Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.

Nestlé Nutritional Profiling System

Mit dem Nestlé Nutritional Profiling System (NNPS) hat das Unternehmen eine Beurteilungsgrundlage für die ernährungsphysiologische Qualität von Produkten entwickelt. Die Nährwertkriterien des NNPS basieren beispielsweise auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der US-Akademie für Medizin (The Health and icine Division, HMD) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Da sich diese Empfehlungen jedoch auf die Gesamtzufuhr von Nährstoffen in einer ausgewogenen Ernährung beziehen, hat Nestlé diese Daten auf unterschiedliche Produktkategorien bezogen. So wird die tatsächliche Relevanz der jeweiligen Produktkategorie für die Ernährung berücksichtigt, also ob es sich beispielsweise um eine Hauptmahlzeit oder einen Snack handelt. Konkret bedeutet dies, dass im NNPS Höchstwerte für Energie (Kalorien), Natrium (Kochsalz), zugesetzten Zucker, Fruktose, Transfettsäuren und gesättigte Fettsäuren die verschiedenen Produktkategorien wie beispielsweise Schokolade, Pizza, Suppen oder Soßen festgelegt worden sind.

Auch Minimalwerte für positive Inhaltsstoffe wie Calcium oder Protein sind für einzelne Produktkategorien vorgegeben, um den Verbraucher zu unterstützen, die empfohlene Aufnahmemenge zu erreichen. Ein Produkt, das alle Kriterien des Nestlé Nutritional Profiling erfüllt, erreicht die Nestlé Nutritional Foundation (NF).

Bestreben Zucker, Salz und Fette zu reduzieren

Nestlé hat bereits in den letzten Jahren schrittweise den Gehalt an zugesetztem Zucker, Natrium (Kochsalz) und gesättigten Fetten reduziert. So konnte Nestlé Deutschland zwischen 2014 und Ende 2016 in Produkten, die noch nicht den Anforderungen des NNPS entsprachen, die Menge an zugesetztem Zucker um durchschnittlich 6,6 Prozent, für Natrium um durchschnittlich 10,2 Prozent und für gesättigte Fettsäuren um durchschnittlich 8,4 Prozent reduzieren. Auch künftig wird Nestlé daran arbeiten, die Nährwerte der Produkte kontinuierlich zu verbessern.

Bis Ende 2020 soll der Gehalt an zugesetztem Zucker um durchschnittlich weitere 5 Prozent und Natrium (Kochsalz) um 10 Prozent reduziert werden. Zudem wird bis 2020 weiter an der Zielsetzung gearbeitet, bei Produkten, die noch nicht den NF-Kriterien für gesättigte Fette entsprechen, den Gehalt um durchschnittlich 10 Prozent gegenüber 2014 zu reduzieren.

NNPS

Befragung von Stakeholdern

Im Rahmen der 2017 wiederholt durchgeführten Stakeholderbefragung wurden die Teilnehmer auch dazu eingeladen, die verschiedenen, mit Rezepturüberarbeitungen verbundenen Unterthemen zu priorisieren und Fragen bezüglich bereits erfolgter Kommunikationsmaßnahmen zum Nestlé Nutritional Profiling System zu beantworten.

Besondere Relevanz für die Befragten hat die Reduktion von Zucker (87,6 Prozent), gefolgt von einer an Verbraucher gerichteten Kommunikation der Reformulierungsziele, Maßnahmen und Fortschritte (87,3 Prozent) sowie die Arbeit an einfacheren und verständlicheren Zutatenlisten (87,1 Prozent). Insgesamt wurden alle Themenfelder als wichtig eingestuft, keines erhielt weniger als 74,2 Prozent. Dies spiegelt die hohen Erwartungen der Stakeholder an Nestlé wider.

Selbst bei einer schrittweisen Reduktion von zugesetztem Zucker, Natrium (Kochsalz) oder gesättigten Fetten schmecken die überarbeiteten Produkte oft anders als vor der Rezepturüberarbeitung. Eine nährwert- oder gesundheitsbezogene Kommunikation gegenüber Verbrauchern ist jedoch gesetzlich sehr strikt geregelt. So darf beispielsweise eine Zuckerreduktion nur dann gegenüber Verbrauchern kommuniziert werden, wenn der Zuckergehalt der neuen Rezeptur um mindestens 30 Prozent verringert wurde oder die Rezeptur mindestens 30 Prozent weniger Zucker als vergleichbare Produkte enthält. Das grenzt die Kommunikationsmöglichkeiten stark ein.