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Ist Wasser ein Menschenrecht für Nestlé?

Ja, auf jeden Fall! In diesem Punkt sind wir so klar wie die WHO (World Health Organization): Wasser ist ein Menschenrecht. Immerhin ist es der Ursprung des Lebens. Egal, ob gegen den Durst oder für die Hygiene, wir alle brauchen es. Jeden Tag. Klar, wir verdienen auch unser Geld mit dem Abfüllen von Wasser. Aber wo der Zugang zu Trinkwasser im Umfeld der Nestlé Werke nicht ausreichend ist, ermöglichen wir ihn. Im Klartext: Wir schaffen kostenlose Brunnen, Toiletten und Waschplätze.

Sag mal, habt ihr nicht mal gesagt: „Wasser ist kein Menschenrecht?“

Kurz gesagt: Nein, haben wir nicht. Wasser ist ein Menschenrecht – da gibt es für uns nichts zu diskutieren. Dieses Missverständnis geht auf ein Zitat zurück von vor etwa 20 Jahren. Unser damaliger Vorsitzender Peter Brabeck wurde aus einer Veranstaltung zitiert. Was er tatsächlich gesagt hat, ist: „Es gibt ein Menschenrecht auf Trinkwasser. Aber keines, um seinen Swimmingpool aufzufüllen oder den Golfplatz zu bewässern.“ Wasser sollte einen Wert haben, damit wir sparsam damit umgehen. Er spricht also keineswegs irgendjemanden das Recht auf Wasser ab. Denn der freie Zugang zu sauberem Wasser war, ist und bleibt ein Grundsatz – und Ziel – von Nestlé. Und deswegen haben wir auch schon sehr früh in unsere Unternehmensgrundsätze geschrieben, dass Wasser ein Menschenrecht ist – so, wie es die UNO 2010 erklärt hat. Es bildet die Basis für das Recht auf Leben, Nahrung, Gesundheit und Schutz vor Hunger.

Was steckt hinter der Aussage von Peter Brabeck?

Der Hintergrund dieser Aussage ist, dass oft viel zu leichtfertig mit Wasser umgegangen wird. Eine Sorglosigkeit, die wir uns nicht leisten können. Denn das verfügbare Wasser auf der Erde wird immer knapper. Während 1960 pro Mensch noch ca. 13.000 Kubikmeter Süßwasser verfügbar waren, werden es nach Schätzungen der Vereinten Nationen (UN) 2025 weniger als 6.000 Kubikmeter sein.
Oder anders gesagt: Konntest du damals noch circa 70.000 Badewannen voll machen, sind es heute grade mal 38.000 Bäder. Wollen wir also sicherstellen, dass wir auch in Zukunft alle genug Wasser zur Verfügung haben, müssen wir etwas tun. Falls du wissen willst, wie wir das angehen, kannst du dich hier in unseren Vier-Punkte-Plan im verantwortlichen Umgang mit Wasser einlesen.

Hände unter Wasser_1440x472_2.png

Wie stellt ihr das Recht auf Wasser sicher?

Kennst du das CEO Water Mandate? Es wurde von der UN in Leben gerufen. Seine Mission: mit großen Unternehmen die Wasser-Situation verbessern. Da sind wir natürlich dabei. Auf Basis des Mandats haben wir uns strenge Richtlinien gesetzt: Sie zahlen darauf ein, das Menschenrecht auf Wasser zu schützen, das Problembewusstsein in unserer Gesellschaft zu stärken und gemeinsam konkrete Lösungen zu entwickeln. Außerdem haben wir einen Prozess geschaffen, mit dem wir die Interessen der Gemeinschaften vor Ort bei unseren Wasserwerken in unsere Arbeit einfließen lassen können.
Überall dort, wo in unserem Namen Wasser verbraucht wird – insbesondere in wasserärmeren Gebieten. Und schon bevor ein neues Projekt in die Planung geht, schauen wir uns die theoretischen Folgen ganz genau an – mit einem strengen Blick auf die lokalen Wasservorkommen und den Zugang zu Wasser für die Menschen in der Umgebung. Klingt akribisch? Muss es auch sein.

Frau mit Wasserschüssel auf dem Kopf_1440x472.png

Wie helft ihr, den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern?

Zum Beispiel haben wir uns dem WASH Pledge des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) angeschlossen. Was das heißt? WASH steht für Water, Sanitation and Hygiene. Einfach gesagt: wir verpflichten uns, allen Kolleg:innen und den Menschen im Umfeld unserer Werke Zugang zu ausreichend Wasser und Hygieneeinrichtungen wie Toiletten und Duschen bereitzustellen. Das klingt in Mitteleuropa nach nicht viel, macht in anderen Teilen der Welt aber einen großen Unterschied.
Ein anderes Beispiel ist unsere Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen von der Internationalen Vereinigung des Roten Kreuzes und der Gesellschaft des Roten Halbmonds. Gemeinsam unterstützen wir unter anderem Gemeinschaften an der Elfenbeinküste und in Ghana – auch, wenn wir in diesen Ländern keine Wasserwerke betreiben. Wir helfen vor Ort bei der Versorgung mit Wasser und sanitären Einrichtungen. So konnten wir weltweit schon 1,4 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen.

Nochmal zusammengefasst:

Wasser ist zu 100 Prozent ein Menschenrecht und das ist fest in unseren Unternehmensgrundsätzen verankert. Außerdem arbeiten wir konsequent daran, diese wertvolle Ressource zu schützen. Damit auch in Zukunft genug sauberes Trinkwasser für alle Menschen da ist. Dafür steht auch unser Chairman mit seinem Wort.