Menschenrechte

Unsere Verpflichtung: Prüfung und Förderung der Menschenrechtsverträglichkeit unserer Aktivitäten

 

Die Respektierung der Menschenrechte gehört zu den wichtigsten Anliegen unseres Unternehmens. Wir prüfen und beurteilen fortwährend die Menschenrechtsrisiken unserer Aktivitäten und sind bemüht, negative Auswirkungen auf die Rechte von Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Mitgliedern unserer Wertschöpfungskette zu verhindern und zu thematisieren.

Im Rahmen unseres Sorgfaltspflichtprogramms für Menschenrechte ermitteln und bewältigen wir kritische Menschenrechtsthemen – d. h. Menschenrechte, bei denen die Auswirkungen unserer Geschäftsaktivitäten und -beziehungen am negativsten auszufallen drohen – und berichten durch den UNGP-Berichtsrahmen über unseren Fortschritt.

Unser Ziel für 2016

Bis 2016: Entwicklung von Aktionsplänen und Zielen für alle als kritisch erachteten Menschenrechtsrisiken.

Unser bisheriger Fortschritt

9.573 Mitarbeitende in den FTSE4Good-Problemländern zu Menschenrechten geschult Die Arbeit an unserem Ziel für 2015, alle unsere Mitarbeitenden in FTSE4Good-Problemländern zu schulen und zu erfassen, ging weiter. Nach Annahme des Berichtsrahmens der UN-Leitprinzipien (UNGP) für Unternehmen und Menschenrechte entwickelten wir für sieben der elf kritischen Themen Aktionspläne und Ziele. 2016 fand in Ägypten eine weitere Menschenrechtsverträglichkeitsprüfung statt.

Wir konzentrierten uns weiterhin auf die Bekämpfung der Kinderarbeit, wobei wir vermehrtes Gewicht auf die Ermittlung und Bekämpfung der Ursachen legten. In diesem Jahr haben wir unseren Aktionsplan für Meeresfrüchte aus Thailand eingeführt, der verschiedene Maßnahmen zum Schutz von Arbeitnehmern vor Missbrauch in der Versorgungskette einschließt. Die Zusammenarbeit mit der thailändischen Regierung und anderen wichtigen Anspruchsgruppen zu diesem Thema geht weiter.

In Reaktion auf den britischen «Modern Slavery Act 2015» erstellte Nestlé Großbitannien einen ausführlichen Bericht zum Thema moderne Sklaverei und Menschenhandel. Dieser beleuchtete unsere Mechanismen und Maßahmen zur Bekämpfung der Sklaverei und aller Formen menschlicher Arbeitsausbeutung in unseren Versorgungsketten. 2016 arbeiteten wir weiter an unserem Ziel für 2015, in allen FTSE4Good-Problemländern, in denen wir tätig sind, Menschenrechtsrichtlinien einzuführen und die Mitarbeitenden zur Minimierung der Menschenrechtsrisiken in unseren Betrieben zu schulen. Insgesamt fanden damit bisher in 12 von 13 dieser Länder Menschenrechtsverträglichkeitsprüfungen statt.

Unsere Ziele bis 2020

Bis 2017: Verstärkte Verankerung von Menschenrechten in bestehenden Standards, Prüfprotokollen und Sorgfaltspflichtverfahren, besonders in unseren eigenen Anlagen (einschließlich Green- und Brown-Field-Projekten) und örtlichen Gemeinschaften, bei Geschäftspartnern (einschließlich örtlichen Händlern), Herstellungspartnern, Joint Ventures usw. sowie bei Fusionen und Übernahmen.
Bis 2018: Durchführung von sechs weiteren Menschenrechtsverträglichkeitsprüfungen in Ländern, in denen wir wichtige geschäftliche Aktivitäten betreiben.
Bis 2019: Schaffung einer funktionierenden Führungsstruktur in allen Ländergesellschaften zur Behandlung von Risiken und Chancen im Bereich Menschenrechte.
Bis 2020: Schulung aller Nestlé-Mitarbeitenden in Menschenrechten.