Julius Maggi hatte seinen Finger am Puls der Zeit

Zurück zum internationalen Zeitstrahl

Julius Maggi erfand die Maggi Würze und legte damit den Grundstein für den Erfolg. 


1869 übernahm Julius Maggi im Alter von 23 Jahren die Mühle seines Vaters nahe Zürich, Schweiz, und legte damit den Grundstein des Weltunternehmens Maggi. Doch alles begann mit einem Problem: Große Mengen Weizen und Korn, die mit riesigen Dampfschiffen aus den USA kamen, lösten eine handfeste Krise bei europäischen Müllern aus. Der junge Maggi brauchte eine Idee.

Eines Tages begegnete er zufällig einem Liebhaber von Hülsenfrüchten – Fridolin Schuler. Schuler war Arzt und erster staatlicher Fabrikinspektor der Schweiz. Von ihm erfuhr Maggi, dass pflanzliche Nahrungsmittel wie Erbsen und Bohnen eine günstige Variante waren, um Mangelernährung bei schweizerischen Arbeitern vorzubeugen.

Schuler hatte seine Finger am Puls der Zeit. Genauso wie Julius Maggi, der schnell eine Reihe von pflanzlichen Mehlsorten erfand, die günstig, nahrhaft und einfach zu verarbeiten waren. Es gab nur ein Problem: Sie fanden nicht gerade reißenden Absatz.

Nichtsdestotrotz setzte Julius seine Arbeit fort und erfand 1886 Maggi’s Bouillon-Extract – die klassische, pflanzenbasierte Würzmischung, die noch heute als Maggi Würze verkauft wird. Auf dem Etikett versprach der Unternehmer, dass sein Produkt „jede Suppe oder jedes schwache Bouillon sofort, bequem und zu geringen Kosten überraschend lecker und herzhaft“ machen würde. „Ja, na klar!“, dachten die Schweizer. Aber dann probierten sie Maggis Würzmischung – und sie mochten sie. Sehr sogar.

Das Produkt wurde in ganz Europa bekannt und machte Julius Maggi reich. 1947 schloss sich das Unternehmen mit Nestlé zusammen.

Heute verkauft Maggi zahlreiche Lebensmittel, darunter Nudeln, Bouillons, Suppen, Würzmischungen und Saucen. Viele Produkte werden mit Mikronährstoffen wie Jod oder Eisen angereichert, um die Verbraucher bei einer ausgewogenen Ernährung zu unterstützen.

Soziale Verantwortung Maggi hilft gegen Mangelernährung

Kleiner Würfel mit großer Wirkung

Die Maggi Brühwürfel sind in Afrika fester Bestandteil der Alltagsküche und leisten aufgrund ihres Jod-, Eisen- und Vitamin-A-Gehaltes einen Beitrag gegen Mangelernährung.

lachende Menschen genießen Maggi

Eine Frage des Geschmacks

Tradition trifft Zeitgeist: Die Kampagne „Neue Maggi Qualität“ setzt auf überarbeitete Rezepturen und modernes Verpackungsdesign. Eindeutige Angaben über Inhaltsstoffe sowie gute Zutaten sollen den Anspruch auf mehr Transparenz und Genuss erfüllen.

Ein Traktor transportiert Tomaten

Tomaten aus Spanien

Maggi Deutschland bezieht 50.000 Tonnen Tomaten pro Jahr. Dank der Klimabedingungen der Mittelmeerländer gedeihen die sonnengereiften Früchte besonders gut, benötigen aber ein auf die Bodenbedingungen abgestimmtes Anbaukonzept.

Blogger beim MAGGI Event in Singen

Einblicke in die neue Maggi Qualität

17 Blogger aus allen Ecken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz reisten zu einem „Tag der Qualität“ ins Maggi Werk nach Singen, Baden-Württemberg, um sich vor Ort davon zu überzeugen.