Ökologischer Fußabdruck

Unsere Verpflichtung: Bewertung und Reduzierung der Umweltauswirkungen unserer Produkte

 

Wir bewerten und verbessern unsere Produkte von der Entwicklung bis zum Lebensende und kennen ihre gesamten Umweltauswirkungen. Lebenszyklusanalysen (LZA) helfen uns, Wasser und natürliche Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient zu nutzen, die Artenvielfalt zu schützen, Schadstoffemissionen zu verringern, uns dem Klimawandel anzupassen und Abfall zu vermeiden.

Unser bisheriger Fortschritt

Wir haben das Ecodesign-Tool EcodEX in unserer gesamten F&E-Organisation eingeführt, damit Produktentwicklungsteams Umweltauswirkungen schneller und früher im Designprozess bewerten können. Die Ergebnisse dieser LZA fliessen in Nachhaltigkeitsprofile der einzelnen Kategorien ein, die Aufschluss geben über besonders umweltrelevante Bereiche (Hotspots) und Verbesserungsmaßnahmen entlang der Wertschöpfungskette. Ende 2016 haben wir mithilfe der Ecodesign-Tools 6641 Projekte und 19.297 Szenarien geprüft und für 19 Kategorien Nachhaltigkeitsprofile erstellt. Gemeinsam mit externen Organisationen entwickeln wir die Datenbank von EcodEX vor allem für Rohstoffe weiter. 2016 wurden 50 neue Datensätze in EcodEX erfasst.

Intern suchen die Experten unseres Netzwerks Sustainability by Design nach Möglichkeiten, Nachhaltigkeit schon bei der Produktentwicklung zu berücksichtigen.

Wir unterstützen die Pilotinitiative zum «Product Environmental Footprint» der EU (EU PEF) und beteiligen uns an deren Lenkungsausschuss sowie an drei Pilotprojekten für abgefülltes Wasser, Kaffee und Tiernahrung. Wir unterstützen den Aufbau der «World Food Life Cycle Assessment Database», die den branchenweiten Zugriff auf robuste und verlässliche Daten ermöglichen soll, und begrüßen ihre Aufnahme in EU-PEF-konforme Studien.

Unsere Ziele bis 2020

Bis 2017: Identifikation oder Aktualisierung und Arbeit an Nachhaltigkeits-Hotspots in 15 Produktkategorien.
Bis 2017: Ausweitung des Umfangs der in EcodEX verwendeten Datenbank zu Agrarrohstoffen.
Bis 2020: Identifikation oder Aktualisierung und Arbeit an Nachhaltigkeits-Hotspots in 20 Produktkategorien.

Optimierung des Verpackungsdesigns

Verpackungsdesign trägt über den Lebenszyklus eines Produkts erheblich zu dessen Umweltbilanz bei. Zu viel Verpackung kann überflüssigen Abfall verursachen, zu wenig kann zur Beschädigung oder Verunreinigung von Produkten und damit zu Nahrungsmittelverschwendung führen. Das richtige Gleichgewicht zu finden ist gar nicht so einfach – und doch der Mühe wert. Wir erforschen auch, ob sich die Umweltbilanz durch den Einsatz innovativer Materialien weiter verbessern lässt.