Wir machen in Deutschland alle Verpackungen bis 2020 recyclingfähig oder wiederverwendbar

  1. Verpackungen aus Plastik sind bei Lebensmitteln nach wie vor wichtig, da sie diese sicher schützen und länger haltbar machen.

  2. Gleichzeitig sehen wir uns - gemeinsam mit Politik, Geschäftspartnern und Verbrauchern - in der Verantwortung, dass unsere Verpackungen die Umwelt nicht verschmutzen. Deshalb haben wir uns international das Ziel gesetzt, dass bis 2025 alle unsere Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwendbar sind.

  3. In Deutschland wollen wir bereits bis 2020 alle Verpackungen recyclingfähig machen. Über 95% unserer eingesetzten Verpackungsmaterialien sind bereits heute für ein werkstoffliches Recycling geeignet. Wir haben in Deutschland etwa 6.000 verschiedene Verpackungen im Einsatz.

  4. Um das Ziel zu erreichen, verzichten wir schrittweise auf schwer recyclingfähige Kunststoffe. Parallel führen wir alternative Verpackungsmaterialien ein, wie beispielsweise Papier, Glas oder bereits recyceltes Material.

  5. Die Papierverpackung von Nesquik All Natural kann wie jede Tageszeitung auch über die Altpapiersammlung recycelt werden. Genau wie bei Zeitungen ist die Druckfarbe für das Altpapier-Recycling kein Problem. Wir stellen im Laufe des Jahres weitere Verpackungen von Plastik auf Papier um, zum Beispiel bei Smarties und Yes!.

Nestlés Plastikstrategie

Weitere Informationen

  • Verpackungen aus Plastik spielen in der Lebensmittelindustrie eine wichtige Rolle: sie schützen das Produkt, sichern die Haltbarkeit und erleichtern den Transport.

  • Dennoch ist die Verschmutzung durch Kunststoff, der in der Umwelt landet, eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Wir sehen uns in der Verantwortung, den Einfluss unserer Verpackungen auf die Umwelt zu reduzieren.

  • Wir verwenden die geringstmögliche Verpackungsmenge und arbeiten laufend daran, die eingesetzten Verpackungen zu optimieren.

  • Bereits im Jahr 2015 haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2020 global 140.000 Tonnen Verpackungen zu sparen. Letztes Jahr haben wir unser Ziel erweitert und uns dazu verpflichtet, bis 2025 100% unsere Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwendbar zu gestalten.


  • Globale und nationale Ziele

  • Nestlé hat sich im April 2018 auf globaler Ebene verpflichtet, bis 2025 alle Verpackungen recycelbar oder wiederverwendbar zu machen. Dieses Ziel gilt weltweit.

  • Für Deutschland haben wir uns im Jahr 2015 das Ziel gesetzt, dies bereits bis 2020 zu erreichen.

  • Bereits heute sind über 95% der von Nestlé in Deutschland eingesetzten Verpackungsmaterialen als recycelbar eingestuft. Dies ist kein Widerspruch. Aufgrund der guten Recycling-Infrastruktur haben wir für den deutschen Markt ein ehrgeizigeres Ziel gesetzt.

  • Nestlé Deutschland arbeitet intensiv mit den Partnern der Dualen Systeme zusammen, um Verpackungen in Hinblick auf gute Recyclingfähigkeit zu entwickeln und zu überarbeiten. So konnten wir den Anteil der recyclingfähigen Materialen an unserem Verpackungsportfolio von etwa 75% im Jahr 2013 auf etwa 95% im Jahr 2018 steigern.

  • Um das Ziel 100% zu erreichen, verzichten wir schrittweise auf schwer recyclingfähige Kunststoffe. Parallel führen wir alternative Verpackungsmaterialien ein, wie beispielsweise Papier, Glas oder bereits recyceltes Material.

  • Zum Beispiel stellen wir bereits in diesem Jahr unsere Produkte Nesquik, Smarties und Yes! auf Papierverpackungen um.

  • Die Papierverpackung von Nesquik All Natural kann wie jede Tageszeitung in der Papiertonne recycelt werden. Die Recyclingfähigkeit des Materials wurde durch die Papiertechnische Stiftung in Deutschland getestet und bestätigt. Der recyclingfähige Papieranteil der Verpackung beträgt ca. 90 Prozent. Nicht recyclingfähige Bestandteile, wie beispielsweise Farben und Beschichtungen werden im Recyclingprozess separiert. Auch eine Tageszeitung oder andere bedruckte Verpackungen sind nicht zu 100 Prozent recyclingfähig.


Mehr Hintergrund

Wir verfolgen bereits seit vielen Jahren die Strategie, die Menge unserer Verpackungen zu reduzieren, wiederverwertete Sekundärrohstoffe zu verwenden und wiederverwertbare Verpackungsanteile zu maximieren, sofern ein ökologischer Nutzen dieser Maßnahmen gegeben ist.

