Weniger Müll

Unsere Verpflichtung: Reduzierung von Nahrungsmittelverlusten und -Verschwendung sowie Abfall

 

Laut der Welternährungsorganisation wird weltweit ein Drittel der für den menschlichen Verzehr bestimmten Nahrungsmittel verschwendet. Dies entspricht 24 % des im Anbau genutzten Wassers und 8 % des vom Menschen verursachten THG-Ausstoßes und kostet Konsumenten, Bauern und Unternehmen bis zu 950 Milliarden Schweizer Franken jährlich.

Im Rahmen unserer Verpflichtung zur Reduzierung von Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung sowie Abfall trat unser CEO Paul Bulcke 2016 Champions 12.3 bei, einem Bündnis aus Regierungs- und Unternehmensvertretern sowie NGOs, das sich für eine Halbierung der Nahrungsmittelverschwendung bis 2030 engagiert. Damit wollen wir die Kreislaufwirtschaft fördern, unsere Versorgung mit landwirtschaftlichen Rohstoffen sichern und positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Unter unserer Leitung hat sich das Consumer Goods Forum (CGF) dazu verpflichtet, die Nahrungsmittelverschwendung seiner Mitgliedsunternehmen bis 2025 zu halbieren, fünf Jahre früher als nach UN SDG 12.3.

Unser bisheriger Fortschritt

Unter Leitung des WRI haben wir zur Entwicklung des Food Loss and Waste Accounting and Reporting Standard beigetragen, der im Juni 2016 am Global Green Growth Forum eingeführt wurde. Wir haben den Standard in unserer Versorgungskette für Milchprodukte in Pakistan getestet und am ersten Nachhaltigkeitsgipfel des CGF mit dem WRI im Oktober 2016 mit einer Schulung dafür geworben.
Der Fokus unserer Maßnahmen zur Abfallvermeidung liegt auf betrieblicher Effizienz, Qualität und Produktivität, um auf Anhieb mit weniger Ressourcen mehr zu produzieren. Ende 2016 produzierten 182 unserer Fabriken (39 %) keinerlei Abfall zur Entsorgung. Seit 2006 reduzierten wir unseren Abfall zur Entsorgung um 77 % (105.000 Tonnen) und der Abfall zur Entsorgung pro Tonne Produkt ging um 82 % zurück.

Unsere Ziele bis 2020

Fortlaufend: Als Mitglied von Champions 12.3 wollen wir Nahrungsmittelverschwendung bis 2030 halbieren.
Bis 2020: Unsere Standorte produzieren keinerlei Abfall zur Entsorgung.
Bis 2020: Aufklärung der Konsumenten über die Mindesthaltbarkeitskennzeichnung, um Nahrungsmittelverschwendung beim Konsumenten vorzubeugen.