Saugt Nestlé Michigan trocken?

Nestlé Waters zahlt die gleichen Wassernutzungsgebühren wie alle anderen Wassernutzer in der Region. Darüber hinaus zahlt Nestlé Waters jährlich rund 1,3 Mio. $ an Steuern in der Region und unterstützt ein großes Umweltschutzprogramm.

  • Die Abfüllung von Wasser in Michigan durch Nestlé Waters hat keine negativen Auswirkungen auf das Wassereinzugsgebiet.
  • Nur 0,01% der Wassernutzung in der wasserreichen Region entfällt auf die Abfüllung von Wasser (durch Nestlé und weitere Unternehmen).
  • Das Wassereinzugsgebiet wird eng überwacht. Die Messergebnisse von über 15 Jahren bestätigen, dass keine übermäßige Nutzung stattfindet und Wasserstände und Gewässer nicht beeinträchtigt werden.
  • Aktivisten und Anwohner in der Region befürchten mögliche negative Auswirkungen auf Umwelt oder Wasserversorgung; Belege hierfür liegen bisher nicht vor.
  • Nestlé Waters hat die Genehmigung für eine Ausweitung der Aktivitäten beantragt. Dafür hat das Unternehmen den Behörden alle relevanten Daten und Studien zum Wassereinzugsgebiet zur Verfügung gestellt. Das Verfahren ist öffentlich und transparent.

Hintergrund:

Nestlé Waters füllt seit rund 15 Jahren bei Stanwood im US-Bundesstaat Michigan Quellwasser für mehrere Wasser-Marken in den USA ab. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Wasser - als gesündere Alternative im Vergleich zu gesüßten Erfrischungsgetränken – hat Nestlé Waters USA bei den zuständigen Behörden die Genehmigung beantragt, in der wasserreichen Region weitere Brunnen zu erschließen um das Produktionsvolumen zu erhöhen. Aktivisten und Bewohner der Region haben im laufenden öffentlichen Genehmigungsverfahren Kritik an dem geplanten Vorhaben geäußert; unter anderem werden mögliche ökologische Auswirkungen und die niedrige Wassernutzungsgebühr angesprochen. Diese Kritik wird auch in verschiedenen Veröffentlichungen aufgegriffen.

Nestlé Water legt Wert auf ein transparentes Genehmigungsverfahren und hat alle Daten und Studien hierfür zur Verfügung gestellt. Wie an allen anderen Standorten engagiert sich Nestlé Waters für eine nachhaltige gemeinsame Nutzung des Wassereinzugsgebiets.

Zahlt Nestlé Waters einen fairen Preis für das Wasser?

  • Neben der geringen Wassernutzungsgebühr von rund 200 $, die für alle Wassernutzer gleich ist, zahlt Nestlé Waters in Michigan rund 1,3 Mio. $ Steuern jährlich. Durch die 270 Arbeitsplätze entstehen jährliche Einkommen von rund 20 Mio. $. Seit 2002 hat Nestlé Waters rund 270 Mio. $ in der Region investiert.
  • Das Unternehmen unterstützt – wie an vielen anderen Standorten auch - ein umfassendes Umweltschutzprogramm für das Wassereinzugsgebiet und zahlreiche lokale Umwelt- und Community-Aktivitäten.
  • Vertreter der Gemeinden in der Region haben sich verschiedentlich öffentlich positiv über das Vorhaben und das Engagement von Nestlé Waters in der Region geäußert.

Hat das geplante Vorhaben Auswirkungen auf Umwelt und Wasserversorgung?

  • Nur 0,01% der Wassernutzung in der wasserreichen Region entfällt auf die Abfüllung von Wasser (durch Nestlé und weitere Unternehmen).
  • Rund 45% der Wassernutzung in der Region entfällt auf die Landwirtschaft als Hauptnutzer. Zahlreiche Industriebetriebe sind in der Region tätig, mit teilweise deutlich größerem Wasserbedarf. Nestlé Waters liegt nur auf Rang 85 der Wassernutzer in Michigan.
  • In Zahlen: In der Region der Großen Seen stehen 6.000.000.000.000.000 Gallonen Wasser zur Verfügung (1 Gallone = 3,78 Liter). Die gesamten Wasserentnahmen in Michigan liegen bei 3.773.709.774.693 Gallonen pro Jahr. Im Zeitraum von 2006-2016 hat Nestlé Waters davon insgesamt lediglich 3.610.309.438 Gallonen genutzt.
  • Das Wassereinzugsgebiet wird behördlich und durch Nestlé Waters selber eng überwacht. Die Messergebnisse von über 15 Jahren bestätigen, dass keine übermäßige Nutzung stattfindet und Wasserstände und Gewässer durch die Aktivitäten von Nestlé Waters nicht beeinträchtigt werden.
  • Nestlé Waters hat den Behörden für das laufende Genehmigungsverfahren alle relevanten Daten und Studien zum Wassereinzugsgebiet zur Verfügung gestellt. Das Verfahren ist öffentlich und transparent. Belege für mögliche negative Auswirkungen auf Umwelt oder Wasserversorgung liegen nicht vor.