl sorgen für ein Ergebnis, das sich schmecken lassen kann.


Weniger ist hier mehr. Aus 16 Ingredienzien werden zum Beispiel bei der Thomy Joghurt Salatcreme zehn. Was bleibt, ist der bekannte Geschmack. Aber wie kann man sich das konkret vorstellen? Nehmen wir die Stärke. Sie ist unverzichtbar für die richtige Textur eines Produkts. Hier setzt Thomy jetzt auf Mais. Genauer gesagt auf natürliche Maisstärke. Sie bindet die Salatsauce und gibt ihr die bekannt cremige Konsistenz. Und das war erst der Anfang. Nach und nach werden dieses Jahr weitere Zutatenlisten deutlich kürzer und klarer.

Welche Zutaten sind eigentlich im Senf drin?


Qualität nehme ich persönlich. Thomas Neuhaus über Qualität bei THOMY. 
 

Die Zukunft ist verständlich

Zurück zum Supermarkt. Wieder wandert der Blick auf die Verpackung. Und hier hat sich einiges getan. Weniger Abkürzungen, kaum noch „E“s. Eben mehr Zutaten, die man kennt. Da weiß man, was man hat. Und deswegen kann man davon ausgehen, dass das in Zukunft bei immer mehr Produkten der Fall sein. So kommt mit dem verständlicheren Label dann auch die bewusste Ernährung.