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Im Jahr 2016 gab es Berichte über die Southern Agricultural Growth Corridor of Tanzania (SAGCOT) Initiative in Tansania und angebliche negative Auswirkungen für die indigene Bevölkerung in Tansania, unter anderem durch Landnutzungskonflikte. Nestlé wurde als einer der Unterstützer – und Nutznießer – genannt, da Nestlé als Unternehmenspartner auf der Internetseite der Initiative aufgeführt war.

Nestlé investiert nicht in Ackerland – auch nicht in Tansania. Wenn wir Rohstoffe beziehen, stellen wir sicher, dass indigene Landrechte durch unsere Lieferanten respektiert werden. Ausführliche Informationen über die Beschaffungsrichtlinien sind im Nestlé Commitment on Land & Land Rights in Agricultural Supply Chains (pdf) zu finden.

Ferner ist Tansania kein direkter Rohstoff-Lieferant für Nestlé. Nestlé war seit 2012 Mitglied von SAGCOT. Nestlé war der Initiative im Jahr 2012 beigetreten, um mit lokalen Stakeholdern in Kontakt zu treten und zu prüfen, ob es Potenziale für gemeinsame Aktivitäten gibt, um die landwirtschaftliche Entwicklung in Tansania zu fördern. Nestlé profitiert in keiner Weise finanziell durch Aktivitäten oder Investitionen der SAGCOT Initiative und hat selber nur den jährlichen Mitgliedsbeitrag beigesteuert. An Projekten der Initiative haben wir uns nie aktiv beteiligt.

Nestlé ist weder in den kritisierten Transfer von Land an die Investoren durch SAGCOT involviert noch am Kreditantrag an die Weltbank. Da wir keine beiderseitig nützlichen Projekte oder Kooperationen mit SAGCOT identifizieren konnten, haben wir unsere Mitgliedschaft nach deren Auslaufen im August 2016 nicht mehr erneuert.