Bessere Verpackungen

Unsere Verpflichtung: Verbesserung der Umweltbilanz unserer Verpackungen

Packaging Key Visual

Verpackungen sind unabdingbar, um Nahrungsmittelverschwendung vorzubeugen, hohe Qualitätsstandards zu garantieren und die Konsumenten zu informieren. Recycling und neue Verwendungen stellen wichtige Fortschritte dar. Wir wollen durch Ecodesign und eine bessere Abfallbewirtschaftung die Kreislaufwirtschaft fördern und die Meere schützen. Anhand von Lebenszyklusanalysen wollen wir zudem die Umweltbilanz unserer Verpackungen verbessern.

Unser bisheriger Fortschritt

Wir verwenden die geringstmögliche Verpackungsmenge. Durch einen effizienten Ecodesignprozess haben wir unser Ziel für die Optimierung unserer Verpackungen bis 2017 schon jetzt fast erreicht und 2016 22.525 Tonnen Verpackungsmaterial im Wert von 43,3 Millionen Schweizer Franken eingespart. Dies entspricht 430.893 Tonnen CO2eq oder den jährlichen Emissionen von 91.679 Pkw. Unser Ziel von 2017 bis 2020 haben wir angepasst und ausgeweitet.

Im Einklang mit unserer Richtlinie zur ökologischen Nachhaltigkeit werden wir unsere Verpackungen weiter optimieren, ihre Umweltbilanz verbessern und die transportbedingte Umweltbelastung verringern. Derzeit besteht 34,9 % unseres Verpackungsmaterials aus nachwachsenden Rohstoffen.

Abfall kann nur dort wiederverwertet werden, wo es die entsprechenden Infrastrukturen gibt. Wir werden uns des Themas annehmen und Initiativen vorantreiben, welche die Bewirtschaftung von Abfall verbessern und damit zum Schutz der Meere beitragen.

Auf Verpackungsetiketten werben wir für das Recycling von Kunststoffen und anderen Materialien.

Unsere Ziele bis 2020

Bis 2017: Fortführung der systematischen Analyse und Optimierung unserer Verpackungen, um von 2015 bis 2017 mindestens 100.000 Tonnen Verpackungsmaterial einzusparen.
Bis 2020: Fortführung der systematischen Analyse und Optimierung unserer Verpackungen, um von 2015 bis 2020 mindestens 140.000 Tonnen Verpackungsmaterial einzusparen.
Bis 2020: Bildung von Allianzen mit relevanten Anspruchsgruppen, um die Verpackungsabfallbewirtschaftung und die Verschmutzung der Meere in zehn wichtigen Ländern anzugehen.

Recycling statt Entsorgung

In unserer Nescafé-Fabrik in Orbe (Schweiz) wird Abfall in Energie umgewandelt, indem Kaffeesatz verbrannt und damit Dampf erzeugt wird. Der Dampf kommt bei Herstellungsprozessen wie der Extraktion und Evaporation zum Einsatz und macht die Anlage unabhängiger vom Erdgas. Mittlerweile nutzen 22 der Fabriken von Nestlé in aller Welt Kaffeesatz als regenerativen Brennstoff.