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Mineralwasser ist die gesündere Alternative zur Versorgung des Körpers mit Wasser, im Vergleich zu zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken.

Was ist der Mehrwert von (abgefülltem) Mineralwasser?

Mineralwasser steht bei uns nicht in Konkurrenz zu Leitungswasser, sondern zu anderen Erfrischungsgetränken. Wasser – egal ob aus der Flasche oder aus dem Wasserhahn ist die gesündere Alternative zur Versorgung des Körpers mit Wasser, im Vergleich zu z.B. zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken. Abgefülltes Mineral- oder Quellwasser ist eine praktische Lösung mit einer zuverlässigen Qualität – es kann leicht transportiert, gelagert und konsumiert werden. Es gibt Mineralwasser mit unterschiedlicher Mineralienzusammensetzung und Geschmack. Die Geschmacksunterschiede können erheblich sein. Mineralwasser ist naturbelassen – unter kontrollierten Bedingungen abgefüllt sind Geschmack und Sicherheit garantiert.

Anders als Leitungswasser, das je nach Qualität des Rohwassers aufbereitet werden kann oder muss, um den hohen Standard in Deutschland zu erfüllen, ist Mineralwasser ein reines Naturprodukt, das bereits an der Quelle mikrobiologisch und chemisch einwandfrei sein muss. Beides unterliegt strengen Kontrollen und kann bei uns als „sicher“ angesehen werden – im Unterschied zu vielen anderen Ländern, wo die öffentliche Wasserversorgung weniger gut ist. Die Wasserqualität von Leitungswasser „ab Wasserwerk“ ist in Deutschland im Allgemeinen sehr gut – unter der Voraussetzung, dass Wasserleitungen und -hähne in einem ordnungsgemäßen Zustand sind, ist Leitungswasser in den meisten Regionen für zuhause eine preiswerte Alternative zum Mineralwasser.

Warum ist Mineralwasser so teuer, wie setzt sich der Preis zusammen?

Der Preis von abgefülltem Wasser setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen – Investitionen in die Erschließung der Quelle und die Abfüllanlage, Verpackungskosten, Transport, Preisaufschlag des Händlers. Die Kostenstruktur ist ähnlich wie bei zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken (nur eben ohne Kosten für Zucker und Aromen), und auch der Preis ist entsprechend vergleichbar.

Warum bieten wir unser Wasser sowohl in Glas- als auch in PET Flaschen an?

Wir richten uns bei der Wahl der Verpackung nach den unterschiedlichen Präferenzen der Verbraucher. Die Gastronomie, die vor allem für unsere internationalen Marken ein wichtiger Abnehmer ist, bevorzugt Glasflaschen. Hierfür halten wir Mehrweg-Gebinde vor. Endverbraucher, die Wasser „für unterwegs“ – also für Sport, Freizeit etc. nachfragen, bevorzugen aufgrund des geringeren Gewichts im Allgemeinen PET-Flaschen. Hinzu kommt, dass bei PET-Flaschen keine Bruchgefahr besteht. Welche Lösung umweltfreundlicher ist, hängt von Gewicht, Transportentfernung, Auslastung der Fahrzeuge, Recycling und Häufigkeit der Nutzung ab. Grob verallgemeinert: Bei größeren Transportentfernungen weisen PET-Flaschen aufgrund ihres geringeren Gewichts häufig eine bessere Umweltbilanz auf als die schwereren Glasflaschen, da für ihren Transport weniger Treibstoff benötigt wird. Dies hängt aber vom konkreten Fall ab. Studien von Nestlé geben einen Hinweis, dass ab ca. 200 km Entfernung PET Flaschen tendenziell die umweltfreundlichere Lösung sind.

Ist Glas oder PET umweltfreundlicher?

PET ist ein leichtes und sicheres Material, das gut recycelt werden kann. Kunststoffflaschen sind kein Abfall, sondern ein wertvoller Rohstoff. Gerade Flaschen aus PET – dem für Mineralwasser am häufigsten verwendeten Material – lassen sich hervorragend recyceln. Gebrauchtes PET kann auch wieder für neue Flaschen verwendet werden, oder aber auch z.B. für Stoffe für die Textilindustrie. Voraussetzung für eine gute Umweltbilanz ist, dass die Verbraucher die Flaschen dem Recycling zuführen. Nestlé und Nestlé Waters unterstützen weltweit Recyclingsysteme. Nestlé nutzt für die Kunststoffflaschen ausschließlich PET. PET kann hervorragend recycelt und als wertvoller Sekundärrohstoff genutzt werden. Nestlé Waters arbeitet auch kontinuierlich daran, den Materialverbrauch für Flaschen zu reduzieren. Derzeit werden durchschnittlich etwa 38 g je Liter verwendet. Alleine zwischen 2009 und 2013 wurde der PET-Verbrauch je Liter Wasser um mehr als 11 % reduziert. Aktuelle „Leichtgewicht“-Flaschen kommen mit 9 g PET je 0,5 Liter aus.

Warum transportieren wir Wasser so weit quer durch Europa?

Viele Verbraucher schätzen ein vielfältiges Angebot von verschiedenen Mineralwässern mit unterschiedlichen Geschmacksprofilen und Herkünften. Nestlé Waters nutzt für das Angebot auch in Deutschland ergiebige und nachhaltig betriebene Quellen in den Nachbarländern. So verfügt z.B. die ergiebige Quelle in Vittel über einen großen Wassereinzugsbereich, der durch u.a. die Förderung einer schonenden Landwirtschaft geschützt wird. Einige unserer internationalen Marken wie Perrier (aus Frankreich) und San Pelegrino (aus Italien) werden auch in Übersee vertriiben. Wir produzieren aber z.B. in Afrika oder Mexiko kein Wasser für den Export nach Europa. Über 90 % des von uns produzierten Wassers werden jeweils in dem Land verkauft, wo es abgefüllt wird.

Wie sind die aktuellen Uran-Belastungen von San Pellegrino und Perrier?

Der Urangehalt bei Perrier beträgt 5µg/l, der von S.Pellegrino 8µg/l. Beide halten die Grenzwerte für Trinkwasser (max. 10 µg/L) ein. Uran kommt in Spuren im Boden vor, dies ist unbedenklich. Es besteht kein gesundheitliches Risiko durch Uran in Mineralwasser. Uran kommt von Natur aus im Boden und im Gestein vor. Ebenso wie Mineralien und Spurenelemente kann Wasser auch Uran aus dem Gestein lösen – allerdings nur in Spuren. Für natürliches Mineralwasser gibt es zwar keinen gesetzlichen Grenzwert bezüglich Uran, trotzdem unterschreiten unsere Marken wie S. Pellegrino deutlich den Grenzwert, der in Deutschland für Trinkwasser gilt.

Kohlensäurehaltige Mineralwasser mit einem hohen Gehalt an Mineralien werden üblicherweise nicht für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet, so dass die Grenzwerte für die Aufnahme bei Säuglingen und Kleinkindern hier keine Aussagekraft haben.