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Mikroplastik kann überall vorkommen, etwa in der Luft, die wir einatmen, der Kleidung, die wir tragen, der Nahrung, die wir zu uns nehmen und dem Wasser, das wir trinken.

Da für uns die Sicherheit und Qualität unserer Produkte an erster Stelle stehen, testen wir unsere Produkte seit 2015 mithilfe modernster Geräte und Methoden auf das Vorhandensein von Mikroplastik. Diese ausführlichen Tests haben kein Mikroplastik gefunden, das über den Spurenbereich hinausgeht (d.h. in einem Bereich von keinen bis zu maximal 12 Mikropartikeln pro Liter). In diesem geringen Bereich ist es nicht möglich zu bestimmen, ob diese Spuren bereits im Wasser enthalten waren, aus der Produktion stammen oder auf eine Querkontamination durch die Laborumgebung zurückgehen.

2018 haben wir damit begonnen, eine hochmoderne Testmethode zu verwenden, die Elektronenmikroskopie und Micro-Raman-Spektroskopie kombiniert.

Nach der Veröffentlichung des Reports von Orb Media am 15. März haben wir diese Methode verwendet, um Chargen zu analysieren, die mit den von Orb Media getesteten vergleichbar sind. Auch diese Analyse hat in unseren Produkten kein Mikroplastik gefunden, das über den Spurenbereich hinausgeht. Unsere Ergebnisse liegen in einer Bandbreite von keinen bis zu maximal 12 Mikropartikeln pro Liter und unterscheiden sich somit stark von den Ergebnissen von Orb Media.

Bezüglich unserer Ergebnisse haben wir Orb Media schriftlich Rückmeldung gegeben. Wir haben sie auch dazu eingeladen, unsere jeweiligen Testmethoden zu diskutieren und unsere abweichenden Ergebnisse zu erörtern. Wir freuen uns auf Dialog über mögliche Quellen von Verunreinigung durch Mikroplastik.

Wir begrüßen weitergehende Forschung zu den möglichen Auswirkungen des Konsums von Mikroplastik auf die menschliche Gesundheit. Wir sind bereit, unsere Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen, um zu einem besseren Verständnis der Gesamtproblematik beizutragen.

 

Nestlés Plastikstrategie