Das bedeutet, dass wir bei unseren Verpackungen Plastikmaterial, das sich nicht oder nur schwer recyceln lässt (zum Beispiel PVC, PS und ePS), schrittweise austauschen und alternative Verpackungsmaterialien einführen. Dafür setzen wir auf Kunststoffsorten mit guten Recyclingeigenschaften und bestehenden Verwertungswegen (wie zum Beispiel PET, PP und PE). Wir prüfen auch Einsatzmöglichkeiten für kompostierbare Papier-Materialien oder biologisch abbaubare Polymere. Bis 2025 möchten wir außerdem in allen PET-Flaschen in Europa 25% recyceltes PET (rPET) einsetzen. Auch Verpackungskombinationen wie Plastik/Papier oder Materialverbünde werden wir anpassen oder ersetzen.

Der überwiegende Anteil der von uns verwendeten Verpackungsmaterialien wie Glas, Aluminium, Weißblech, Papier, Karton und Wellpappe ist bereits heute sehr gut recyclingfähig. Dies gilt auch für viele der verwendeten Kunststoffverpackungen, insbesondere für Getränkeflaschen aus PET. 2017 waren 95,5% der Verpackungen von Nestlé Deutschland für ein werkstoffliches Recycling geeignet. Bei Verbundmaterialien, die aufgrund ihrer Barriereeigenschaften für den Produktschutz erforderlich sind, sehen wir noch Optimierungspotenzial.

Verbraucher einbinden
Für effektives Recycling spielen auch die Verbraucher eine wichtige Rolle. Denn die Verbraucher sollten ihre Verpackungen dem Recyclingstrom zuführen. Um sie dabei zu unterstützen, werden wir unser Verpackungsdesign für Recycling verbessern und Informationen über richtiges Recycling verbraucherfreundlich auf der Verpackung angeben. Darüber hinaus wollen wir weltweit eine aktive Rolle in der Entwicklung von Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastrukturen übernehmen.

Nestlé Mitarbeiter und Standorte machen mit
Um das Plastikproblem anzugehen, müssen wir alle unser Verhalten ändern. Wir wollen ein Umdenken bewirken, und beginnen damit auch innerhalb unseres Unternehmens: alle 4.200 Nestlé-Standorte weltweit haben sich dazu verpflichtet, Artikel aus Einwegplastik, die nicht recycelt werden können, zu entfernen. Sie werden durch Materialien ersetzt, die leicht zu recyceln oder wiederzuverwenden sind.

Institute of Packaging Sciences
Eine ausreichende Infrastruktur für Recycling fehlt heute an manchen Orten auf der Welt noch. Wir müssen also mehr tun und die Grenzen des Machbaren ausloten. Dafür haben wir im Dezember 2018 das Institute of Packaging Sciences gegründet. Das Institut erforscht neben weiteren Alternativen auch neue papierbasierte Materialien und biologisch abbaubare Polymere, die zudem recyclingfähig sein sollen. Das könnte sich überall dort als wertvolle Lösung erweisen, wo es heute und auf absehbare Zeit keine Recyclinginfrastruktur gibt.
Plasikverpackungen

Eine besondere Beziehung

Lebensmittel und ihre Verpackungen pflegen eine besondere Beziehung. Sie können einfach nicht ohne den Anderen. Weshalb ist das so? Und wie arbeitet Nestlé daran, diese Verbindung fit für die Zukunft zu machen?

Verpackungen

Nestlés Plastikstrategie bis 2025

Wir leben auf einem Planeten mit immer knapper werdenden Ressourcen. Deshalb müssen wir unseren Einfluss auf die natürliche Umwelt und in diesem Fall den Einfluss unserer Verpackungen auf die Umwelt reduzieren.

Reduce, Reuse, Recycle

Reduce, Reuse, Recycle

Wie viele Verpackungen recyceln Sie pro Jahr? Eventuell haben Sie darüber noch nicht nachdacht - aber: Es gibt kaum wichtigere Fragen für die Zukunft des Planeten, die wir schnell beantworten müssen.

Verpackung von Nestlé

Wie entsteht eine Verpackung?

Michael Ellenrieder ist Verpackungsexperte am Nestlé Product Technology Center (PTC) in Singen am Hohentwiel. Er entwickelt Verpackungen so, dass sie recycelt oder wiederverwertet werden können.

Empty Bottle

NaturALL Bottle Alliance

Die NaturALL Bottle Alliance ist ein Forschungskonsortium, um die Entwicklung innovativer Verpackungslösungen aus 100% nachhaltigen und erneuerbaren Ressourcen zu beschleunigen.