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Leider kann derzeit kein Unternehmen, das aus Thailand Meeresfrüchte bezieht, garantieren, dass es keine Zwangsarbeit oder andere Menschenrechtsverstöße bei den Lieferanten gibt.

Nach Hinweisen auf Fälle von Zwangsarbeit in der Lieferkette Meeresfrüchte aus Thailand hat Nestlé eine Untersuchung der Vorgänge und Arbeitsweisen in diesem Sektor angestoßen. Die Untersuchungen bestätigten Vorwürfe gegen Lieferanten und deren Zulieferer. Die Verstöße betreffen vor allem die Arbeitsbedingungen von Migranten auf Fischtrawlern. Nestlé geht mit Partnern entschieden gegen die festgestellten Missstände vor.

  • –Wir tolerieren keine Zwangsarbeit und andere Menschenrechtsverstöße in unseren Lieferketten.
  • –Zusammen mit unseren Partnern werden wir diese Missstände in unserer Lieferkette für Fisch und Meeresfrüchte beseitigen.
  • –Die Nichtregierungsorganisation Verité hat in unserem Auftrag diese Lieferkette untersucht und einen Bericht mit den Ergebnissen vorgelegt.
  • –Nestlé hat einen Aktionsplan (pdf, 650kB) mit konkreten Maßnahmen veröffentlicht und umgehend mit der Umsetzung begonnen.
  • –Zu den Maßnahmen gehört unter anderem die Bildung einer Eingreiftruppe und eines Beschwerdesystems sowie die Registrierung und laufende Überprüfung der Fischkutter.